Kriegsreisende

 die Sozialgeschichte der Söldner

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Die Freien Kompanien in der Schweiz

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Wagner Group Wagner Group
Die stärkste Söldnerarmee der Welt?

Mittelalter

Eustace der Mönch Eustace der Mönch
Bandit, Söldner und Pirat.

Absolutismus

Regiment Isembourg Glücksritter unter Napoleon
Im Fremdenregiment Isembourg.

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Geschichte der Söldner Kriegsreisende
Eine Geschichte der Söldner

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Zur Geschichte der Söldner

"Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren als das der Berühmten. Dem Gedächtnis der Namenlosen ist die historische Konstruktion geweiht." (Walter Benjamin)

In den Beinen der Kolosse von Abu Simbel fand man Schriftzeichen einiger griechischer Hopliten, die für Psammetich II. ins ferne Land Kusch gezogen waren. Ob sie mit beutebeladenen Sklaven zurückkehrten oder am Fieber starben, ob sie dort blieben und Familien gründeten oder ob ihre fremdartigen Köpfe und Waffen als Trophäen die Hütten von barbarischen Häuptlingen zierten; man weiß es nicht. Die Expedition war schon zu ihrer Zeit von geringer Bedeutung, und für das fremde Fußvolk hat sich kaum jemand interessiert. Die Geschichtsbücher haben nur wenig Platz für Nebensächlichkeiten. Trotzdem stolpert man in ihnen immer wieder über die Veteranen vergangener Kriege, hungrige Emigranten, überzählige Söhne, entlaufene Priester, verkommene Studenten, Sträflinge und junge Träumer. Über ihre Herkunft ist oft noch weniger bekannt, als über ihr meist elendes Ende.

Man liest in alten Chroniken von "losem Volk aus vielen Ländern", von Menschen, "die bereit waren Böses zu tun". In manchen Geschichtsbüchern steht am Rande, dass die großen Entdecker und Conquistadoren ihre Mannschaften in Hafenkaschemmen und Gefängnissen rekrutierten, vielleicht auch, daß Veteranen des Dreißigjährigen Krieges wie die Fliegen in den Dschungeln Surinams und Amboinas starben, dass europäische Überläufer für Sultane und Zaren Kanonen gossen oder die Armeen indischer Fürsten reformierten. Oft sind es nur magere Hinweise. Aber bei genaueren Nachforschungen stößt man auf Reiseberichte und Autobiographien von Überlebenden und kann mit ihrer Hilfe einigen Fragen nachgehen: Warum wurde ein schwäbischer Bäckergeselle Pirat? Wie kam ein westfälischer Priesterschüler in die Terrortruppe Iwans des Schrecklichen oder ein bayrischer Knappe in die Horden Tamerlans? Aus welchen Gründen wechselte ein Handwerksbursche aus Berlin als Deserteur ein halbes Dutzend mal die Fahne? Was verschlug süddeutsche Patriziersöhne nach Pernambuco oder verkrachte preußische Offiziere nach Mittelamerika? Wie lebten sie in vergessenen Forts und exotischen Städten, in den Pestlöchern Candias, als Kriegsgefangene auf Galeeren, als Deserteure und Renegaten? Wo verschwanden sie oder was brachten sie zurück?

Dabei geht es nicht um die großen Generäle und deren Schlachten, sondern um die "Gemeinen", ihre Motive und ihre Sicht der Welt. Natürlich spielen Kriege eine wesentliche Rolle, denn sie bildeten schließlich die Geschäftsgrundlage. Doch in den meisten Autobiographien liest man mehr über das Essen, kleine Raubzüge und Soldbetrügereien als über Heldentaten. Der Hunger war bis in unser Jahrhundert ein ständiger Begleiter der Söldner, so dass für viele ein Teller Suppe oder ein Braten wichtigere Ereignisse als ein ruhmreicher Sieg waren. Hunger und Lagerseuchen forderten weit mehr Opfer als der Feind, und in den Kolonien verschwanden ganze Regimenter, ohne je einen Schuss abgegeben zu haben. Veteranen waren in erster Linie Überlebenskünstler und nur ausnahmsweise Helden; sie fielen beim Marsch nicht zurück, konnten sich bei Krankheiten und Verwundungen helfen und wussten, wo ein Bauer seinen letzten Sack Getreide versteckt hatte. Selbstverständlich schlugen sie sich tapfer, wenn es sich lohnte, und besaßen sogar meistens auch eine Art Berufsethos, zumal nur die Besten in der Regel mehr Sold erwarten konnten und vom Gegner gefürchtet wurden. Es läßt sich aber feststellen, daß von Ehre und Heldentum meistens dann die Rede war, wenn sich das Gewerbe in einer Krise befand.

Geschichte ist immer Entwicklung, Veränderung; von einem Modernisierungs- oder Zivilisationsprozess ist dabei oft die Rede. Söldner und Abenteurer erscheinen dagegen als statische Archetypen längst vergangener Zeiten. So bezeichnete ein Autor die Kongosöldner der sechziger Jahre als "frei gelassene böse Geister aus einer anachronistischen, widerwärtigen mittelalterlichen Flasche." Der Soziologe Werner Picht schreibt, dass sich das Kämpfertum vom allgemeinen Volksaufgebot, über Ritter, Söldner und Patrioten zum Soldaten wandelt, um dann festzustellen: "Der Soldat ist ein geschichtliches Gebilde, das heißt er ist zeitbedingt. Der Krieger stellt zwar nicht zu allen Zeiten die historisch wirksame Form des Kämpfers dar; aber als menschliche Urform steht er jenseits der geschichtlichen Bedingtheit." Diese Urform, der Archetypus des Kriegers hielt sich am dauerhaftesten im Söldner. Allerdings nicht in denen, die für ihren Fürsten oder ihr Heimatland kämpften, sondern in denen, die fremde Dienste suchten oder dazu gezwungen wurden. Im Germanischen und Althochdeutschen bezeichnet das Wort "Recke" einen Flüchtling oder Verbannten, der als herumziehender, heimatloser Krieger sein Schwert vermietet; das moderne "Wrack" trifft den ursprünglichen Sinn weitaus genauer als die Vorstellung vom strahlenden Helden. In einer Zeit, als die Heere fast ausschließlich aus Söldnern bestanden, nannten die Franzosen ihre fremden Söldner "Aventuriers"; die Engländer sprachen von "Free Lances". Das moderne internationale Recht definiert Söldner als Soldaten, die rein um des materiellen Vorteils an bewaffneten Konflikten teilnehmen, aber weder Einwohner der betroffenen Länder noch Angehörige der beteiligten Parteien sind.

Irgendwo zwischen diesen von der Urgesellschaft verfemten und den von den Vereinten Nationen verurteilten Kriegern liegt die Geschichte der Söldner. Natürlich ist auch sie nicht statisch; kein immergleiches Rauben und Morden. Mit den Gesellschaftssyste­men wandeln sich Moral und Rechtsempfinden, und gerade beim Übergang von der archaischen Gesellschaft zum modernen Staatswesen spielt die Bändigung und staatliche Monopolisierung von Gewalt eine entscheidende Rolle. Dabei bleibt allerdings die Frage, wie schnell und erfolgreich sich die einzelnen Menschen dem Zivilisationsprozess anpassen.

Ursprüngliche Formen des Kriegertums findet man in ihrer deutlichsten Ausprägung bei nomadischen Hirtenvölkern. So zum Beispiel in Afrika bei den Somaliern, Gallas und Massai. Ihr Leben wird nicht nur von einer erbarmungslosen und grausamen Natur beherrscht, sondern besteht auch aus ununterbrochenen Kämpfen um Weideplätze und Wasserstellen, Raubzügen, Fehden und Blutrache. Bei manchen ist es nichts Ungewöhnliches, in Notzeiten Alte und Schwache zu töten oder auszusetzen. Abgehärtete und kriegsgewohnte Nomaden stellten von Anfang an einen großen Teil der Söldner höher entwickelter Staaten, und in manchem prägt diese Herkunft das Gewerbe bis in unsere Tage: die Jagd nach menschlichen Trophäen, der Troß mit Dienern, Händlern, Frauen und Kindern als eigentliche Heimat und Familienersatz, die Gier nach Raub und Beute, patriarchalische Strukturen und barbarische Grausamkeit, Prahlsucht und stoischer Gleichmut. Es ist bezeichnend, daß ein Söldner im 17. Jahrhundert über die Eingeborenenfrauen an der Guineaküste schrieb, dass sie ihre Kinder auf dem Rücken tragen würden, "wie in Teutschland die Soldaten-Weiber." Das waren Verhältnisse, die er kannte.

Ein Historiker bescheinigt den Fremdenlegionären eine "nomadische Grundeinstellung". Aber auch für die Opfer waren die Unterschiede oft verschwindend. So sind in osteuropäischen Sagen und Legenden Tataren, Türken oder schwedische Söldner austauschbar. Sie erscheinen als kannibalistische Ungeheuer, die Kirchen schänden, Blut trinken und Menschen in die Sklaverei verschleppen. Die nomadische Abkunft des Kriegswesens verdeutlicht auch das deutsche Wort "Reise", das ursprünglich Kriegs- oder Raubzug bedeutet. Der "Reisige" war der zum Kampf gerüstete Krieger und der "Reisläufer" ein Schweizer Söldner, der sein Glück in der Fremde suchte. Es gab also lange Zeit hauptsächlich einen Grund, um zu verreisen. Andererseits sollte man wissen, dass die Kunstworte "Heimweh" und "Nostalgie" im 17. Jahrhundert erfunden wurden, um eine neu entdeckte Söldnerkrankheit zu beschreiben.

Wer möchte, kann also bei Kriegsreisende Artikel über großteils vergessene aber manchmal gerade deshalb interessante Ereignisse und Personen lesen. Doch eigentlich geht es mir um einiges mehr als allein kuriose Geschichten zu erzählen. Der Söldner mag als archetypische Gestalt zwar etwas außerhalb der historischen Entwicklung stehen, dennoch verrät seine Verwendung sehr viel über den Stand derselben. Per definitionem aufs Engste mit dem Geld verbunden (das englische "mercenary" hängt mit so fundamentalen Worten wie "market" und "merchandise" zusammen) ist der Söldner ein geradezu idealer (materialistischer) Indikator um historische Veränderungen aufzuzeigen.

Richtet man erst eine seine Aufmerksamkeit darauf, fällt schnell auf, dass Söldner, die seit  dem 19. Jahrhundert als historisch überholt, vergangenen Zeiten angehörig betrachtet wurden, gerade weltweit ein Comeback erleben. Die allgemeine Wehrpflicht, die seit der Französischen Revolution Söldner ins Abseits drängte oder ganz überflüssig machte, ist weitgehend abgeschafft, und es könnte sein, dass die bürgerlich-demokratischen Gesellschaften, die wir so gerne als non plus ultra politischer Systeme betrachten, eine historische Episode sein werden.

Meiner Ansicht nach ist es also lohnend, die Geschichte der Söldner in zahlreichen Facetten und aus unterschiedlicher Perspektive zu betrachten. Denn dann könnte es sein, dass sich all diese Fragmente zu einem neueren, größeren Bild zusammenfügen.



In unserem Archiv finden Sie in den entsprechen Rubriken:

Archetypen: Übergreifende Themen

Was ist ein Söldner? Versuch einer Definition
Die Hunde des Krieges - Rituale und Trophäen der Krieger.
Die Homosexualität - Päderastie und Männerbünde.
Fahrende Ritter I - Aufstieg und Niedergang einer Kriegerschicht.
Fahrende Ritter II - Von den Militärtouristen des Imperialismus bis zu den Rambos in Bosnien.
Die Mietlinge - Machiavelli und der schlechte Ruf der Söldner.
Raub und Beute I - das Hauptmotiv der Krieger.
Raub und Beute II - Der Zivilisationsprozess der Neuzeit.
Die Huren des Krieges - Anmerkungen zum Söldnerbegriff.
Rituale und Trophäen - Die schrecklichen Kerle.
Frauen im Tross - Mutter Courage und ihre Schwestern.

Die Herkunft: Völker und Regionen

Die Söhne der Not - Woher kommen Söldner?
Die Schweizer - Reisläufer aus den Alpen.
Die Gurkhas - Englands Fremdenlegion.
Die Schotten - Englands Gegner und Reservoir.
Die US-Amerikaner - Mit der Bibel und dem Colt.
Die Israelis - Der Zeit voraus.
Die Türken - Sklaven, Söldner und Eroberer.
Die Ungarn - Husaren in der Fremde.
Die Spanier - Zwischen Modernisierung und Stagnation.

Die Krieger der Antike: Barbaren, Hopliten und Legionäre

Der dunkle Anfang - Das zweitälteste Gewerbe der Welt.
Reiternomaden - Berittene Bogenschützen als Eroberer und Söldner.
Die Anabasis - der Zug der Zehntausend.
Der Söldnerkrieg - Die Rebellion der Veteranen des punischen Krieges.
Die Kelten - Für und gegen Karthager, Römer und Diadochen.
Griechische Hopliten - die schwere Infanterie des Altertums.
Niedergang und Ende Roms - Vom Bürgerheer der Republik zur Söldnerarmee des Imperiums.
Ein Kampf um Rom - Das Söldnerheer Justinians.
Die germanische Leibgarde der julisch-claudischen Kaiser.
Alexander der Große - zwischen Patriotismus und Söldnertum.
Rom gegen Karthago - Der Erste Punische Krieg.
Der Sieg des Geldes - Der peloponnesische Krieg und seine Folgen.
Die Leichtbewaffneten - unterschätzte Spezialisten.
Die Römer - Legionäre in der Fremde.
Die Griechen - die Schweizer der Antike

Die Söldner im Mittelalter

Die Warägergarde der Kaiser - Die Wikinger in Byzanz.
Die staufischen Ritter - Vom Lehensdienst zum Söldnertum.
Die Brabanzonen - Der Weg einer Söldnerrotte im Hochmittelalter.
Die Almogavares Roger de Flor und der Krieg um Sizilien
Die Große katalanische Kompanie - Das glückliche Heer der Franken.
Die Saqaliba - die Sklavensoldaten in al-Andalus.
Die 700 Schwaben - Die erste deutsche Söldnertruppe.
Sklavensoldaten - Die treuesten und teuersten Diener.
Die Merseburger Legion - Ein mittelalterliches "Strafbataillon".

Das Spätmittelalter: Ritter, Fußvolk und freie Kompanien

Die Vitalienbrüder - Das Schicksal einer Freien Kompanie im Ostseeraum.
Die englischen Bogenschützen - Legenden um eine "Wunderwaffe".
Die Schwarze Legion - Das Söldnerheer von Matthias Corvinus.
Rodrigo de Villandrando - ein Écorcheur aus Kastilien im Hundertjährigen Krieg.
Der Kampf der Dreißig - Ritterliche Taten in einem kleinen schmutzigen Krieg.
Danach ritt ich mit Tamerlan - Ein bayrischer Knappe kämpfte für Sultan Bayazid und für Tamerlan.
Friedrich von Chreutzpeck - bereiste als Ritter, Söldner und Pilger ganz Europa und den Orient.
Der Verkauf der Marienburg - Eine Episode aus dem Dreizehnjährigen Städtekrieg.
Werner von Urslingen - Der Feind Gottes, des Mitleids und des Erbarmens.
Jörg von Ehingen - Ein fahrender Ritter sucht Abenteuer.
Der Krieg um Neapel - deutsche und ungarische Soldritter in Italien.
Der Sold des Sultans - Mehmed der Eroberer und seine Kanoniere.
Der Hundertjährige Krieg - Die I. Phase (1339-1389).
Die Rosenkriege - Ein Nachspiel des Hundertjährigen Krieges.
Soldritter und Knechte - Die deutschen Reiter in Italien.
Der Isern Hinrik - Ein Berufskrieger im Spätmittelalter.
Der Hundertjährige Krieg - Die II. Phase (1405-1453).
Die Likedeeler - Klaus Störtebeker und Godeke Michels

Die frühe Neuzeit: Schweizer, Landsknechte und Conquistadoren

Kaperkrieg im Mittelmeer - Ein Kurpfälzer Abenteurer als Galeerensklave.
Schweizerschlachten - In Italien trafen Schweizer und Landsknechte aufeinander.
Der Sacco di Roma - 1527 plünderten Landsknechte, spanische und italienische Söldner Rom.
In den Sudan - Die Eroberung des Songhai-Reiches.
Die Brüder Pizarro - Wenn Konquistadoren ihre eigenen Wege gehen.
Ivan der Schreckliche und die Terrortruppe der Opricniki.
Ulrich Schmidel - Ein Landsknecht im Dienst der Konquistadoren.
Jermak und die Eroberung Sibiriens - Die Kosaken als Konquistadoren des Ostens.
Die schwarze Garde - Der Weg einer der ersten Landsknechtsformationen.
Die Uskoken von Senj - Habsburgs Wachhunde an der Militärgrenze.
Langbogen und Arkebuse - Die Feldzüge Heinrich VIII.
Sebastian Schertlin - Landsknecht und Kriegsunternehmer.
Söldner im Dreißigjährigen Krieg - Der alltägliche Kampf ums Überleben.
Die schwarzen Reiter - das Comeback der Kavallerie.
Die Hugenottenkriege - Das Grab des deutschen Adels.
Pernambuco - Die Sehnsucht nach der großen weiten Welt.
Landsknechte - Dienst als Söldner im 16. und 17. Jahrhundert.
Die Rute der Moskowiter - Technologietransfer in der Frühen Neuzeit.
Die Geusen kommen ins Geschäft - Kleinvieh macht auch Mist.

Mietregimenter und Soldatenhandel im Absolutismus und unter Napoleon

Im wilden Feld - Deutsche Regimenter im Krieg um Polen und die Ukraine.
Der Zauber Ostindiens - Der Kolonialdienst in der VOC.
Der Krieg der Maulwürfe - Venedigs Kampf um Kreta.
Die Söhne des Glücks - Ein Abenteurer macht sich zum König von Korsika.
Der Dreieckshandel - Im Merkantilismus zeigen sich Parallelen zwischen Soldaten- und Sklavenhandel.
Der Soldatenhandel - Die Legende von den "verkauften Hessen".
Napoleons Söldner - Bunte Uniformen und bittere Fakten.
Sumru der Finstere - Ein Abenteurer aus dem Elsass als Fürst in Indien.
Der große Betrug - Die Polnische Legion auf Haiti.
Handel, Kaperkrieg und Piraterie - Die Abenteurer eines schwäbischen Bäckers.
Ein notorischer Deserteur - Mit und gegen Napoleon.
Venedig schlägt zurück - Pest und Tod auf der Morea.
Das Kapregiment - Ein merkantilistisches Todesurteil.
Vom Mauserei Reiten in den Kriegen der blutigen Sintflut.
Dem Kalbfell folgen - Die Abenteuer Johann Friedrich Löfflers.
Das Regiment Royal Deux Ponts - Die ignorierten Söldner des Unabhängigkeitskrieges.
Unter dem Turban - Renegaten und Korsaren.
Cabrera - Die Todesinsel der Gefangenen.

Die Geschichte der Söldner im Imperialismus

Im Reich des Mahdi - Europäische Paschas im Dienste der Khediven.
Im Herz der Finsternis - Die Gründung der Kongokolonie.
Für Dom Pedro - Export aus Europas Armenhäusern und Gefängnissen.
Der Taiping-Aufstand - und die Gründung der Ever Victorious Army.
Die Voulet-Chanoine-Expedition - Offiziere, die Könige sein wollten.
Die französische Fremdenlegion im 19. Jahrhundert - ein Überblick.
William Walker - Ein Flibustier machte sich zum Präsidenten von Nicaragua.
Der Karlistenkrieg - Verkauf und Untergang der Fremdenlegion.
Die Beachcomber - Der schwer bestimmbare Bodensatz der Südsee.
Von Tempsky - Offizier, Goldsucher und Abenteurer.
Außenposten in Surinam - Nachts sah ich Bacchanalien.
Sklaven und Sklavenjäger - Rabehs Reich am Tschadsee.
Gregor McGregor und John D'Evereux - Dunkle Geschäfte im Namen der Freiheit.
Für Kaiser Maximilian - Das österreichische Freiwilligenkorps in Mexiko.
Die Bananensöldner - United Fruit in Mittelamerika.
Kanonenfutter für die Krim - Großbritanniens Fremdenlegionen.
Die Ever Victorious Army - unter Frederick Townsend Ward.
Die Brummer - Brasiliens Fremdenlegion

Zwischen den Weltkriegen und im Kalten Krieg

Alte Kameraden und kalte Krieger - Ex-Nazis zwischen Ost und West.
Katanga - Anfang der 60er Jahre meldeten sich die Söldner in Afrika zurück.
Apocalypse Now - Der Mann, der "Colonel Kurtz" war.
Rolf Steiner - Indochina, Algerien, Biafra und der Sudan.
Die spanische Fremdenlegion und die Eroberung Marokkos.
Für Abd el Krim - Die Deserteure der Fremdenlegion in Marokko.
Trebitsch-Lincoln - "Der größte Abenteurer des XX. Jahrhunderts."
Zwischen Weiss und Rot - Die Kriegsgefangenen im russischen Bürgerkrieg.
Veteranen des Afrikakorps - kämpften für die Moslembruderschaft in Palästina.
Die Schrecklichen - Der Simbaaufstand und die Rebellion der Söldner im Kongo.
Kamikaze Brown - Die Geschäfte und Abenteuer des Jean Zumbach.
Ungern-Sternberg - Der blutige Baron und sein Reich in der Mongolei.
Die Freikorps - Kampf ums Baltikum.
Operation Paperclip - Die Jagd auf die Gehirne.
Ex-Paras in Angola - Killer und gescheiterte Existenzen.
Kommandotruppen der CIA - SS-Veteranen für den Kalten Krieg.
Fremdenlegionäre in Indochina - Nur raus aus dem kaputten Deutschland.
Gaddafis Islamische Legion - Vom Tschad bis nach Darfur.
Bob Denard - In geheimer Mission.
Junkers Piloten - zwischen den Weltkriegen.
Oberst Max Bauer - Ein Meister aus Deutschland.
Peter McAleese - Working Class Hero.
Die Katanga-Gendarmen - Der Dreißigjährige Krieg im Kongo und Angola

Söldner in der Gegenwart und den Kriegen der Zukunft

Die neue Weltordnung - und die Wiederkehr der Söldner.
Executive Outcomes - Eine Privatfirma offeriert Spezialisten weltweit.
Bin Laden und Al Kaida - Die verlorenen Söldner der CIA.
Im Kongo nichts Neues - Diamanten, Kriege, Flüchtlinge und Söldner.
Immigranten an die Front - Greencard-Soldaten ersetzen Wehrpflichtige.
Der lange Schatten von Executive Outcomes und der Putschversuch in Äquatorialguinea.
Tim Spicer und Sandline - Gründung und Probleme einer PMC.
Gurkha Security Guards - Jobs für alte Veteranen.
Blauhelme - Die Mietregimenter der UN
Die Russen kommen - Söldnerpiloten in Afrika.
Das "Fußvolk" im Irak - Rich man’s war and poor man’s fight.
Blood Diamond - Executive Outcomes in Sierra Leone.
Blackwater USA - eine "Söldnerfirma" im Irak.
Deutsche Söldner - deutsche Legenden.
Rent-A-Ugandan - AMISOM und Bancroft in Somalia.
Niemand lebt vom Sold allein - Söldner und Soldaten


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