{"id":6002,"date":"2026-09-26T11:19:57","date_gmt":"2026-09-26T11:19:57","guid":{"rendered":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?p=6002"},"modified":"2026-09-26T11:34:01","modified_gmt":"2026-09-26T11:34:01","slug":"blackwater-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/","title":{"rendered":"Blackwater USA"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine &#8222;S\u00f6ldnerfirma&#8220; im Irak.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nach der von der US-Regierung v\u00f6llig unerwarteten Eskalation des Irakkrieges 2004 erschienen pl\u00f6tzlich private Milit\u00e4rfirmen, die das v\u00f6llig \u00fcberforderte Milit\u00e4r entlasten sollten. Zur bekanntesten dieser neuartigen PMCs wurde Blackwater. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"427\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater.jpg\" alt=\"die Leichen der Blackwater Mitarbeiter\" class=\"wp-image-6008\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-300x256.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tote von Blackwater<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter den zahlreichen PMCs (Private Military Company), die im Irak t\u00e4tig waren, sorgte vor allem Blackwater USA immer wieder f\u00fcr Schlagzeilen. Viele Menschen nahmen sogar erstmals von der Existenz solcher Firmen Kenntnis, als im M\u00e4rz 2004 eine triumphierende Masse Iraker Leichenteile von Amerikanern an einer Br\u00fccke in Falludscha zur Schau stellte, und diese Bilder weltweit im Fernsehen \u00fcbertragen wurden. Kurz darauf wurde dann gemeldet, dass es sich bei den Toten nicht wie anfangs angenommen um US-Milit\u00e4rs gehandelt habe, sondern um Angestellte der Privatfirma Blackwater, um &#8222;S\u00f6ldner&#8220; also.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit einiger Zeit sorgen die Prozesse der Familienangeh\u00f6rigen der in Falludscha get\u00f6teten Mitarbeiter f\u00fcr negative Schlagzeilen, dennoch ist Blackwater mit dem Irakkrieg schnell und unaufhaltsam gewachsen, hat sogar an der Heimatfront nach dem Sturm Katrina in New Orleans Sicherheitskr\u00e4fte gestellt und versucht von der UNO einen Auftrag f\u00fcr Darfur zu erhalten. Der Autor Jeremy Scahill bezeichnet Blackwater als &#8222;die m\u00e4chtigste S\u00f6ldnerarmee der Welt&#8220; oder als &#8222;die Pr\u00e4torianergarde im globalen Krieg gegen den Terror.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">&#8222;S\u00f6ldner&#8220; als Unwort <\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie alle diese Firmen vermeidet Blackwater die Bezeichnung &#8222;mercenary&#8220; und untersagt seinen Mitarbeitern die Verwendung. Man spricht inzwischen schon leicht ironisch vom &#8222;M&#8220;-word (in Anlehnung an das &#8222;F&#8220;-word f\u00fcr das political incorrecte &#8222;fuck&#8220;). Die Medien dagegen schreiben praktisch von nichts anderem. Wenn irgendwo \u00fcber diese privaten Milit\u00e4rfirmen berichtet wird ist das Wort &#8222;S\u00f6ldner&#8220; schon fast obligatorisch. Als der Spiegel &#8222;US-S\u00f6ldner im Irak Die Folterer von Bagdad&#8220; auf seiner Titelseite trug, war allerdings im gesamten Heft von S\u00f6ldnern praktisch nichts zu lesen, sondern von den Folterskandalen regul\u00e4rer US-Soldaten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut der <a href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/was-ist-ein-soldner\/\">UN-Konvention von 1989<\/a>, die immer wieder gerne zitiert wird (wir halten sie dennoch f\u00fcr ein v\u00f6llig unbrauchbares politisches Konstrukt), ist ein S\u00f6ldner jemand, der nicht zu den Konfliktparteien geh\u00f6rt und nicht offiziell von einem Drittstaat entsandt wurde. Nun handelt es sich ja bei einem guten Teil des Personals der PMCs &#8211; ganz besonders der F\u00fchrungsebenen &#8211; um US-Amerikaner oder Briten. Zudem haben viele Firmen Vertr\u00e4ge mit dem US-Verteidigungsministerium unterzeichnet; d.h. sie geh\u00f6ren zu den Konfliktparteien und wurden offiziell entsandt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"659\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/spiegel-folter.jpg\" alt=\"Spiegel Titel Mai 2004\" class=\"wp-image-6009\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/spiegel-folter.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/spiegel-folter-300x395.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">S\u00f6ldner als Medienthema<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Privatfirmen, die Bodyguards vermitteln oder Objektschutz anbieten, gibt es schon lange, aber noch vor wenigen Jahren, w\u00e4re kaum jemand auf die Idee gekommen, hier von S\u00f6ldnern zu sprechen. Inzwischen ist dagegen in zahlreichen TV-Dokumentationen, Artikeln und B\u00fcchern fast nur noch davon die Rede. Das &#8222;M&#8220;-word ist schick geworden, es steigert die Auflagen und verkauft sich hervorragend. Zudem l\u00e4sst sicht alles Schlechte, Konspirative und Illegale, das die B\u00fcrger ihren Regierungen so zutrauen, hinter diesem archaischen Wort vermuten. So titelt ein Internetartikel: &#8222;US turns to mercenaries for dirty work&#8220;. Danach kann man dann lesen, dass die S\u00f6ldner die Leibwache f\u00fcr den Chef der US-Zivilverwaltung Paul Bremer stellen, Geleitschutz f\u00fcr Transporte und \u00d6lfelder bewachen; vom &#8222;dirty work&#8220; ist dagegen nichts zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man sollte den Medien gegen\u00fcber, die aus purer Effekthascherei st\u00e4ndig von &#8222;S\u00f6ldnern&#8220; berichten, also \u00e4u\u00dferst misstrauisch sein. Andererseits ist auch von den Statements der PMCs, die unter allen Umst\u00e4nden das skandal\u00f6se &#8222;M&#8220;-word vermeiden wollen, nicht viel zu halten. Wir wollen uns deshalb etwas genauer mit den Ereignissen um die Firma Blackwater USA besch\u00e4ftigen und dabei der Frage nachgehen, in wieweit und unter welchen Umst\u00e4nden man hier tats\u00e4chlich von S\u00f6ldnern sprechen kann und welche Probleme die Verwendung einer solchen Firma mit sich bringt.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Erik Prince und Blackwater<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Blackwater wurde Ende 1996 von einem gewissen Erik Prince gegr\u00fcndet. Prince stammt aus einer dieser erzkonservativen und streng religi\u00f6sen amerikanischen Familien, die glauben in Gottes auserw\u00e4hltem Land zu wohnen und Freiheit und Demokratie mit einem entfesselten Wirtschaftsimperialismus gleichsetzen. Sein Vater war als Zulieferer der Autoindustrie von Detroit zum Multimillion\u00e4r geworden, und Erik fand seine politische Heimat schnell in den Kreisen um George Bush, die in Washington gegen die Liberalen der Clinton-Regierung mobil machten. Da es ihm aber auch dort noch viel zu gem\u00e4\u00dfigt zuging, zog er nach Afghanistan, um als Freiwilliger mit den Mudschaheddin gegen die Sowjets zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wahrscheinlich kam er dabei schnell zur Erkenntnis, dass die Mudschaheddin f\u00fcr idealistische Schw\u00e4rmer ohne jede Ausbildung nur wenig Verwendung hatten. Denn bald darauf war er wieder in den USA, wo er zum Milit\u00e4r ging und sich freiwillig zur h\u00e4rtesten Spezialeinheit meldete: den US Navy Seals. Man sagt er sei der reichste Seal in der Geschichte dieser Einheit gewesen. Er diente in Haiti und in Bosnien und w\u00e4re sicher noch l\u00e4nger geblieben. Doch dann starb 1995 pl\u00f6tzlich sein Vater und seine Frau erkrankte schwer an Krebs. Erik Prince musste seinen Dienst quittieren und sich um Familie und Unternehmen k\u00fcmmern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"333\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-hq.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6011\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-hq.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-hq-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">ehemalige Blackwater Zentrale<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings scheint die Autoindustrie nicht so ganz seinen Neigungen entsprochen zu haben. Er musste die Firma bald darauf weit unter ihrem alten Wert verkaufen. Dennoch blieb ihm genug, um ein angenehmes Leben zu f\u00fchren und in den S\u00fcmpfen Nordcarolinas ein gigantisches St\u00fcck Land zu erwerben. Hier entstand ein Trainingsgel\u00e4nde mit allem notwendigen Zubeh\u00f6r zur Schulung von Spezialkr\u00e4ften. Es wurde zur Heimat von Blackwater, das dort auch Wettbewerbe f\u00fcr internationale SWAT-Teams durchf\u00fchrte. Neben Schie\u00df- und Hindernisbahnen, gab es praktisch alles, was sich Ausbilder von Polizei und Milit\u00e4r nur w\u00fcnschen k\u00f6nnen; nach dem Massaker an der Columbine-Highschool wurde sogar ein ganzer Schulkomplex nachgebaut, um hier Polizisten schulen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun gibt es in den USA eine ganze Reihe Schie\u00dfpl\u00e4tze, wo man am Wochenende mit schweren Maschinenkanonen alte PKWs zusammenballern kann. Es fehlt auch nicht an verr\u00fcckten Million\u00e4ren, die gerne eine eigene Privatarmee unterhalten w\u00fcrden. Wahrscheinlich schwebte dem Ex-Green Beret Robert K. Brown \u00e4hnliches vor, als er Anfang der 70er sein S\u00f6ldnermagazin &#8222;Soldier of Fortune&#8220; gr\u00fcndete. Allerdings entwickelte es sich nie zur gro\u00dfen Stellenb\u00f6rse, sondern blieb ein Heftchen f\u00fcr Waffennarren. Die interessante Frage ist also, warum Erik Prince Erfolg hatte, wo vor ihm schon so viele mit \u00e4hnlichen Ideen gescheitert waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wichtiger Vorteil war sicher, dass er eine Menge Geld im Hintergrund hatte und \u00fcber gute politische Kontakte verf\u00fcgte. Der wirklich entscheidende Punkt war jedoch, dass sich das politische Umfeld ge\u00e4ndert hatte. Das von der Industrie praktizierte &#8222;Outsourcing&#8220; hatte inzwischen auch Polizei, Strafvollzug und Milit\u00e4r erreicht; nach dem Desaster in Somalia (18 Gefallene!) begannen viele Regierungsstellen dar\u00fcber nachzudenken, wie man in Zukunft solche Eins\u00e4tze mit weniger spektakul\u00e4ren Verlusten durchf\u00fchren k\u00f6nnte, und in den Kriegen in Jugoslawien und in Kolumbien hatte man bereits auf die Dienste von PMCs zur\u00fcckgegriffen, um die l\u00e4stigen Anfragen in Senat und Kongress zu umgehen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das gro\u00dfe Gesch\u00e4ft im Irak<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gab also Arbeit f\u00fcr Blackwater, besonders im Bereich Ausbildung von Sicherheitskr\u00e4ften und Personen- und Objektschutz. Trotzdem kann man bezweifeln, dass damit genug Geld umgesetzt wurde, um das riesige Trainingsgel\u00e4nde auf Dauer zu unterhalten. Vergleichbare britische oder s\u00fcdafrikanische Firmen, die schon l\u00e4nger auf dem Markt sind, beschr\u00e4nken sich in der Regel auf einige wenige feste Mitarbeiter und ein paar B\u00fcror\u00e4ume. Weiteres Personal, R\u00e4ume und schweres Ger\u00e4t werden erst bei Bedarf angemietet. Die Rettung f\u00fcr Blackwater kam in Form einiger fanatischer Araber und den Terroranschl\u00e4gen vom 11. September. Der folgende Krieg in Afghanistan brachte bereits einige lukrative Auftr\u00e4ge im Personenschutz und Transport. Richtig gro\u00dfes Geld wurde dann aber im Irak verdient.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem Pr\u00e4sident Bush vorschnell den Sieg der US-Streitkr\u00e4fte verk\u00fcndet hatte und bereits viele Familien die R\u00fcckkehr ihrer Soldaten erwarteten, verschlimmerte sich die milit\u00e4rische Lage im Irak von Monat zu Monat. Die Armee war mit der Kontrolle des weiten Landes vollkommen \u00fcberfordert, es fehlte vorne und hinten an Rekruten und pl\u00f6tzlich mussten sogar Reservisten einberufen werden, wodurch die Stimmung in der Heimat nat\u00fcrlich nicht besser wurde. T\u00e4glich gab es Attentate, Entf\u00fchrungen und Morde, so dass im Irak bald jedes \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude, jede Einrichtung, jeder Ausl\u00e4nder Schutz ben\u00f6tigte. Allein zu dieser Aufgabe h\u00e4tten die regul\u00e4ren Streitkr\u00e4fte der USA wahrscheinlich kaum ausgereicht. Also sprangen die privaten Anbieter in die L\u00fccke. Sie konnten praktisch verlangen, was sie wollten; das Verteidigungsministerium bezahlte, wenn es daf\u00fcr nur vermelden konnte, man sehe Licht am Ende des Tunnels.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"520\" height=\"312\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-personal.jpg\" alt=\"Blackwater Mitarbeiter\" class=\"wp-image-6012\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-personal.jpg 520w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-personal-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blackwater Mitarbeiter<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr diesen Krieg im Irak war Blackwater mit seinen Teams aus Ex-Seals und Ex-Rangern nat\u00fcrlich hervorragend aufgestellt, wie ein B\u00f6rsenanalyst sagen w\u00fcrde. So konnte sich die Firma dann auch gleich mit der Bewachung von Paul Bremer nicht nur einen unheimlich lukrativen (21 Millionen $) sondern auch \u00e4u\u00dferst prestigetr\u00e4chtigen Auftrag sichern. Obwohl viele PMCs der Presse gegen\u00fcber eine sehr restriktive Haltung einnehmen, so legen sie doch oft gro\u00dfen Wert auf ihre Medienpr\u00e4senz. Wenn nun fast t\u00e4glich irgendwo Fotos abgedruckt werden, unter denen steht &#8222;Paul Bremer mit Leibw\u00e4chtern von Blackwater&#8220;, so ist das eine enorme Gratiswerbung, und so mancher Diplomat oder Gesch\u00e4ftsmann wird dar\u00fcber nachdenken, ob er sich diesen Luxus nicht auch leisten sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Blackwater wuchs unaufhaltsam und scheffelte Millionen. Ranger und Seals waren l\u00e4ngst knapp geworden, doch inzwischen rekrutierte man ganz gew\u00f6hnliche Ex-Soldaten, sogar ehemalige Polizisten. Nach einem Schnellkurs in Terrorbek\u00e4mpfung auf dem firmeneigenen Trainingsgel\u00e4nde erachtete man sie f\u00fcr f\u00e4hig im Irak an Checkpoints Fahrzeuge zu kontrollieren, Konvois zu fahren oder \u00d6lquellen zu bewachen. Die nicht geringen Kosten f\u00fcr die Ausbildung wurden dann sp\u00e4ter mit dem Sold verrechnet, was schon ein wenig an die Praktiken alter Landknechtsobristen erinnert. Doch trotz der au\u00dfergew\u00f6hnlich guten Bezahlung von bis zu 1.500 $ t\u00e4glich wurde es immer schwieriger ausreichend Leute zu finden, die bereit waren in diesem Hexenkessel von Fanatikern, konstant bedroht von Autobomben, Scharfsch\u00fctzen und Minen ihren Hals zu riskieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die L\u00f6sung hatte das US-Milit\u00e4r l\u00e4ngst vorexerziert: man griff einfach auf <a href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/das-fusvolk-im-irak\/\">Ausl\u00e4nder<\/a> zur\u00fcck, musste dazu aber als Privatfirma noch nicht einmal eine Greencard voraussetzen. F\u00fcr das erste gr\u00f6\u00dfere Kontingent sorgte ein Chilene namens Jose Miguel Pizarro, der auch die US-Staatsb\u00fcrgerschaft besa\u00df. Pizarro war ein gl\u00fchender Bewunderer Pinochets und vertrat als Waffenlobbyist die Interessen bedeutender US-Firmen in Lateinamerika. Er verf\u00fcgte \u00fcber hervorragende Kontakte und besorgte Blackwater die ersten 60 chilenischen Kommandos. Doch das waren nur die Spitzenkr\u00e4fte, bald warb man in Lateinamerika jeden, der milit\u00e4rische Erfahrung hatte. Die Latinos hatten zudem den enormen Vorteil, dass durch das gro\u00dfe Angebot die Preise leicht gedr\u00fcckt werden konnten. Hatte man den Chilenen noch 4.000 $ Dollar im Monat bezahlt, so erhielten Peruaner, die sp\u00e4ter geworben wurden nur noch 1.000 $ monatlich!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dadurch stiegen die Gewinne nat\u00fcrlich enorm. Doch die Konkurrenz schlief nicht, und inzwischen rangelten viele PMCs mit regelrechten Dumpingangeboten um die lukrativen Regierungsauftr\u00e4ge im Irak. Man musste Kosten sparen und m\u00f6glichst \u00fcberall mitbieten, wenn man seine f\u00fchrende Position behalten wollte. Diese Mentalit\u00e4t war dann nicht ganz unschuldig an dem Desaster von Falludscha im M\u00e4rz 2004, bei dem Scott Helvenston und drei andere ehemalige Elitesoldaten ein derart kl\u00e4gliches Ende fanden.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Von Hollywood nach Falludscha<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"524\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/helveston-mag.jpg\" alt=\"Magazine Cover mit Scott Helveston \" class=\"wp-image-6013\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/helveston-mag.jpg 400w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/helveston-mag-300x393.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Magazine Cover mit Scott Helveston<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Scott Helvenston war zu der Zeit bereits eine Art kleiner Legende der Navy Seals. Auch er kam aus einer guten konservativen amerikanischen Familie, die zwar nicht \u00fcber die Millionen von Erik Prince verf\u00fcgte, daf\u00fcr aber einen US-Verteidigungsminister zu ihren Vorfahren z\u00e4hlen konnte. Vor allem aber war Helvenston ein gut aussehender Modellathlet und Bilderbuchsoldat, der Traum jeder amerikanischen Schwiegermutter. Unter den Seals wurde er ber\u00fchmt, weil er mit 17 als j\u00fcngster in ihrer Geschichte die brutalen Aufnahmepr\u00fcfungen schaffte. Er blieb 12 Jahre dort die letzten 4 selbst als Ausbilder. Bereits damals begann er nebenher als Fotomodell zu arbeiten, zierte das Cover eines Navy-Kalenders und pr\u00e4sentierte als Dressman bei Waffenmessen Milit\u00e4rkleidung. Nach seinem Ausscheiden bei den Seals lockte Hollywood. Er er\u00f6ffnete ein beliebtes Fitnessstudio, produzierte Fitnessvideos und erhielt auch ein paar Rollen im Reality-TV. Schlie\u00dflich wurde er sogar von den gro\u00dfen Studios als Berater bei Actionfilmen unter Vertrag genommen. So arbeitete er z. B. an &#8222;The Rock&#8220; und &#8222;Face-Off&#8220; mit, und in dem Film &#8222;G. I. Jane&#8220; brachte er als pers\u00f6nlicher Trainer Demi Moore in die ad\u00e4quate Verfassung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man fragt sich, was so ein Mann im Irak verloren hat. Aber Hollywood ist teuer, wenn man pr\u00e4sent sein will, und seine Einnahmen flossen unregelm\u00e4\u00dfig. Au\u00dferdem hatte er eine Scheidung hinter sich, und seine Ex-Frau und die Kinder kosteten eine Menge Geld. So gesehen schien ihm ein zeitlich begrenzter Einsatz im Irak als das passende Mittel, seine Schulden zu bezahlen und die Zeit bis zum n\u00e4chsten lukrativen Auftrag aus Hollywood zu \u00fcberbr\u00fccken. Er hatte keine Zweifel, dass ein Mann mit seinen Qualit\u00e4ten als Bodyguard f\u00fcr Paul Bremer eingesetzt werden w\u00fcrde, was sich auch nicht schlecht in seinem Lebenslauf gemacht h\u00e4tte &#8211; angeblich hatte man ihm von Blackwater aus auch so etwas zugesichert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch im Irak ging alles drunter und dr\u00fcber. Blackwater war gerade damit besch\u00e4ftigt die Konkurrenzfirma &#8222;Control Risks&#8220; aus dem dicken Gesch\u00e4ft mit dem Transport von K\u00fcchenmaterial zu verdr\u00e4ngen. Dabei musste selbstverst\u00e4ndlich gespart werden. Der urspr\u00fcngliche Vertrag mit der in Kuwait registrierten Firma &#8222;Regency Hotel and Hospital Company&#8220;, die letzten Endes als Subunternehmer f\u00fcr Halliburton arbeitete, sah vor, dass Blackwater die Konvois mit zwei gepanzerten Fahrzeugen mit jeweils drei Mann Besatzung besch\u00fctzen sollte. Allerdings hatte man in einem neuen Subkontrakt das Wort &#8222;gepanzert&#8220; gestrichen und dadurch die Gewinnmarge deutlich erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Helvenston davon unterrichtet wurde, dass er mit solchen Fahrzeugen einen Konvoi durch Falludscha geleiten sollte, weigerte er sich kurzerhand, da er f\u00fcr so eine Arbeit nicht verpflichtet worden sei und warf dem Management zudem noch Fahrl\u00e4ssigkeit und Unprofessionalit\u00e4t vor. Falludscha galt damals als eine der Hochburgen des Widerstandes, wo es bei schweren Zusammenst\u00f6\u00dfen zwischen US-Milit\u00e4r und Bev\u00f6lkerung immer wieder zahlreiche Tote gegeben hatte. Ende M\u00e4rz war die Lage besonders angespannt, da die Israelis kurz zuvor den Pal\u00e4stinenserf\u00fchrer Ahmed Yassin erschossen hatten, was auch in Falludscha zu neuen Massenprotesten gef\u00fchrt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Blackwater war man nat\u00fcrlich nicht geneigt Helvenstons Kritik zu akzeptieren. Man stellte ihn vor die Alternative, den Job zu erledigen oder sofort wieder in die USA zu fliegen und anschlie\u00dfend die Kosten f\u00fcr sein Blackwater-Training zur\u00fcckzuzahlen. Unter diesen Umst\u00e4nden willigte er ein. Dennoch wollte ihm sein direkter Vorgesetzter vor Ort, mit dem er bereits mehrmals aneinander geraten war, anscheinend noch etwas deutlicher demonstrieren, wer der Herr im Haus war und reduzierte die Besatzungen der Wagen von drei auf zwei. Sp\u00e4ter sagte dann ein Repr\u00e4sentant von Blackwater, dadurch habe er schlie\u00dflich zwei Leben gerettet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vier M\u00e4nner &#8211; neben Helvenston Jerry Zovko, Mike Teague und Wes Batalona &#8211; waren alle erfahrene Veteranen der Special Forces; sie hatten eine hoch spezialisierte Ausbildung erhalten, in Somalia, Afghanistan und einer ganzen Reihe anderer Konflikte gedient. Erfahrung und Auszeichnungen hatten sie genug. Es n\u00fctzte ihnen nichts. In ihren nagelneuen Gel\u00e4ndewagen mit den get\u00f6nten Scheiben boten sie sich als Ziele geradezu an. Ohne Panzerung ben\u00f6tigten die Iraker noch nicht einmal Autobomben oder komplizierte Sprengfallen; es gen\u00fcgten einfache Handfeuerwaffen. Da der dritte Mann, der normalerweise als Hecksch\u00fctze diente, eingespart worden war, konnten sich die Aufst\u00e4ndischen den Wagen problemlos von hinten n\u00e4hern und die Besatzung aus k\u00fcrzester Entfernung zusammenschie\u00dfen. Anschlie\u00dfend wurden die Wagen in Brand gesetzt und sp\u00e4ter zwei der Toten an eine Br\u00fccke geh\u00e4ngt. Die Videoaufnahmen davon gingen um die ganze Welt, und Blackwater wurde ber\u00fchmt &#8211; man k\u00f6nnte auch sagen ber\u00fcchtigt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"533\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/prince.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6016\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/prince.jpg 400w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/prince-300x400.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Erik Prince<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Desaster lie\u00df es sich Blackwater-Gr\u00fcnder Erik Prince nicht nehmen den Familienangeh\u00f6rigen der Gefallenen pers\u00f6nlich sein Beileid auszusprechen und ihnen Geld f\u00fcr die Beerdigung zu \u00fcbergeben. Au\u00dferdem gab es eine Trauerfeier auf dem Firmengel\u00e4nde. Die Probleme begannen, als einige der Familienangeh\u00f6rigen Einsicht in die Dokumente zu dem Vorfall nehmen wollten. Es gab Einsch\u00fcchterungen und Drohungen. Inzwischen klagen die Familien der vier Toten gegen die Firma, die sie f\u00fcr deren Tod verantwortlich machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man kennt solche Prozesse aus den USA zu gen\u00fcge. Auf der einen Seite ein paar Kl\u00e4ger, denen ihre Anw\u00e4lte riesige Entsch\u00e4digungssummen versprechen, auf der anderen ein \u00fcberm\u00e4chtiger Konzern mit einer Heerschar von Anw\u00e4lten, die mit teuren Gegenklagen drohen und Zeugen einsch\u00fcchtern. Das Interessante an den Prozessen gegen Blackwater &#8211; es gibt zumindest noch einen weiteren wegen eines Flugzeugabsturzes in Afghanistan im November 2004 &#8211; ist die Rechtslage. Blackwater argumentiert, dass sie Teil der US-Streitkr\u00e4fte seien und deshalb nicht vor zivilen Gerichten verklagt werden k\u00f6nnen. Schadensersatzforderungen m\u00fcssen demnach ans Verteidigungsministerium gerichtet werden. Andererseits arbeitet Blackwater seit langem daran, dass seine Mitarbeiter nicht vor Milit\u00e4rgerichte gestellt werden k\u00f6nnen, da sie ja Angeh\u00f6rige einer Privatfirma sind. Das hei\u00dft Blackwater operiert nach eigener Ansicht au\u00dferhalb der Gesetze.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Der rechtsfreie Raum<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele kritische Journalisten und Menschenrechtsgruppen sehen hierin den Hauptskandal. S\u00f6ldnerfirmen begehen Verbrechen und k\u00f6nnen daf\u00fcr von keinem Gericht der Welt belangt werden. Unseres Erachtens nach, liegt das Problem jedoch an einer ganz anderen Stelle. Man sollte bei seiner Kl\u00e4rung auch auf die Frage zur\u00fcckkommen, ob es sich bei den Angestellten von Blackwater um richtige S\u00f6ldner handelt. Im Fall der Latinos und anderer Ausl\u00e4nder kann man diese sicher bejahen. Aber Scott Helvenston und seine drei Kameraden waren alle \u00fcberzeugte Patrioten, die Bushs M\u00e4rchen von Saddams Massenvernichtungswaffen und seinen Verbindungen zu Al Qaida glaubten, und die ihrem Land dienen wollten. Nat\u00fcrlich hat Geld dabei eine Rolle gespielt, aber das tut es bei jedem Berufssoldaten, der mit den Zulagen eines Auslandseinsatzes rechnet. Sie standen zwar auf der Gehaltsliste einer Privatfirma, die aber wiederum vom Pentagon beauftragt war. Alles in allem k\u00f6nnen wir solche Leuten auch beim besten Willen nicht als S\u00f6ldner bezeichnen. Man m\u00fcsste den Begriff sonst auch auf fast alle britischen Kolonialoffiziere bis Mitte des 19. Jahrhunderts anwenden, da sie ja im Dienst privater Handelsgesellschaften standen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bleibt die Frage, ob sie denn nicht schlie\u00dflich f\u00fcr eine S\u00f6ldnerfirma gearbeitet haben. Aber was war Blackwater wirklich? Ein Produkt des Outsourcing. Hinter der Firma stand der erzreaktion\u00e4re Superpatriot Erik Prince, der nat\u00fcrlich versuchte Politik zu machen, aber eben uramerikanische Politik. Eine weitere \u00e4u\u00dferst dominante Figur war ein gewisser Cofer Black, Leiter der Subfirma &#8222;Total Intelligence Solutions&#8220;. Black diente seinem Land \u00fcbereifrig in der CIA, wo er mit Spr\u00fcchen von sich reden machte wie &#8222;wenn wir mit ihnen fertig sind, krabbeln Fliegen \u00fcber ihre Aug\u00e4pfel&#8220; und versprach Pr\u00e4sident Bush den Kopf von Bin Laden in einer Kiste Reis zu schicken. Black ist ein typischer Hardliner, der sich in seinen Bem\u00fchungen bei der CIA st\u00e4ndig von liberalen Gesetzen und Vorschriften behindert sah. Also landete er irgendwann bei Blackwater, wo er die selben Ziele verfolgen konnte ohne sich st\u00e4ndig rechtfertigen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der guten alten Zeit unterhielt die CIA mit Air America eine eigene Luftflotte und in <a href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/apocalypse-now\/\">Asien ganze Privatarmeen<\/a>, die teilweise mit Drogenhandel finanziert wurden. Alles vorbei und verboten. Die Iran-Contra-Aff\u00e4re h\u00e4tte Reagan fast den Kopf gekostet. Wie alle westlichen Regierungen, die sich heute am Krieg gegen den Terror beteiligen, stehen auch die USA unter einem gewaltigen \u00f6ffentlichen Druck. Sie sollen den Krieg gewinnen aber dabei m\u00f6glichst keine Unschuldigen t\u00f6ten. Die CIA soll Resultate bringen, aber die Menschenrechte beachten. Also l\u00e4sst man H\u00e4ftlinge zum Verh\u00f6r nach Pakistan oder \u00c4gypten bringen, wo Folter zwar auch verboten ist, sich aber niemand darum k\u00fcmmert. Man richtet in Guantanamo ein Gefangenenlager ein, wobei \u00fcber Jahre bewusst unklar bleibt, ob es sich bei den H\u00e4ftlingen um Kriegsgefangene oder Zivilisten handelt. Es w\u00e4re auch einfach gewesen, die PMCs im Irak den Milit\u00e4rgerichten zu unterstellen. Dazu h\u00e4tte man keine UN-Resolution bem\u00f6togt; Pr\u00e4sident Bush h\u00e4tte das mit einem Federstrich erledigen k\u00f6nnen, aber man wollte es nicht. Man schuf rechtsfreie Zonen, da man mit der Anwendung des Rechts Probleme hatte. Und dies liegt nicht an den S\u00f6ldnern, die ungest\u00f6rt ihren finsteren Machenschaften nachgehen wollen, sondern an den Regierungen, f\u00fcr die Recht und Gesetze etwas sind, das man sich zu Diensten macht oder ignoriert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"373\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-web.jpg\" alt=\"Blackwater Website 2004\" class=\"wp-image-6017\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-web.jpg 600w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-web-300x187.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blackwater Website 2004<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir denken, dass hinter dieser Sache System steckt. Viele Regierungen suchen im Moment nach Schlupfl\u00f6chern in der Verfassung und M\u00f6glichkeiten l\u00e4stige Gesetze auszuhebeln. Bei PMCs wie Blackwater, Dyncorp oder MPRI handelt es sich deshalb um keine richtigen &#8222;S\u00f6ldnerfirmen&#8220; sondern um inoffizielle Dienststellen von Pentagon und CIA, von denen sie vollkommen abh\u00e4ngig sind, was einem S\u00f6ldnerstatus eindeutig widerspricht. Sie dienen dazu demokratische Kontrollinstanzen wie Senat und Kongress zu umgehen, mindern den Druck der \u00d6ffentlichkeit, und wenn etwas schief geht, k\u00f6nnen Pr\u00e4sident und Verteidigungsminister die Unschuldigen spielen; sie brauchen keinen Ollie North mehr, der f\u00fcr sie einen Meineid schw\u00f6rt und ins Gef\u00e4ngnis geht. Es ist deshalb schon ein ziemlich \u00fcbler Witz, wenn Blackwater als Motto verbreitet: &#8222;In support of FREEDOM AND DEMOCRACY EVERYWHERE&#8220;. Denn Freiheit und Demokratie werden zumindest in den USA durch diese Gesch\u00e4ftspraktiken gewaltig untergraben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Blackwater wurde Anfang 2009 &#8222;Xe Services LLC&#8220; und 2010 dann in &#8222;Academi&#8220; umbenannt. Damit verbunden war ein R\u00fcckzug aus dem direkten Personen- und Objektschutz und einer Konzentration auf Logistik, Beratung und Ausbildung. Es folgte ein ganzes Labyrinth von Nachfolge- und Tochtergesellschaften. Wer m\u00f6chte, kann dies in der <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Blackwater_(company)\">Wikipedia<\/a> nachlesen. Erik Prince hat seine Finger weiterhin in zahlreichen Gesch\u00e4ften, von Russland bis zu Chinas Neuer Seidenstra\u00dfe. Er ist inzwischen sicher einer der bedeutendsten Lobbyisten des privaten Security-Sektors weltweit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph\"><br>\u00a9 Frank Westenfelder &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine &#8222;S\u00f6ldnerfirma&#8220; im Irak.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6014,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,138],"tags":[203,139,130],"class_list":["post-6002","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-gegenwart","tag-irak","tag-pmc","tag-usa"],"blocksy_meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Blackwater USA - Kriegsreisende<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Blackwater - Eine \u201eS\u00f6ldnerfirma\u201c im Irak\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Nach der von der US-Regierung v\u00f6llig unerwarteten Eskalation des Irakkrieges 2004 erschienen pl\u00f6tzlich private Milit\u00e4rfirmen, die das v\u00f6llig \u00fcberforderte Milit\u00e4r entlasten sollten. Zur bekanntesten dieser neuartigen PMCs wurde Blackwater.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-09-26T11:19:57+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-09-26T11:34:01+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-ft.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"21\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"admin\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\"},\"headline\":\"Blackwater USA\",\"datePublished\":\"2026-09-26T11:19:57+00:00\",\"dateModified\":\"2026-09-26T11:34:01+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/\"},\"wordCount\":3704,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/09\\\/blackwater-ft.jpg\",\"keywords\":[\"Irak\",\"PMC\",\"USA\"],\"articleSection\":[\"Artikel\",\"Gegenwart\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/\",\"name\":\"Blackwater USA - Kriegsreisende\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/09\\\/blackwater-ft.jpg\",\"datePublished\":\"2026-09-26T11:19:57+00:00\",\"dateModified\":\"2026-09-26T11:34:01+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/09\\\/blackwater-ft.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/09\\\/blackwater-ft.jpg\",\"width\":200,\"height\":200},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/gegenwart\\\/blackwater-usa\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Blackwater USA\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"description\":\"Die Geschichte der S\u00f6ldner\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"width\":114,\"height\":115,\"caption\":\"Kriegsreisende\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/profile.php\\\/?id=100078852462894\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/Xeno78576728\",\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.blogspot.com\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\",\"name\":\"admin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"admin\"},\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/author\\\/admin\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Blackwater USA - Kriegsreisende","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Blackwater - Eine \u201eS\u00f6ldnerfirma\u201c im Irak","og_description":"Nach der von der US-Regierung v\u00f6llig unerwarteten Eskalation des Irakkrieges 2004 erschienen pl\u00f6tzlich private Milit\u00e4rfirmen, die das v\u00f6llig \u00fcberforderte Milit\u00e4r entlasten sollten. Zur bekanntesten dieser neuartigen PMCs wurde Blackwater.","og_url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/","og_site_name":"Kriegsreisende","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","article_published_time":"2026-09-26T11:19:57+00:00","article_modified_time":"2026-09-26T11:34:01+00:00","og_image":[{"width":200,"height":200,"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-ft.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@Xeno78576728","twitter_site":"@Xeno78576728","twitter_misc":{"Geschrieben von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"21\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/"},"author":{"name":"admin","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8"},"headline":"Blackwater USA","datePublished":"2026-09-26T11:19:57+00:00","dateModified":"2026-09-26T11:34:01+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/"},"wordCount":3704,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-ft.jpg","keywords":["Irak","PMC","USA"],"articleSection":["Artikel","Gegenwart"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/","name":"Blackwater USA - Kriegsreisende","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-ft.jpg","datePublished":"2026-09-26T11:19:57+00:00","dateModified":"2026-09-26T11:34:01+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/#primaryimage","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-ft.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/blackwater-ft.jpg","width":200,"height":200},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/gegenwart\/blackwater-usa\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Blackwater USA"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","name":"Kriegsreisende","description":"Die Geschichte der S\u00f6ldner","publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization","name":"Kriegsreisende","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","width":114,"height":115,"caption":"Kriegsreisende"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","https:\/\/x.com\/Xeno78576728","https:\/\/kriegsreisende.blogspot.com\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin"},"sameAs":["http:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte"],"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/author\/admin\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6002","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6002"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6002\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6029,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6002\/revisions\/6029"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6014"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6002"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6002"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6002"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}