{"id":692,"date":"2024-10-14T17:04:41","date_gmt":"2024-10-14T17:04:41","guid":{"rendered":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?p=692"},"modified":"2025-01-16T14:05:11","modified_gmt":"2025-01-16T14:05:11","slug":"langbogen-und-arkebuse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/","title":{"rendered":"Langbogen und Arkebuse"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Feldz\u00fcge Heinrich VIII.<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer wieder wird die Wirkung des englische Langbogens in popul\u00e4rwissenschaftlichen Darstellungen mit geradezu haarstr\u00e4ubenden Beispielen \u00fcbertrieben. So ist z.B. in dem Osprey-B\u00e4ndchen &#8222;English Longbowman&#8220; zu lesen: &#8222;seine Pfeile hatten Durchschlagskraft einer modernen Gewehrkugel, und seine Feuergeschwindigkeit wurde von englischen Truppen erst wieder mit der Einf\u00fchrung des Lee Enfield Gewehrs am Anfang des 20. Jahrhunderts erreicht&#8220;. Nun m\u00f6chten wir nat\u00fcrlich nicht bezweifeln, dass der Langbogen eine hervorragende Waffe war, und die englischen Bogensch\u00fctzen des Hundertj\u00e4hrigen Krieges zu den besten Kriegern ihrer Zeit z\u00e4hlten. Dennoch sollte man sich bei solchen Lobeshymnen doch die Frage stellen, warum der Langbogen dann nicht bis zur Einf\u00fchrung des Lee Enfield Gewehrs in Gebrauch blieb, sondern schon im 16. Jahrhundert durch langsam und ungenau schie\u00dfende Arkebusen ersetzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"280\" height=\"429\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/bogenschuetze.jpg\" alt=\"englischer Bogensch\u00fctze im 16.Jahrhundert\" class=\"wp-image-695\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/bogenschuetze.jpg 280w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/bogenschuetze-196x300.jpg 196w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da es schon immer einfacher war die gro\u00dfen Highlights der Geschichte weiter zu verkl\u00e4ren, als etwas komplexere historische Prozesse zu untersuchen, wird dieser Fragestellung nur selten nachgegangen. Und wenn, sind die Erkl\u00e4rungen von erschreckender Banalit\u00e4t. Es habe kein gutes Bogenholz mehr gegeben, das Bogenschie\u00dfen sei irgendwie aus der Mode gekommen und vergessen worden. Etwas ernster sollte man die Behauptung des Historikers J. F. Guilmartin nehmen, dass die Ausbildung eines Arkebusiers lediglich ein paar Tagen dauere die eines Bogensch\u00fctzen dagegen ein ganzes Leben. Nun ist dieses Argument das eines Sportsch\u00fctzen und wird deshalb auch von diesen gerne aufgegriffen, mit Kriegern hat es dagegen absolut nichts zu tun. Man k\u00f6nnte mit der gleichen Ignoranz behaupten, die Ausbildung eines Spie\u00dfers dauerte nur eine Stunde, und m\u00fcsste sich dann fragen, warum die Schweizer so begehrt und fast unersetzbar waren. Jeder Feldherr wollte &#8222;beschossene&#8220; oder &#8222;versuchte&#8220; Knechte, und dabei ging es nicht darum, dass diese eine Arkebuse laden konnten, sondern darum, dass sie kaltbl\u00fctig genug waren, bei angreifender Kavallerie stehen zu bleiben und immer noch zielsicher zu schie\u00dfen. So etwas lernte man nicht in ein paar Tagen! Auf den Schlachtfeldern des amerikanischen Sezessionskrieges hat man bei der Untersuchung der Gewehre gefallener Soldaten festgestellt, dass viele in der Hektik doppelt oder dreifach geladen und dadurch v\u00f6llig unbrauchbar waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Langbogen als Standardwaffe englischer Truppen verschwand nicht einfach, weil es keine Bogensch\u00fctzen mehr gab. Er wurde aufgrund gemachter Erfahrungen w\u00e4hrend des 16. Jahrhunderts langsam durch Feuerwaffen ersetzt. Ein Problem bei dieser Umstellung war lange der Mangel an Waffen und erfahrenen Arkebusieren &#8211; Bogen und Bogensch\u00fctzen gab es genug. Sehr gut nachvollziehen l\u00e4sst sich dieser Prozess an den Kriegen Heinrichs VIII. (1509-47), in denen Waffen und Taktiken des Sp\u00e4tmittelalters und der Fr\u00fchen Neuzeit noch uneingeschr\u00e4nkt nebeneinander existierten. Wie so oft st\u00f6\u00dft man dabei auf eine Menge ideologischer Vorbehalte auf Seiten der &#8222;Konservativen&#8220;, die unbedingt an den bew\u00e4hrten Waffen wie Langbogen und schwerer Kavallerie festhalten wollten. Heinrich VIII. versuchte in diesen Kriegen noch einmal die englischen Besitzanspr\u00fcche in Frankreich durchzusetzen und musste auch gegen die Schotten k\u00e4mpfen, die als franz\u00f6sische Bundesgenossen mobilisiert wurden, so dass man das Szenario durchaus als versp\u00e4tete Neuauflage des Hundertj\u00e4hrigen Krieges betrachten kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz zu den unkritischen Verehrern der Bogensch\u00fctzen, die diese Epoche am liebsten ignorieren, herrscht unter den Milit\u00e4rhistorikern, die sich mit der Tudorzeit besch\u00e4ftigen, gro\u00dfe \u00dcbereinstimmung, dass die Engl\u00e4nder die gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen einfach verschlafen hatten. Sie sonnten sich weiter in den spektakul\u00e4ren Siegen des Hundertj\u00e4hrigen Krieges und waren der festen \u00dcberzeugung, dass ein Engl\u00e4nder mindestens 10 Franzosen wert sei. Die Heeresaufgebote bestanden haupts\u00e4chlich aus den traditionellen &#8222;bows and bills&#8220;, einer Masse von Hellebardentr\u00e4gern (so genannter Billmen), die von gro\u00dfen Abteilungen aus Bogensch\u00fctzen flankiert wurden. Schwere Kavallerie oder Feuerwaffen hielt man f\u00fcr ziemlich \u00fcberfl\u00fcssig. &#8222;Der Bogen galt immer noch als K\u00f6nig der Schlacht&#8220;. Mit diesen Truppen konnten zwar Iren und Schotten bek\u00e4mpft werden, da diese noch r\u00fcckst\u00e4ndiger waren, gegen Frankreich waren sie jedoch ohne Chance.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn w\u00e4hrend sich England mit seiner glorreichen Vergangenheit und in den Rosenkriegen mit sich selbst besch\u00e4ftigt hatte, war die Entwicklung auf dem Kontinent in gro\u00dfen Schritten weiter gegangen. Die Hussiten hatten als erste in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstab Feuerwaffen eingesetzt und die Schweizer Gewalthaufen hatten in den Burgunderkriegen nicht nur die schwere Reiterei Karls des K\u00fchnen sondern auch seine Bogensch\u00fctzen \u00fcberrannt. Das gro\u00dfe Labor aber, in dem alle Neuerungen in den verschiedensten Kombinationen ausprobiert und verbessert wurden, war Italien, wo Frankreich und Spanien um die Vorherrschaft k\u00e4mpften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Elite der franz\u00f6sischen Armeen waren die schwer gepanzerten Reiter der Ordonanzkompanien, die Gens d\u2019Armes. Doch auch hier hatte sich noch einiges getan. Die Panzer waren noch weiter verbessert worden, so dass seit einiger Zeit auf Kettenhemd und andere Unterpanzer verzichtet werden konnte und die Reiter dennoch fast unverletzlich waren. Auch die Pferde waren zum gr\u00f6\u00dften Teil gepanzert und R\u00fcsthaken erlaubten schwerere und l\u00e4ngere Lanzen. Damit konnten die Reiter auch mit einem gewissen Erfolg gegen Infanterie eingesetzt werden. Als wirklich Schlacht entscheidend erwiesen sich jedoch die Gewalthaufen aus Schweizern S\u00f6ldnern, von denen Karl VIII. mindestens 8.000 nach Neapel f\u00fchrte. Dazu kam eine starke Artillerie, die nicht nur bei Belagerungen, sondern auch zunehmend im Gefecht eingesetzt wurde. Die Spanier verwendeten als erste eine gro\u00dfe Anzahl Handfeuerwaffen und leichte Reiterei, mit denen sie im langen Krieg um Granada reichlich Erfahrungen gewonnen hatten. Sp\u00e4ter kamen auf beiden Seiten auch immer mehr Landsknechte zum Einsatz, die als eine Art Ersatz f\u00fcr die Schweizer verwendet wurden, wenn diese gar nicht oder nur in geringer Zahl zur Verf\u00fcgung standen. Vor allen Dingen wurde alles m\u00f6gliche ausprobiert. Die Spanier versuchten z.B. mit Schwertk\u00e4mpfern die Langspie\u00dfe zu unterlaufen und die Franzosen verwendeten noch Armbrustsch\u00fctzen in gro\u00dfer Zahl. Letzten Endes setzte sich jedoch immer mehr eine Kombination aus Spie\u00dfern und Arkebusieren durch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das fundamental Entscheidende war jedoch, dass der Gro\u00dfteil dieser Armeen aus Profis bestand. In den franz\u00f6sischen Ordonanzkompanien und den spanischen Tercios dienten Berufssoldaten, die jahrelang &#8211; oft ihr ganzes Leben &#8211; bei der Fahne blieben und nicht, wie z.B. in England, nach jedem Feldzug wieder nach Hause geschickt wurden. Bei Bedarf wurden sie mit fremden S\u00f6ldnern verst\u00e4rkt, die trotz Macchiavellis Polemik den traditionellen Aufgeboten weit \u00fcberlegen waren. Da die Franzosen schnell bemerkt hatten, dass ihr eigenes Fu\u00dfvolk nicht besonders schlagkr\u00e4ftig war, warben sie bevorzugt Schweizer und, wenn sie diese nicht in ausreichender Zahl bekommen konnten, Landsknechte. Erst durch die Professionalisierung der Armeen wurde es m\u00f6glich, die verschiedenen Waffengattungen taktisch optimal einzusetzen. Es reichte nicht mehr, mit m\u00f6glichst viel Elan das feindliche Zentrum anzugreifen, oder in einer guten Stellung diesen Angriff einfach abzuwarten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"451\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/henry-bogen.jpg\" alt=\"Heinrich VIII. als Bogensch\u00fctze\" class=\"wp-image-698\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/henry-bogen.jpg 350w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/henry-bogen-233x300.jpg 233w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als sich nun Heinrich VIII. entgegen jeder politischen Vernunft, lediglich getrieben von dem Wunsch ritterliche Schlachten zu schlagen und Ruhm zu gewinnen dazu entschloss, die alte englische Expansionspolitik in Frankreich wieder aufzunehmen, war selbst ihm klar, dass allein mit Bogensch\u00fctzen und Billmen wohl nicht viel auszurichten war. Heinrich war alles andere als ein \u00fcberzeugter Modernisierer, sondern sch\u00e4tzte den Langbogen \u00fcber alles und war auch selbst ein begeisterter Bogensch\u00fctze. Dennoch wussten er und seine Offiziere, dass allein damit ein gut gef\u00fchrter Angriff der franz\u00f6sischen Gens d\u2019Armes nicht aufzuhalten sein w\u00fcrde. Als Gegengewicht wurden eigene schwere Reiter gebraucht. Das Problem dabei war nur, dass diese in England kaum noch zu finden waren. Der Adel hatte sich \u00fcber sehr lange Zeit daran gew\u00f6hnt, zu Fu\u00df zu k\u00e4mpfen, und so hatten sich viele die teure Reiterr\u00fcstung und die noch teureren Pferde gespart. Es gab zwar leichte Reiter aus den n\u00f6rdlichen Provinzen, berittene Bogensch\u00fctzen und Adlige, die nur halb ger\u00fcstet als so genannte &#8222;Demilances&#8220; erschien. Voll ger\u00fcstete Reiter konnten in ganz England jedoch maximal ein paar hundert gemustert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Gl\u00fcck war Heinrich zu dieser Zeit (Mexiko und Peru waren noch nicht erobert) der reichste K\u00f6nig Europas und wollte als Verb\u00fcndeter der Habsburger in den Krieg ziehen, so dass ihm deren L\u00e4ndern zur Werbung offen standen. Seit Hauptinteresse galt den schweren Reitern, die vor allem in den Niederlanden geworben wurden. Es handelte sich dabei um die Reste der burgundischen Ordonanzkompanien, die den franz\u00f6sischen vergleichbar waren. Um der eigenen Infanterie R\u00fcckhalt zu geben und feindliche Reiterangriffe abzuschlagen wurde eine gro\u00dfe Anzahl &#8222;Almaynes&#8220; (Landsknechte) geworben, da dazu Langspie\u00dfe und keine Bills gebraucht wurden. Man h\u00e4tte diese Spie\u00dfe sicher auch importieren k\u00f6nnen, doch offensichtlich war niemand der Ansicht, dass man gute Spie\u00dfer, die Kavallerie aufhalten sollten, in ein paar Tagen ausbilden k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Juni 1513 zog Heinrich dann seine Truppen in Calais zusammen und begann mit der Belagerung des relativ gut befestigten Th\u00e9rouanne. Er verf\u00fcgte dabei \u00fcber etwa 24.000 Mann englisches Fu\u00dfvolk &#8211; fast alles &#8222;bow and bill&#8220; -, 3.000 englische Reiter &#8211; zum Gro\u00dfteil Demilances und berittene Bogensch\u00fctzen, knapp 1.000 burgundische Reiter und 6.000 Landsknechte. Der starke Anteil fremder S\u00f6ldner zeigt deutlich, wo man glaubte, Defizite zu haben. Da die meisten und besten franz\u00f6sischen Truppen zu diesem Zeitpunkt in Italien k\u00e4mpften, waren sie den Engl\u00e4ndern an Zahl weit unterlegen und konnten die Belagerer nur bel\u00e4stigen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"566\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/maximilian-heinrich.jpg\" alt=\"Treffen von Maximilian und Heinrich VIII.\" class=\"wp-image-701\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/maximilian-heinrich.jpg 900w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/maximilian-heinrich-300x189.jpg 300w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/maximilian-heinrich-768x483.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Treffen von Maximilian und Heinrich VIII.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend gr\u00f6\u00dferer taktischer Man\u00f6ver stie\u00dfen dann doch aber beide Heere unerwartet aufeinander und es kam zur so genannten Sporenschlacht -&#8222;battle of the spurs&#8220; &#8211; wenige Kilometer s\u00fcdlich von Th\u00e9rouanne. Dabei stie\u00dfen zuerst die Reiter beider Parteien aufeinander. Die berittenen englischen Bogensch\u00fctzen begannen dabei die Franzosen aus der Flanke zu beschie\u00dfen. Bevor dies jedoch gr\u00f6\u00dfere Wirkung zeigen konnte, befahl der franz\u00f6sische Kommandeur den R\u00fcckzug, da er bemerkte hatte, dass hinter der englischen Reiterei, die ganze Armee im Anmarsch war. Zu diesem Zeitpunkt griffen die burgundischen Reiter in der Flanke an und der R\u00fcckzug verwandelte sich in eine wilde Flucht, die anscheinend noch dadurch verst\u00e4rkt wurde, dass einige Pferde von Pfeilen verwundet worden waren. Obwohl die Engl\u00e4nder die Fliehenden weit verfolgten, waren deren Verluste dennoch \u00e4u\u00dferst bescheiden. Sie sollen ungef\u00e4hr 40 Tote und 120 Gefangene verloren haben. Da nun an Entsatz nicht mehr zu denken war kapitulierte die Garnison von Th\u00e9rouanne bald darauf. Da eine dauerhafte Besetzung zu teuer gewesen w\u00e4re, wurde die Stadt zerst\u00f6rt. Damit war der Feldzug so gut wie beendet. Heinrich hatte zwar keine Eroberungen gemacht und dennoch Unsummen ausgegeben, daf\u00fcr hatte er aber eine richtige Schlacht gewonnen und konnte so gesehen beruhigt nach England zur\u00fcckkehren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"736\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/flodden-1513.jpg\" alt=\"Schlacht bei Flodden 1513\" class=\"wp-image-704\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/flodden-1513.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/flodden-1513-204x300.jpg 204w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da die Franzosen in der Zeit keine gro\u00dfe Armee ins Feld schicken konnten, griffen sie auf ihre altbew\u00e4hrte Methode zur\u00fcck und animierten die Schotten zu einem Angriff auf Englands Norden. Die Schotten hatten zu diesem Zweck gro\u00dfe Menge Langspie\u00dfe in den Niederlanden gekauft und auch mit der Eigenproduktion begonnen. Zus\u00e4tzlich hatten die Franzosen 40 Offiziere geschickt, die als eine Art Milit\u00e4rberater, die Schotten im Umgang mit den neuen Waffen ein\u00fcben sollten. W\u00e4hrend Heinrich noch in Frankreich weilte, kam es dann bei Flodden zur Schlacht. Die Schotten, ungef\u00e4hr 30.000 Mann stark, griffen in mehreren Gewalthaufen an. Die etwas schw\u00e4cheren Engl\u00e4nder hatten auf ganz traditionelle Weise mit Bl\u00f6cken von Billmen und Bogensch\u00fctzen an den Flanken Position bezogen. Der gro\u00dfe Unterschied zu vergleichbaren Treffen fr\u00fcherer Zeiten wie bei Dupplin Moor, Halidon Hill oder Nevilles Cross, in denen die Bogensch\u00fctzen regelrechte Gemetzel unter den Schotten anrichteten, war, dass sie hier fast keine Wirkung hatten. Wie auf dem Kontinent k\u00e4mpften die Gepanzerten auch bei den Schotten in den ersten Gliedern, und offenbar reichte dies aus, um dem Pfeilhagel seine verheerende Wirkung zu nehmen. Ein Zeitzeuge schreibt: &#8222;Sie waren so gut gepanzert, dass ihnen die Pfeile keinen Schaden zuf\u00fcgten.&#8220; Ein anderer: &#8222;and abode the most dangerous shot of arrows, which sore them annoyed, but yet expect it hit them in some bare place, did them no hurt.&#8220; Die Engl\u00e4nder mussten sich ihren Sieg in hartem Nahkampf teuer erkaufen, in dem die kurzen Bills den unhandlichen Langspie\u00dfen weit \u00fcberlegen waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach diesem Sieg war die Welt wieder in Ordnung und viele waren der Meinung, dass alles so bleiben k\u00f6nne wie es in der guten alten Zeit schon war. Als dann 1523 ein neues Heer nach Frankreich geschickt wurde, war unter den \u00fcber 10.000 Mann kein einziger mit Arkebuse oder Langspie\u00df bewaffnet. Die gesamte Infanterie bestand ausschlie\u00dflich aus den \u00fcblichen &#8222;bows and bills&#8220;. Auch unter der Kavallerie gab es kaum einen voll ger\u00fcsteten schweren Reiter, lediglich Demilances und berittene Bogensch\u00fctzen. Das Defizit sollte wieder durch umfangreiche S\u00f6ldnerwerbungen ausgeglichen werden. Da es aber hier unerwartete Probleme gab, brachte schlie\u00dflich nur der niederl\u00e4ndische Graf von Egmont-Buren 500 schwere Reiter und 3.000 Landsknechte nach Calais. Der Feldzug wurde dann viel zu sp\u00e4t im Jahr begonnen und verlief ohne gr\u00f6\u00dfere Ereignisse. Nach l\u00e4ngerem Beschuss kapitulierte zwar die kleine Stadt Montdidier, doch dann begannen die Engl\u00e4nder unter dem Herbstwetter zu leiden. Es gab Erfrierungen und immer mehr Deserteure, bis sich die Armee demoralisiert nach England zur\u00fcckzog.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese beiden erfolglosen Feldz\u00fcge hatten Heinrich offenbar vorerst die Lust an gro\u00dfen Eroberungen auf in Frankreich verdorben. Zudem war er in den n\u00e4chsten Jahren mit starken inneren Problemen &#8211; seinen div. Ehen und der Trennung von der katholischen Kirche &#8211; besch\u00e4ftigt. Dennoch bot gerade die lange Phase ohne au\u00dfenpolitische Abenteuer eine gute Gelegenheit zu milit\u00e4rischen Reformen. Heinrich begann nun auch langsam und widerstrebend mit gr\u00f6\u00dferen K\u00e4ufen von Spie\u00dfen, Harnischen und Arkebusen im Reich. Der Milit\u00e4rhistoriker Charles Oman schreibt, dass Heinrich dies jedoch entgegen seiner inneren \u00dcberzeugung tat, da ihm die schmerzhaften Erfahrungen fehlten, die Franz I. bei Bicocca und Pavia gemacht hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl den Engl\u00e4ndern eine richtige Niederlage erspart geblieben war, wurde auch f\u00fcr sie die eigene milit\u00e4rische Schw\u00e4che immer deutlicher. W\u00e4hrend der Feldz\u00fcge in Frankreich war es immer wieder zu Scharm\u00fctzeln gekommen und kein englischer Feldherr wagte es, ohne fremde S\u00f6ldner etwas zu unternehmen. Und so diskutierten die Zeitgenossen eifrig \u00fcber die Ursachen. Wie so oft wurde es der allgemeinen Dekadenz zugeschrieben. Angeblich gab es nicht mehr genug pfl\u00fcgende Bauern, da nur der Pflug dem Bogensch\u00fctzen die notwendige Kraft verlieh, und &#8222;Sch\u00e4fer schlechte Bogensch\u00fctzen abgaben&#8220;. Andere schrieben den Niedergang der weit verbreiteten Lust am Kartenspiel zu, und ein Bischof klagte, dass &#8222;eine ungl\u00e4ubige Generation lieber in den St\u00e4dten huren als sich auf dem Feld im Schie\u00dfen zu \u00fcben.&#8220; Kurz und gut, es waren die \u00fcblichen Klagen, die ein Problem zwar erkennen, in seiner Analyse aber nicht weiter gehen als bis zu der Auffassung, dass fr\u00fcher eben alles besser und gr\u00f6\u00dfer war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Hauptproblem lag in den l\u00e4ngst \u00fcberholten feudalistischen Rekrutierungsmethoden &#8211; kr\u00e4ftige M\u00e4nner gab es nach wie vor genug. Theoretisch sollten die gro\u00dfen Adligen mit ihrem pers\u00f6nlichen Gefolge und einem Teil ihrer P\u00e4chter zur Musterung erscheinen. Nun befand sich der Adel aber wie \u00fcberall in Europa in einer wirtschaftlichen Krise, viele alte Familien waren sogar v\u00f6llig verschwunden. Oft \u00fcberforderte es die finanziellen M\u00f6glichkeiten der Adligen, ein entsprechendes Gefolge zu unterhalten, oder diese richtig auszur\u00fcsten. Der oft beklagte Mangel an schweren Reitern hat hier seine Ursache. Au\u00dferdem verweigerten viele P\u00e4chter den Milit\u00e4rdienst, da sie ihn als eine l\u00e4stige Verpflichtung ansahen, die in keinem geschriebenen Gesetz festgeschrieben war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor allem aber verlangte die moderne Kriegsf\u00fchrung eine gewisse Ausbildung f\u00fcr die taktischen Man\u00f6ver und bei der Infanterie eine Standfestigkeit, die man nur bei Veteranen finden konnte. Bereits Talbot hatte deshalb in der Endphase des Hundertj\u00e4hrigen Krieges kaum die viel gepriesenen Yeomen, sondern \u00fcberwiegend englische Kolonisten in der Normandie oder gleich Franzosen (bis zu 50%) rekrutiert, die waren den Krieg seit Generationen gew\u00f6hnt. Die erforderliche Professionalit\u00e4t war von Feudalaufgeboten zu dieser Zeit einfach nicht mehr zu leisten, selbst wenn sie gut gen\u00e4hrt waren und sich am Wochenende flei\u00dfig im Bogenschie\u00dfen \u00fcbten. Wenn sich ein Herrscher weiterhin auf Feudalaufgebote st\u00fctzte, waren S\u00f6ldner in gr\u00f6\u00dferen Zahlen beim Angriff und als R\u00fcckhalt unverzichtbar.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"840\" height=\"468\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/boulogne-belagerung.jpg\" alt=\"Belagerung von Boulogne 1543\" class=\"wp-image-707\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/boulogne-belagerung.jpg 840w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/boulogne-belagerung-300x167.jpg 300w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/boulogne-belagerung-768x428.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Einsicht konnte sich auch Heinrich VIII. nicht entziehen. Denn als er 1543 zu seinem letzten und gr\u00f6\u00dften Feldzug gegen Frankreich aufbrach, wurden mehr S\u00f6ldner geworben als jemals zuvor. Zu den 32.000 Engl\u00e4ndern, unter denen sich inzwischen sogar ein paar hundert schwere Reiter und einige Arkebusiere befanden, kamen \u00fcber 10.000 fremde S\u00f6ldner. Neben den \u00fcblichen Landsknechten, die das Hauptkontingent stellten, und burgundischen Reitern hatte man erstmals auch ganze Arkebusierkompanien unter spanischen und italienischen Hauptleuten geworben. Sogar eine gr\u00f6\u00dfere Abteilung leichter albanischer Reiter hatte sich eingefunden. In ihrer Not scheinen Heinrichs Werber nicht w\u00e4hlerisch gewesen zu sein, denn ein Teilnehmer schreibt: &#8222;da waren so viele verdorbene Soldaten von allen L\u00e4ndern unter der Sonne: Waliser, Engl\u00e4nder, aus Cornwall und von der Isle of Man, Iren, Schotten, Spanier, Gaskogner, Portugiesen, Italiener, Albaner, Griechen, T\u00fcrken, Tartaren, Hochdeutsche, Niederdeutsche, Burgunder, Flamen, die alle hierher gekommen waren, um eine gute Zeit unter dem K\u00f6nig von England zu haben.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heinrich hatte mit Karl V. gro\u00dfe Pl\u00e4ne geschmiedet. Sie wollten von verschiedenen Seiten in Frankreich eindringen und dann ihre Kr\u00e4fte zu einer gigantischen Armee bei Paris vereinigen. W\u00e4hrend Karl Luxemburg einnahm und dann mit der langwierigen Belagerung von St. Dizier begann, wandte sich Heinrich mit seiner Hauptmacht kam gegen Boulogne. Ein Teil seiner Truppen schloss gleichzeitig Montreuil ein. Die Unterstadt von Boulogne war leicht zu nehmen, doch die Festung verf\u00fcgte \u00fcber starke W\u00e4lle, und so zog sich die Belagerung hin. Unaufh\u00f6rlich wurde die Festung mit der schweren Artillerie beschossen und Laufgr\u00e4ben vorgetrieben. Nachdem durch mehrere Minen schlie\u00dflich ein paar Breschen gesprengt und mehrere Sturmangriffe versucht worden waren, kapitulierte die Garnison nach sieben Wochen harten Widerstandes zu Anfang September, gegen freien Abzug mit allem Besitz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inzwischen war jedoch zu viel Zeit vergangen. Karl V. hatte einen f\u00fcr sich g\u00fcnstigen Frieden geschlossen, wodurch die Franzosen ein starkes Heer in die Picardie werfen konnten. Erschwerend kam hinzu, dass durch den Frieden ein Teil der S\u00f6ldner, die Karl zur Verf\u00fcgung gestellt hatte, abgezogen wurde. Obwohl die anderen S\u00f6ldner bleiben wollten, so lange man sie bezahlte, war Heinrich nun nicht mehr bereit, eine Schlacht zu wagen. \u00dcberst\u00fcrzt wurde das Lager vor Boulogne abgebrochen und lediglich eine Garnison zur\u00fcckgelassen. So schnell wie m\u00f6glich zog sich Heinrich mit dem Gros seines Heeres nach Calais zur\u00fcck und schiffte sich von dort nach England ein. Es gelang der englischen Garnison zwar Boulogne gegen einige kleinere Angriffe zu halten, besonders beeindruckt waren die Franzosen aber nicht davon. So berichtet der franz\u00f6sische Offizier Blaise de Montluc von einem Scharm\u00fctzel, bei dem er vor den Mauern mit etwa 120 Mann auf 2-300 englische Bogensch\u00fctzen traf: &#8222;Alle trugen Waffen mit geringer Reichweite und mussten deshalb nahe herankommen, um ihre Pfeile abzuschie\u00dfen, die sonst keine Wirkung gehabt h\u00e4tten. Wir dagegen waren es gewohnt unsere Arkebusen auf gro\u00dfe Distanz abzufeuern. [\u2026] Wir marschierten direkt auf sie zu, und sobald sie auf Bogenschussweite waren, gaben unsere Arkebusiere alle zusammen eine Salve ab und griffen dann zu ihren Schwertern. So wie ich es befohlen hatte, rannten wir auf sie zu, um zum Nahkampf zu kommen. Aber als wir bis auf zwei bis drei Pikenl\u00e4ngen heran waren, fl\u00fcchteten sie.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach diesem erneuten Fehlschlag verst\u00e4rkte Heinrich seine Bem\u00fchungen zur Ausr\u00fcstung mit Feuerwaffen. Dennoch verlief die Umstellung schleppend. Nur bei der Feldartillerie gab es schnellere Fortschritte. Den Erfolg sollte er nicht mehr erleben. Er stellte sich ein, als es kurz nach Heinrichs Tod zu einem neuen Krieg mit Schottland kam. Die Schotten hatten dieses mal ungef\u00e4hr 23.000 Mann Infanterie, die wieder haupts\u00e4chlich mit Langspie\u00dfen bewaffnet waren, und 1.500 Reiter zusammen gebracht. Ihnen konnten die Engl\u00e4nder insgesamt nur an die 16.000 Mann entgegen stellen, die nun aber wesentlich besser ausger\u00fcstet waren. Die Masse der Infanterie bestand zwar immer noch aus Billmen und Bogensch\u00fctzen, unter befanden sie aber auch 600 englische Arkebusiere und zwei Kompanien S\u00f6ldner ebenfalls mit Arkebusen. Dazu kam eine relativ starke Kavallerie von 4.000 Mann, die ebenfalls zum Teil aus S\u00f6ldnern bestand. Als besonders effektiv sollten sich die berittenen Arkebusiere erweisen, die der Spanier Pedro de Gamboa ins Land gebracht hatten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"487\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/pinkie-1547.jpg\" alt=\"Schlacht bei Pinkie 1547\" class=\"wp-image-709\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/pinkie-1547.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/pinkie-1547-300x292.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als die beiden Armeen im September 1547 bei Pinkie aufeinander trafen, griffen die Schotten die noch anmarschierenden Engl\u00e4nder unvermutet in der Flanke an. Die Sache w\u00e4re eventuell b\u00f6se ausgegangen, denn die Engl\u00e4nder, mussten sich umgruppieren und ihre \u00fcberlegene Feldartillerie nach vorne schaffen. Die dringend ben\u00f6tigte Zeit verschaffte ihnen die Kavallerie, die trotz schwerer Verluste die schottischen Gewalthaufen attackierte. W\u00e4hrend diese anhielten und die Reiter zur\u00fcckschlugen, kamen sie unter immer schwereren Beschuss durch die Artillerie und etwas sp\u00e4ter noch durch Arkebusiere und Bogensch\u00fctzen. Besonders l\u00e4stig waren auch die berittenen Arkebusiere, die bis kurz vor die Front herankamen und dann in die dicht gedr\u00e4ngten Reihen feuerten. Als die Schotten versuchten, sich etwas aus dem m\u00f6rderischen Feuer zur\u00fcckzuziehen, verwandelte sich die Bewegung in eine allgemeine Flucht, auf der viele von den nachsetzenden Reitern niedergemacht wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Charles Oman ist die Schlacht bei Pinkie ein Wendepunkt der britischen Milit\u00e4rgeschichte. Sie kennzeichnet f\u00fcr ihn die &#8222;die R\u00fcckkehr der Kavallerie als Hauptwaffe in der Schlacht,&#8220; und demonstriert deutlich das gelungene Zusammenwirken verschiedener Waffenarten: &#8222;Sie wurde &#8211; wie Marignano &#8211; durch den kombinierten Einsatz von Kavallerie und Artillerie gewonnen; nicht durch die Verbindung von Bogensch\u00fctzen und abgesessenen men-at-arms.&#8220; Der Erfolg wird auch durch die Verluste unterstrichen. Hatten die Engl\u00e4nder ihren Sieg bei Flodden mit 1.500 Gefallenen gegen 5.000 Schotten noch relativ teuer bezahlt, so standen jetzt 10.000 toten Schotten nur 250 Gefallene auf englischer Seite gegen\u00fcber. Beim Gro\u00dfteil handelte es sich um Reiter, denen die h\u00e4rteste Aufgabe zugefallen war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Diskussion um den Langbogen ging danach trotzdem weiter. Er war aber wie gesagt nur ein Teil des Problems. Grundlegend war die Bildung professioneller stehender Truppen, worauf auch Elisabeth I. aus Sparsamkeitsgr\u00fcnden verzichtete. Die einzige Ausnahme bildete das Hilfskontingent, das sie in die Niederlande geschickt hatte. Es entwickelte sich dort im Laufe der Jahre von den Oraniern geschult zu einer hervorragenden Truppe. Einer seiner Offiziere sagte dann einmal, er h\u00e4tte lieber 500 Musketiere als 1.500 Bogensch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weiterf\u00fchrende Literatur:<\/strong><\/h6>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oman, Charles<br>  A History of the Art of War in the sixteenth Century<br>  New York 1937<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Cruickshank, C.<br>  Army Royal: Henry VIII\u2019s Invasion of France 1513<br>  Oxford 1969<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Millar, Gilbert John<br>  Tudor Mercenaries and Auxiliaries 1485-1547<br>  Charlottesville 1980<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Goring, Jeremy<br>  Social Change and Military Decline in Mid-Tudor England<br>  in: History 60 (1975); S.185-197<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Potter, David<br>  The International Mercenary Market in the Sixteenth Century:<br>  Anglo-French Competition in Germany, 1543-50<br>  in: EHR 111 (1996); S. 24ff<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">\u00a9 Frank Westenfelder &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Feldz\u00fcge Heinrich VIII.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":697,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,67],"tags":[85,39,87,81,86],"class_list":["post-692","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-neuzeit-artikel","tag-bogenschutzen","tag-england","tag-frankreich","tag-landsknechte","tag-schottland"],"blocksy_meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Langbogen und Arkebuse - Kriegsreisende<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Langbogen und Arkebuse - Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Feldz\u00fcge Heinrich VIII.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-10-14T17:04:41+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-01-16T14:05:11+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/langbogen-ft.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"19\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"admin\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\"},\"headline\":\"Langbogen und Arkebuse\",\"datePublished\":\"2024-10-14T17:04:41+00:00\",\"dateModified\":\"2025-01-16T14:05:11+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/\"},\"wordCount\":3835,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/langbogen-ft.jpg\",\"keywords\":[\"Bogensch\u00fctzen\",\"England\",\"Frankreich\",\"Landsknechte\",\"Schottland\"],\"articleSection\":[\"Artikel\",\"Neuzeit\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/\",\"name\":\"Langbogen und Arkebuse - Kriegsreisende\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/langbogen-ft.jpg\",\"datePublished\":\"2024-10-14T17:04:41+00:00\",\"dateModified\":\"2025-01-16T14:05:11+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/langbogen-ft.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/langbogen-ft.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Bogensch\u00fctze im 16. Jahrhundert\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/langbogen-und-arkebuse\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Langbogen und Arkebuse\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"description\":\"Die Geschichte der S\u00f6ldner\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"width\":114,\"height\":115,\"caption\":\"Kriegsreisende\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/profile.php\\\/?id=100078852462894\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/Xeno78576728\",\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.blogspot.com\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\",\"name\":\"admin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"admin\"},\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/author\\\/admin\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Langbogen und Arkebuse - Kriegsreisende","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Langbogen und Arkebuse - Kriegsreisende","og_description":"Die Feldz\u00fcge Heinrich VIII.","og_url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/","og_site_name":"Kriegsreisende","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","article_published_time":"2024-10-14T17:04:41+00:00","article_modified_time":"2025-01-16T14:05:11+00:00","og_image":[{"width":200,"height":200,"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/langbogen-ft.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@Xeno78576728","twitter_site":"@Xeno78576728","twitter_misc":{"Geschrieben von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"19\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/"},"author":{"name":"admin","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8"},"headline":"Langbogen und Arkebuse","datePublished":"2024-10-14T17:04:41+00:00","dateModified":"2025-01-16T14:05:11+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/"},"wordCount":3835,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/langbogen-ft.jpg","keywords":["Bogensch\u00fctzen","England","Frankreich","Landsknechte","Schottland"],"articleSection":["Artikel","Neuzeit"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/","name":"Langbogen und Arkebuse - Kriegsreisende","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/langbogen-ft.jpg","datePublished":"2024-10-14T17:04:41+00:00","dateModified":"2025-01-16T14:05:11+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/#primaryimage","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/langbogen-ft.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/langbogen-ft.jpg","width":200,"height":200,"caption":"Bogensch\u00fctze im 16. Jahrhundert"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/langbogen-und-arkebuse\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Langbogen und Arkebuse"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","name":"Kriegsreisende","description":"Die Geschichte der S\u00f6ldner","publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization","name":"Kriegsreisende","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","width":114,"height":115,"caption":"Kriegsreisende"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","https:\/\/x.com\/Xeno78576728","https:\/\/kriegsreisende.blogspot.com\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin"},"sameAs":["http:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte"],"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/author\/admin\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/692","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=692"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/692\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2910,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/692\/revisions\/2910"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}