{"id":927,"date":"2024-10-24T09:20:51","date_gmt":"2024-10-24T09:20:51","guid":{"rendered":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?p=927"},"modified":"2025-01-16T10:48:24","modified_gmt":"2025-01-16T10:48:24","slug":"die-hunde-des-krieges","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-hunde-des-krieges\/","title":{"rendered":"Die Hunde des Krieges"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Rituale und Troph\u00e4en der Krieger.<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"180\" height=\"377\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/loewenmensch.jpg\" alt=\"L\u00f6wenmensch\" class=\"wp-image-931\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/loewenmensch.jpg 180w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/loewenmensch-143x300.jpg 143w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der gef\u00e4hrlichste Feind des Kriegers ist seine eigene Angst, andererseits ist die Furcht seines Gegners sein m\u00e4chtigster Verb\u00fcndeter. Wer einen Kampf zwischen Raubtieren beobachtet, kann einfach feststellen, dass der gr\u00f6\u00dfte Teil der Auseinandersetzung vor dem eigentlichen Kampf stattfindet. Durch Imponiergehabe, Drohgeb\u00e4rden und Scheinattacken versucht jeder seinen Kontrahenten einzusch\u00fcchtern und nach M\u00f6glichkeit in die Flucht zu schlagen. Ethnologen, die Krieger steinzeitlicher Kulturen beobachtet haben, berichten \u00e4hnliches. Meistens bestehen die Konflikte aus Hinterhalten oder schnellen \u00dcberf\u00e4llen. Kommt es dennoch einmal zum offenen Kampf gar zu einer regelrechten &#8222;Schlacht&#8220;, so stehen sich beide Parteien in relativ gro\u00dfer Entfernung gegen\u00fcber, dohen, prahlen, beschimpfen sich und beschie\u00dfen sich mit Pfeilen. Einzelne Krieger springen vor, um ihre Tapferkeit zu demonstrieren, schie\u00dfen ein paar Pfleile ab und ziehen sich wieder zur\u00fcck. Obwohl sich solche K\u00e4mpfe \u00fcber Tage hinziehen k\u00f6nnen, sind Tote selten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Unterschied zum Tier ist der der mit Verstand und Phantasie begabte Mensch jedoch in der Lage seine \u00c4ngste und W\u00fcnsche zu transzendieren. Eine mehr als 30.000 Jahre alte aus einem Mammutsto\u00dfzahn geschnitzte Statue eines L\u00f6wenmenschen zeigt, dass schon in der Altsteinzeit J\u00e4ger oder Krieger versuchten sich mit Hilfe schamanistischer Rituale in m\u00e4chtigere, gef\u00e4hrlichere Wesen zu verwandeln. Durch das Anlegen von Fellen und Masken wurden sie zu rei\u00dfenden Tieren. Die Spuren dieser uralten Riten findet man in fast allen Kulturen. Die Jaguarkrieger der Azteken und die Beserker &#8211; die B\u00e4renh\u00e4uter &#8211; der Germanen waren Menschen in Tiergestalt. In \u00c4gypten verehrte man den Schakal in der Gestalt des Totengottes Anubis; in den griechischen Sagen trug Herakles ein L\u00f6wenfell, und der H\u00f6llenhund Kerberos bewachte das Tor zur Unterwelt; die Gr\u00fcnderv\u00e4ter Roms sollen von einer W\u00f6lfin ges\u00e4ugt worden sein, und Odin der Toten- und Schlachtengott der Germanen war der Herr der W\u00f6lfe und wurde vom Wolf verschlungen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"380\" height=\"221\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/wolfstanz.jpg\" alt=\"Wolfstanz der Kwakiutl\" class=\"wp-image-933\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/wolfstanz.jpg 380w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/wolfstanz-300x174.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wolfstanz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Wolf war das am weitesten verbreitetste Totemtier der Krieger. Eine umfangreiche ethnologische Studie belegt die Verbreitung von Wolfs- und Hundemythen in Asien, Nordafrika, Europa und Amerika. Bezeichnenderweise identifizierten sich Krieger wesentlich seltener mit der rohen Kraft von B\u00fcffeln, B\u00e4ren und Elefanten oder mit der Schnelligkeit von Pferden, Hirschen und Antilopen; sie w\u00e4hlten listige R\u00e4uber: Coyoten, Schakale, Leoparden, Raubv\u00f6gel und vor allem den Wolf. Entstanden waren die Wolfsmythen unter den Nomaden Zentralasiens, bei denen der Wolf als starkes und kluges Raubtier zum Vorbild der J\u00e4ger und Krieger geworden war. Viele mongolische und t\u00fcrkische St\u00e4mme nannten sich selbst W\u00f6lfe, oder f\u00fchrten ihre Abstammung auf diese zur\u00fcck. In einigen ostasiatischen Hochkulturen gibt es dagegen Legenden von Hunden, die K\u00f6nigen im Krieg aus der Not halfen, und daf\u00fcr eine Prinzessin als Braut erhielten, die den Hund dann aber nicht heiraten wollte. Man nimmt an, da\u00df diese Legenden auf Barbarens\u00f6ldner zur\u00fcckgehen, die auf ihre Belohnung gepocht haben. Bei einigen germanischen St\u00e4mmen wurden w\u00e4hrend der J\u00fcnglingsweihe Wolfsfelle und Wolfsmasken getragen, und die besten Krieger des angels\u00e4chsischen K\u00f6nigs Harald waren die &#8222;ulfhednar&#8220;, die Wolfhemdtragenden. Das Grauen vor diesen zu Tieren gewandelten Kriegern hat sich in fast allen Kulturkreisen in zahllosen Werwolfgeschichten erhalten. Und es ist vielleicht kein Zufall, wenn S\u00f6ldner im Englischen noch heute als &#8222;Hunde des Krieges&#8220; bezeichnet werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Mittel der magischen Verwandlung sind T\u00e4towierung und Kriegsbemalung. So waren Skythen, Sarmaten, Thraker, Kelten und Germanen oft t\u00e4towiert, manchmal sogar vom Scheitel bis zur Sohle. Pikten, Britannier, Gallier und Germanen f\u00e4rbten sich mit Waid ihre Gesichter, um im Kampf ein furchterregendes Aussehen zu erhalten. Dass dies den gew\u00fcnschten Effekt hatte, best\u00e4tigt C\u00e4sar: &#8222;Alle Britannier f\u00e4rbten sich mit Waid, der eine blaue F\u00e4rbung bewirkt \u2026 und hierdurch sind sie im Kampf so schrecklich anzusehen&#8220;. Auf magische Rituale mit Hilfe von Farbe deutet auch das deutsche Wort &#8222;Zauber&#8220;, das von R\u00f6tel abgeleitet wird. Manche germanischen St\u00e4mme zogen vollst\u00e4ndig schwarz bemalt in den Krieg. Bei den kultivierten Griechen und R\u00f6mern waren solche Sitten verp\u00f6nt; sp\u00e4ter wurden sie dann von der christlichen Kirche als heidnisch verboten, hielten sich aber unter den keltischen St\u00e4mmen auf den britischen Inseln bis ins Mittelalter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"334\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/hades.jpg\" alt=\"Hades mit Wolfkappe\" class=\"wp-image-934\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/hades.jpg 300w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/hades-269x300.jpg 269w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hades<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Aber der Schrecken des Gegners war eine zu wichtige Waffe, als dass jemand darauf verzichtet h\u00e4tte. Als zum Beispiel in einem Krieg gegen Persien ein hoher griechischer Offizier der \u00c4gypter zu den Persern \u00fcberlief, schlachteten die griechischen S\u00f6ldner der \u00c4gypter seine S\u00f6hne und tranken vor der Schlacht demonstrativ das Blut, und Xenophon berichtet vom Zug der Zehntausend, da\u00df die Griechen persische Gefallene verst\u00fcmmelten, um ihren &#8222;Feinden Furcht einzufl\u00f6\u00dfen.&#8220; Bei den R\u00f6mern trugen Standartentr\u00e4ger und Hornisten oft ein L\u00f6wen- oder Wolfsfell und auch die Helmb\u00fcsche sollten den Gegner erschrecken. Um den Gegner v\u00f6llig zu demoralisieren, schlachteten die R\u00f6mer in eroberten St\u00e4dten auf Befehl von oben oft alles ab, so dass ihnen John Keegan bescheinigt: Sie &#8222;k\u00e4mpften mit sochem Ingrimm, dass nur die Mongolenhorden Dschingis-Khans oder Tamerlans f\u00fcnfzehnhundert Jahre sp\u00e4ter mit ihnen verglichen werden k\u00f6nnen.&#8220; Eines der \u00e4ltesten Beispiele psychologischer Kriegsf\u00fchrung hat Herodot von den Skythen \u00fcberliefert. Als diese von einem Kriegszug zur\u00fcckkamen, hatten sich in ihrer Heimat die Sklaven erhoben und verteidigten sich mit dem Heldenmut der Verzweiflung. Da es den Skythen nicht gelang, mit Waffengewalt zu siegen, griffen sie zu ihren Peitschen. Als nun die Sklaven ihre alten Herren mit knallenden Peitschen auf sich zukommen sahen, verloren sie all ihren Mut und unterwarfen sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Imponiergehabe und die Drohgeb\u00e4rden mit denen Krieger ihre Gegner zu erschrecken versuchen richten sich allerdings nicht nur gegen \u00e4u\u00dfere Feinde sondern werden auch innerhalb der eigenen Gruppe ge\u00fcbt und dienen gleichzeitig dazu hier die soziale Rangfolge festzulegen. Soziologen berichten von einer konstanten Gewaltbereitschaft innerhalb primitiver Kriegergesellschaften. Geringste Ehrverletzungen m\u00fcssen sofort ger\u00e4cht werden, da der Beleidigte sonst seine Position verliert. Das erinnert sicher nicht zu unrecht an die K\u00e4mpfe innerhalb eines Raubtierrudels. Im Gegensatz zum Raubtier verf\u00fcgt der Mensch jedoch auch hier \u00fcber die M\u00f6glichkeit der Abstraktion. Er kann mittels Troph\u00e4en seine alten Erfolge vorweisen. Troph\u00e4en sind keine reine Angeberei. An ihnen haftet etwas zutiefst Mystisches. Steinzeitliche J\u00e4ger, die sich mit Klauen, Z\u00e4hnen oder Fellen erlegter Tiere schm\u00fcckten, nahmen dabei sicher auch immer etwas von deren Kraft in sich auf. Wenn sp\u00e4ter Krieger Skalpe oder K\u00f6pfe ihrer Gegner raubten, so war auch das zumindest urspr\u00fcnglich ein magischer Proze\u00df. Zus\u00e4tzlich demonstrierten diese Troph\u00e4en dann nat\u00fcrlich auch die Geschicklichkeit und die Macht ihres Besitzers.<\/p>\n\n\n\n<p>Die fundamentale Bedeutung dieser Riten belegt, dass man Spuren von ihnen in fast allen kriegerischen Kulturen auf der Erde findet. Kopfjagd und Skalpieren beschr\u00e4nkt sich nicht auf Amerika oder einige Inseln im Pazifik, bereits \u00fcber Thraker und Skythen wurden in Griechenland regelrechte Schauergeschichten berichtet. So sollen die Skythen das Blut ihres ersten get\u00f6teten Feindes getrunken haben. Den erschlagenen Gegnern wurde die Kopfhaut abgezogen und die Skalpe zum Ruhm am Pferdegeschirr angebracht. Gro\u00dfe Krieger n\u00e4hten sich sogar ganze M\u00e4ntel aus Skalpen. Aus den Sch\u00e4deln ihrer schlimmsten Feinde, worunter sich auch oft die von erschlagenen Verwandten befanden, machten sie vergoldete Trinkbecher. Wenn sie G\u00e4ste hatten, setzten sie ihnen Getr\u00e4nke darin vor und erz\u00e4hlten dabei von ihren Siegen. Man k\u00f6nnte diese Geschichten f\u00fcr Ammenm\u00e4rchen halten, wenn man nicht einige dieser &#8222;Becher&#8220; gefunden h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"401\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kelten-kult.jpg\" alt=\"keltische Kultst\u00e4tte\" class=\"wp-image-936\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kelten-kult.jpg 450w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kelten-kult-300x267.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">keltische Kultst\u00e4tte<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nun mag man Skythen und Thraker (zu Unrecht) f\u00fcr wilde, barbarische Reiterv\u00f6lker aus der zentralasiatischen Steppe halten, aber auch die Gallier waren passionierte Kopfj\u00e4ger. Hanibal hatte manchmal das Problem, dass seine gallischen S\u00f6ldner vorzeitig die Schlachtordnung verlie\u00dfen, um den gefallenen R\u00f6mern die K\u00f6pfe abzuschneiden. Diese nagelten sie sp\u00e4ter an ihre H\u00e4user oder brachten sie in ihre Tempel. Polybios berichtet, da\u00df einige H\u00e4uptlinge pr\u00e4parierte K\u00f6pfe in einer Kiste aufbewahrten, um sie stolz Besuchern zu zeigen. Einigen keltischen St\u00e4mmen wurde sogar nachgesagt, da\u00df sie bei bestimmten Riten Blut aus Sch\u00e4deln getrunken h\u00e4tten. Die Germanen sind f\u00fcr die Kopfjagd zwar nicht ganz so ber\u00fchmt wie die Gallier, aber auch sie machten gerne goldbeschlagene Trinkgef\u00e4\u00dfe aus den K\u00f6pfen ihrer Feinde. Geradezu ber\u00fcchtigt wurde hier der Langobardenk\u00f6nig und Eroberer Italiens Alboin, der seine Gemahlin Rosamunde gezwungen haben soll aus dem Sch\u00e4del ihres ermordeten Vaters zu trinken. Die zivilisierten R\u00f6mer gingen da zwar nicht mehr so weit, aber die Trajanss\u00e4ule zeigt deutlich wie Legion\u00e4re dem Kaiser die K\u00f6pfe erschlagener Barbaren bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann auch dies alles abtun als Geschichten aus uralten, finsteren Zeiten. Also machen wir einen Zeitsprung ans Ende des eindeutig zivilisierten 19.Jahrhunderts und finden einen britischen General und Gentleman selbstzufrieden vor einer Wand mit seinen Troph\u00e4en. Es sind die K\u00f6pfe get\u00f6teter Maoris. Zudem war dieser Gentleman nicht nur ein leidenschaftlicher J\u00e4ger und Krieger, sondern auch K\u00fcnstler, der bevorzugt eben diese Maoris malte. Er hatte also edle und gef\u00e4hrliche Gegner erlegt. Die Maoris waren mit die tapfersten Krieger, denen britische Kolonialtruppen jemals gegen\u00fcber standen und so pr\u00e4chtig t\u00e4towiert, dass in Neuseeland schlie\u00dflich das T\u00e4towieren verboten werden musste, da die Maoris sonst von zivilisierten Souvenirj\u00e4gern ausgerottet worden w\u00e4ren. W\u00e4hrend der K\u00e4mpfe im Kongo 1964\/65 wurde ein s\u00fcdafrikanischer S\u00f6ldner dabei ertappt, wie er K\u00f6pfe von toten Schwarzen auskochte. Die gereinigten Sch\u00e4del verkaufte er dann an amerikanische Piloten und Journalisten, die ein passendes Souvenir aus dem Kongo w\u00fcnschten. Da aber das belgische FN-Gewehr seine &#8222;Ware&#8220; ruinierte, hatte er sich extra ein Kleinkaliber angeschafft und meldete sich damit immer gerne zu Exekutionen. Sein Kamerad Kongo-M\u00fcller ben\u00fctzte einen dieser Sch\u00e4del als Blumenst\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"360\" height=\"310\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/zivilisation.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-937\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/zivilisation.jpg 360w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/zivilisation-300x258.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Brite mit Sammlung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein Autor bescheinigt den britischen S\u00f6ldnern in Angola &#8222;das Verhalten von primitiven, m\u00f6rderischen Tieren, die sie von Natur aus waren &#8211; eine Natur, die, wie man zugeben mu\u00df, durch ihre Ausbildung beim Fallschirmj\u00e4gerregiment verst\u00e4rkt worden war.&#8220; Das &#8222;Killer-Image&#8220;, das zumindest intern in allen modernen Eliteeinheiten gepflegt wird, ist ein Kind der weitgehend friedlichen und zivilisierten westlichen Welt des sp\u00e4ten 20. Jahrhunderts. Je mehr der Krieg und die zwangsl\u00e4ufig damit verbundenen Grausamkeiten aus dem Alltag der europ\u00e4ischen B\u00fcrger verschwanden, desto schizophrener wurde die Einstellung dazu. Vor allem die besonders schmutzigen Aufgaben beim Kampf gegen Partisanen und Terroristen mussten nun von Spezialisten erledigt werden. Sie wurden daf\u00fcr verachtet und von der Presse als M\u00f6rder und Folterknechte bezeichnet, doch die Politiker und die \u00d6ffentlichkeit wollten auch Erfolge sehen. Ein Legion\u00e4r brachte es so zum Ausdruck: &#8222;Was konnten wir mit Zivilisten anfangen? Nichts. Sie blieben uns fremd, denn wir steckten bis zum Hals im Dreck, w\u00e4hrend sie auf unseren Schultern standen, um sich ihre Gamaschen nicht zu versauen.&#8220; Eliteeinheiten fr\u00fcherer Zeiten waren kaum mit Pazifizierungs- und Vergeltungsaktionen bel\u00e4stigt worden; das hatten die irregul\u00e4ren Freikorps \u00fcbernommen. Da dem modernen Wehrpflichtigen solche Aufgaben nicht mehr zugemutet werden k\u00f6nnen, werden sie zur Dom\u00e4ne der Fallschirmj\u00e4ger, Marineinfanteristen und Kommandoeinheiten. Bis ins 17. Jahrhundert ist in den Berichten von S\u00f6ldnern nicht die geringste Scham zu entdecken, wenn sie von ihrer Arbeit als Schl\u00e4chter erz\u00e4hlen. Zur Zeit der napoleonischen Kriege hat sich diese Einstellung bereits deutlich ge\u00e4ndert. Die furchtbaren Greuel des Krieges in Spanien wurden zwar von den meisten Beteiligten mit den Umst\u00e4nden entschuldigt, aber als Unrecht empfunden. Im 19. Jahrhundert beschr\u00e4nkten sich diese Exzesse dann im wesentlichen auf die Kolonien. Jeder, der damit zu tun hatte, wu\u00dfte zwar wie es dort zuging, in der Heimat wurde es aber verschwiegen. Die Wende kam mit dem Indochinakrieg in den f\u00fcnfziger Jahren, als die Massaker an der Zivilbev\u00f6lkerung nicht mehr unterschlagen werden konnten. Erst jetzt wurde die Brutalit\u00e4t zu einem &#8222;Markenzeichen&#8220; der besonders harten Krieger, der Elite.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Offizieren der franz\u00f6sischen Paras war es offenbar ein beliebter Scherz, sich mit dem Namenszusatz &#8222;SS&#8220; vorzustellen. Solche Anspielungen erfreuten sich \u00fcbrigens auch bei den amerikanischen Ledernacken einer gewissen Beliebtheit. Auf den ersten Blick erscheint es seltsam, da\u00df in L\u00e4ndern, in denen in zahllosen Comic-Heften und Filmen finstere, tumbe SS-Schergen von edlen R\u00e9sistancek\u00e4mpfern und laxen GIs zu hunderten niedergemacht werden, ausgerechnet diese in N\u00fcrnberg verurteilte Einheit Bewunderung erregen konnte. Die deutschen Fallschirmj\u00e4ger erfreuten sich zum Beispiel nie dieser Aufmerksamkeit. Aber es war gerade der schreckliche Ruf der gnadenlosen Krieger, der Nimbus des schwarzen Ordens unter dem Zeichen des Totenkopfs, der die SS so anziehend machte. Der Soziologe Werner Picht bezeichnet sie als &#8222;Runenm\u00e4nner&#8220; unter &#8222;magisch-totemistischem Zeichen&#8220;, die durch den F\u00fchrerkult und die damit verbundene Losl\u00f6sung von Volk und Staat, nach Ursprung und Wesen zu Gegnern des Soldatentums geworden w\u00e4ren. Aber genau durch diese zum Teil bewu\u00dft inszenierten archaischen R\u00fcckgriffe wirkte die SS auf gewisse Kreise inspirierend. So schrieb ein franz\u00f6sischer Journalist fasziniert \u00fcber eine Parade der Paras, die vor ihm mit ihren totem\u00e4hnlichen Feldzeichen zu den Kl\u00e4ngen einer &#8222;seltsam herben, d\u00fcsteren Musik&#8220; vorbeizogen: &#8222;Als ob sie einer fremden Religion huldigten mit vagen Gottheiten, denen sie noch keine Namen gegeben haben. Eine Sekte von gro\u00dfartigen Kriegern, die au\u00dferhalb des Landes, der Armee und der Gemeinschaft stehen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"380\" height=\"297\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/willard.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-938\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/willard.jpg 380w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/willard-300x234.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Metamorhose in Apocalypse Now<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Moderne Elitesoldaten greifen allerdings noch weiter in der Geschichte zur\u00fcck. Der auf sich gestellte Einzelk\u00e4mpfer scheint sich weniger am Mythos des schwarzen Ordens zu orientieren als am archaischen Krieger. So f\u00e4llt zum Beispiel auf, dass bei T\u00e4towierungen die klassischen Legion\u00e4rs- und Seemannsmotive immer mehr durch sogenannte &#8222;Tribals&#8220; ersetzt werden, die Muster, wie man sie von Skythen und Maoris kennt, aufgreifen. Man sollte auch einmal beobachten mit welcher Liebe die Gesichter f\u00fcr den Einsatz bemalt werden. Hier geht es nicht mehr einfach um Tarnung &#8211; das ist archaische Kriegsbemalung. Im Umgang mit dem eigenen Schrecken und der gleichzeitigen Verwendung des Terrors als Waffe wird wieder auf uralte Riten nomadischer Krieger zur\u00fcckgegriffen. Die beeindruckendste Darstellung dieser magischen Metamorphose vom zivilisierten Soldaten zum archetypischen Krieger gelang Coppola in seinem Film Apocalypse Now. Dazu sollte man wissen, dass in der literarischen Vorlage Joseph Conrad seine Kongoerlebnisse verarbeitet hat, wo er beobachtet hatte wie sich die Repr\u00e4sentanten der Zivilisation zu barbarischen Kriegsherren wandelten. Ein aktuelleres Vorbild f\u00fcr Colonel Kurtz war ein CIA-Agent, der in Kambodscha Eigeborerenens\u00f6ldner gegen den Vietcong f\u00fchrte, und dabei unter anderem die Vorliebe hatte die K\u00f6pfe seiner wichtigen Feinde in Einmachgl\u00e4sern aufzubewahren. Bevor Willard &#8211; der Abgesandte der Zivilisation &#8211; seinen Auftrag ausf\u00fchren kann, verwandelt er sich selbst durch Kriegsbemalung und Bad in einen Krieger. Erst danach kann er Kurtz in Form einer rituellen Schlachtung t\u00f6ten. Auf \u00e4hnliche Weise hatte sich schon 1976 Robert de Niro in Martin Scorseses &#8222;Taxi-Driver&#8220; auf den Showdown vorbereitet. Weder Copola noch Scorsese hatten sich diese Rituale ausgedacht, sondern sie bei Vietnamveteranen beobachtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">\u00a9 Frank Westenfelder<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rituale und Troph\u00e4en der Krieger.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":932,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[94,8],"tags":[96,97],"class_list":["post-927","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-archetypen","category-artikel","tag-krieger","tag-rituale"],"blocksy_meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Hunde des Krieges - Kriegsreisende<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-hunde-des-krieges\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Hunde des Krieges - 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