{"id":454,"date":"2024-10-06T13:38:05","date_gmt":"2024-10-06T13:38:05","guid":{"rendered":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?p=454"},"modified":"2026-05-25T08:27:30","modified_gmt":"2026-05-25T08:27:30","slug":"ein-kampf-um-rom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/","title":{"rendered":"Ein Kampf um Rom"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das S\u00f6ldnerheer Justinians.<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schwer ersch\u00fcttert von den Angriffen barbarischer St\u00e4mme an seinen Nordgrenzen aber nicht zuletzt auch der persischen Sassaniden war das r\u00f6mische Reich um 400 geteilt worden. Das bot vor allem die Vorteile, dass die immer schwerf\u00e4lligere Verwaltung wesentlich k\u00fcrzere Wege hatte und sich das Milit\u00e4r auf die zwei Hauptfronten konzentrieren konnte. Der Kaiser in Rom sollte die Germanen im Norden abwehren und der in Ostrom (Byzanz) die Grenze gegen die Sassaniden halten. Die Teilung war in dieser \u00e4u\u00dferst kritischen Situation nur ein logischer Schritt, um die knappen Ressourcen an Geld und Soldaten schneller an die Brennpunkte zu werfen. Die weitere Entwicklung ist bekannt. W\u00e4hrend das westr\u00f6mische Reich in den n\u00e4chsten 80 Jahren zu einem Teil von germanischen St\u00e4mmen \u00fcberrannt wurde, zum anderen aber von seinen eigenen germanischen S\u00f6ldnern einfach \u00fcbernommen wurde, konnte das byzantinische Reich die Krise \u00fcberwinden und sich noch ungef\u00e4hr 1.000 Jahre lang halten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"610\" height=\"321\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/belisar-map.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-458\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/belisar-map.jpg 610w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/belisar-map-300x158.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man sollte aber nicht denken, dass Byzanz deshalb \u00fcberlebte, weil es den leichteren Teil zu tragen hatte. Im Gegenteil. Byzanz musste sich auch mit Goten und Hunnen schlagen, die Sassaniden waren weit st\u00e4rker als jeder germanische Stamm, sp\u00e4ter kamen Bulgaren, Petschenegen, Slawen, Araber und T\u00fcrken hinzu. Mehrmals standen die Feinde vor den Toren von Byzanz und immer wieder raffte sich das angeschlagene Reich auf. Wir wollen hier aber nicht die tausendj\u00e4hrige Geschichte des Ostr\u00f6mischen Reichs erz\u00e4hlen, sondern uns lediglich mit den Kriegen gegen Vandalen und Goten (534-553) in der Zeit Justinians besch\u00e4ftigen, als sich Byzanz daran machte Roms Erbe anzutreten. Dabei kam nicht nur die gleiche Art von S\u00f6ldnern zum Einsatz, die vorher zu dessen Untergang gef\u00fchrt hatten, sondern mit Prokop, dem Sekret\u00e4r des byzantinischen Feldherrn Belisar, steht auch eine hervorragende Quelle \u00fcber das S\u00f6ldnertum der V\u00f6lkerwanderungszeit zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die alten r\u00f6mischen Infanterielegionen waren zu dieser Zeit l\u00e4ngst verschwunden. Nachdem die gotischen Lanzenreiter 378 bei Adrianopel die Legion\u00e4re der ostr\u00f6mischen Armee vernichtend geschlagen hatten, war die Kavallerie zur entscheidenden Waffe auf den Schlachtfeldern geworden. Allerdings verst\u00e4rkte und best\u00e4tigte Adrianopel nur eine Entwicklung, die bereits seit l\u00e4ngerem im Gange war. Im westr\u00f6mischen Bereich hatte man bereits vorher immer st\u00e4rker auf Kavallerieeinheiten gesetzt, um schneller auf die immer h\u00e4ufiger ins Imperium einbrechenden Pl\u00fcndererbanden reagieren zu k\u00f6nnen, und in Byzanz verlangte der permanente Krieg mit der persischen Reiterei ebenfalls nach Kavallerie. Von den Germanen k\u00e4mpften vor allem die V\u00f6lker zu Pferde, die lange in Osteuropa gelebt hatten und im engen Kontakt mit den dortigen Reiterv\u00f6lkern diese Kampfesweise \u00fcbernommen hatten. Westgermanische V\u00f6lker wie Franken und Alemannen k\u00e4mpften dagegen noch lange gr\u00f6\u00dftenteils zu Fu\u00df. Besonders wichtig waren berittene Bogensch\u00fctzen, die allerdings nur unter einigen Reiterv\u00f6lkern wie Mauren, Massageten und nat\u00fcrlich den Hunnen rekrutiert werden konnten. So k\u00e4mpften die Reiter der Goten ausschlie\u00dflich mit Schwert und Lanze, ihre Bogensch\u00fctzen dagegen zu Fu\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer wichtiger Unterschied ist, dass diese Heere auffallend klein waren. Meist bestanden sie nur aus einigen tausend maximal 20.000 Mann. Dabei sollte man daran denken, dass die R\u00f6mer einst in ihrer schwersten Niederlage bei Cannae (216 v. Chr.)von 86.000 Mann, 50.000 verloren haben, und auch C\u00e4sar hatte w\u00e4hrend des gallischen Krieges an die 100.000 Mann im Einsatz. Prokop \u00fcbertreibt zwar in guter alter Tradition ma\u00dflos bei den Zahlenangaben seiner Gegner; man kann aber davon ausgehen, dass auch die Heere der Vandalen und Goten in ihren besten Zeiten bestenfalls doppelt so stark waren. Da wurden keine Legionen mehr ausgehoben. Wenn ein befreundeter F\u00fcrst f\u00fcr gutes Geld einige tausend Krieger schickte, so war das schon ein Heer; wenn ein Offizier auf eigene Kosten eine nach hunderten z\u00e4hlende Truppe zusammenstellte oder ein H\u00e4uptlingssohn mit seiner pers\u00f6nlichen Gefolgschaft kam, waren das veritable Verst\u00e4rkungen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"411\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/byzanz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-459\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/byzanz.jpg 350w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/byzanz-255x300.jpg 255w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prokop berichtet z. B. \u00fcber die Zusammenstellung eines gro\u00dfen Heeres: &#8222;Johannes schloss sich ihm ebenfalls an mit seinen eigenen Truppen und denen, die sein Schwiegervater Germanus hinterlassen hatte. Ferner lie\u00df sich der Langobardenk\u00f6nig Auduin durch reiche Geschenke des Kaisers Justinian und den abgeschlossenen Bundesvertrag bestimmen, von seiner Gefolgschaft 2.500 tapfere Krieger auszusuchen und zur Unterst\u00fctzung abzusenden, denen er \u00fcber 3.000 Mann als Knappen mitgab. Dann gingen mit Narses \u00fcber 3.000 Mann vom Volk der Heruler, die unter anderen Philemuth befehligte, zahlreiche Hunnen, Dagisth\u00e4us mit seinem Gefolge, der deshalb aus dem Gef\u00e4ngnis entlassen wurde, viele persische \u00dcberl\u00e4ufer unter Kabades, dem Sohn des Zames und Enkel des Perserk\u00f6nigs Kabades; ferner Aspad, ein junger Gepide von hervorragender Tapferkeit, mit 300 seiner Landsleute, die ebenfalls tapfere Krieger waren; der Heruler Aruth, der von Jugend auf r\u00f6misch erzogen war und selbst ein k\u00fchner Degen und zahlreiche Heruler von gleicher Tapferkeit um sich hatte; endlich Johannes, mit dem Beinamen der Fresser mit einer Schar kriegst\u00fcchtiger R\u00f6mer.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der bunten Mischung f\u00e4llt an dieser Beschreibung &#8211; die sich in einigen Variationen wiederholen lie\u00dfe &#8211; auf: dass die Truppen oft einem Anf\u00fchrer regelrecht &#8222;geh\u00f6rten&#8220;. Belisar und seine Unterf\u00fchrer waren weniger Offiziere, sondern echte Condottieri, die auf eigene Kosten Truppen anwarben und dann auch deren Ausr\u00fcstung und Versorgung \u00fcbernahmen. Sp\u00e4ter bezahlte der Kaiser dann mehr oder weniger regelm\u00e4\u00dfig den Sold. Der Condottiere dagegen konnte mit reichen Geschenken rechnen, gro\u00dfen Latifundien, einer hohen Position am Hof, und bereicherte sich nat\u00fcrlich nicht zuletzt am Krieg selbst. Unter diesen Umst\u00e4nden war es mit der Disziplin nat\u00fcrlich nicht weit her. Belisar hatte st\u00e4ndig Probleme mit seinen Unterf\u00fchrern; viele machten, was sie wollen, verweigerten Befehle, \u00fcbergaben St\u00e4dte an den Feind oder unternahmen Raubz\u00fcge auf eigene Rechnung. Mit den Truppen war es nicht viel besser. So berichtet Prokop von den Herulern, die wegen ihrer barbarischen Wildheit besonders gesch\u00e4tzt wurden: &#8222;Eine Anzahl von ihnen ist auch unter die r\u00f6mischen Soldaten gegangen, und zwar zu den so genannten F\u00f6deraten. Jedes mal nun, wenn die Gesandten der Heruler nach Byzanz kommen, nehmen sie f\u00fcr dieselben Leute, welche die r\u00f6mischen Untertanen brandschatzen, ohne weiteres Subsidien in Empfang und gehen damit nach Hause.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch hier wird ein Charakteristikum der byzantinischen Armeen deutlich. In den alten Kernprovinzen des r\u00f6mischen Reiches konnten kaum brauchbare S\u00f6ldner rekrutiert werden, w\u00e4hrend der Jahrhunderte langen Pax Romana hatte die Bev\u00f6lkerung anscheinend v\u00f6llig ihre Kriegst\u00fcchtigkeit verloren. Deshalb wurden nun Germanen, je unzivilisierter desto besser, Hunnen, Mauren und Araber von jenseits der Grenzen geworben. Im Imperium selbst kamen sie bezeichnenderweise aus den Randgebieten, wie die Thraker und die wilden Isaurier aus den Bergen Kleinasiens. Gute barbarische Truppen scheinen dabei fast eine Mangelware gewesen zu sein, da die byzantinischen Feldherren bevorzugt die besiegten Vandalen und Goten in ihre pers\u00f6nlichen Leibgarden aufnahmen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"520\" height=\"302\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/alarich.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-460\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/alarich.jpg 520w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/alarich-300x174.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vorteile dieser Truppen wurden bei Belisars Angriff auf das Reich der Vandalen in Nordafrika (535) besonders deutlich. Die Vandalen waren noch zwei Generationen zuvor der Schrecken des westlichen Mittelmeers gewesen und hatten sogar Rom gepl\u00fcndert. Doch dann gaben sich unter ihrem K\u00f6nig Gelimer ganz dem Wohlleben und der Dekadenz in Karthago hin. Prokop hielt sie f\u00fcr das &#8222;verweichlichste aller V\u00f6lker&#8220;, von dem er je geh\u00f6rt habe. &#8222;Sie wohnten in prachtvollen, wasserreichen G\u00e4rten, in denen die sch\u00f6nsten B\u00e4ume standen. Den Freuden der Trinkgelage waren sie nicht weniger ergeben, als denen des Liebesgenusses.&#8220; Von Belisars frisch rekrutierten Barbaren wurden sie schnell geschlagen. Da sie der Bev\u00f6lkerung nicht trauten, gaben sie Karthago kampflos auf und setzten sich mit ihren angeh\u00e4uften Sch\u00e4tzen und Familien ab. Als Belisars Krieger dann das vandalische Lager eroberten, flohen die Vandalen schnell. Doch auch in Belisars Truppen war mit der Eroberung jede Ordnung dahin: &#8222;Denn die r\u00f6mischen Soldaten, die bettelarme Leute waren und sich nun pl\u00f6tzlich im Besitz ungeheurer Sch\u00e4tze und wundersch\u00f6ner Weiber sahen, blieben ihrer Sinne nicht mehr m\u00e4chtig und schienen im Stillen ihrer L\u00fcste uners\u00e4tllich: des ungeahnten Gl\u00fccks voll, taumelten sie wie trunken daher, als ob jeder nur daran d\u00e4chte, seine Sch\u00e4tze auf dem n\u00e4chsten Wege nach Karthago in Sicherheit zu bringen. Jede milit\u00e4rische Ordnung war gel\u00f6st.&#8220; Wenn sich die Vandalen in dieser Nacht zu einem Gegenangriff aufgerafft h\u00e4tten, w\u00e4re das r\u00f6mische Heer vernichtet worden, aber die dazu notwenige Disziplin und Routine war ihnen l\u00e4ngst verloren gegangen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gelimer und sein Hofstaat fl\u00fcchteten zu den Mauren in die Berge. Ganz anders als die Vandalen waren die Mauren &#8222;au\u00dferordentlich abgeh\u00e4rtet gegen Wind und Wetter, Hunger und Durst; Bequemlichkeit kannten sie nicht. Lange Zeit lebten Gelimer und die Seinigen gerade wie die Mauren nur von rohem Getreide,&#8220; berichtet Prokop. Die Byzantiner konnten zwar nicht in die Berge vorsto\u00dfen, aber die Vandalen mussten auf ihre erlesenen Speisen verzichten. Statt der t\u00e4glichen erfrischenden B\u00e4der, gab es am Tag Hitze und Dreck und nachts bittere K\u00e4lte. So dauerte es nicht lange bis sie sich der Gnade des Kaisers auslieferten. Gelimer erhielt daraufhin ein ansehnliches Gut in Galatien und aus den Vandalen wurden f\u00fcnf Kavallerieregimenter gebildet, die an die persische Front geschickt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Somit schien in Afrika alles geregelt. Zum Problem wurden jedoch die vandalischen Frauen, die Belisar seinen Kriegern als Beute \u00fcberlassen hatte. Sie scheinen ihren gefallenen oder geflohenen Ehem\u00e4nnern nicht lange nachgeweint zu haben. Statt dessen wiegelten sie ihre neuen M\u00e4nner &#8211; d.h. die Hunnen, Heruler und Gepiden, die Belisar als Besatzung zur\u00fcckgelassen hatte &#8211; auf. Sie erz\u00e4hlten ihnen von den riesigen L\u00e4ndereien, die sie besessen hatten und die nun dem Kaiser geh\u00f6rten, aber eigentlich ja Familienbesitz seien. Die S\u00f6ldner rebellierten, zudem schlossen sie ihnen noch einige Vandalen an, die sich noch versteckt gehalten hatten. Belisar musste darauf schnellstens nach Afrika zur\u00fcckkehren und den Aufstand niederwerfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"489\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/krone-roms-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-463\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/krone-roms-1.jpg 450w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/krone-roms-1-276x300.jpg 276w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der anschlie\u00dfende Krieg gegen die Ostgoten in Italien (535-553) wurde dagegen wesentlich h\u00e4rter. Man liegt sicher nicht falsch mit der Annahme, dass dies unter anderem daran lag, dass sie sich wesentlich k\u00fcrzer in Italien befanden als die Vandalen in Afrika. Sie waren es also noch gewohnt, Krieg zu f\u00fchren. Dennoch eilte Belisar auch hier von Sieg zu Sieg, was aber vor allem daran lag, dass ihm die einheimische Bev\u00f6lkerung oft die Tore der St\u00e4dte \u00f6ffnete und eine ganze Reihe wichtiger Goten die Seiten wechselten. Durch das uns\u00e4gliche Buch Felix Dahns ist der Eindruck entstanden, die Goten w\u00e4ren ein Volk germanischer Bauern gewesen. Jedoch schon Theodor Mommsen bezeichnete Theoderich als den &#8222;eines von den R\u00f6mern in Sold genommenen germanischen Haufens.&#8220; Auf ihren Wanderungen hatten sie jede Menge anderer Krieger in ihren Reihen aufgenommen, zudem warben sie selbst S\u00f6ldner unter anderen St\u00e4mmen. Prokop berichtet unter anderem von einem Gepiden und einem Rugier in wichtigen Positionen. Zudem gab es immer \u00dcberl\u00e4ufer in beide Richtungen. Jeder k\u00e4mpfte dort, wo er seinen gr\u00f6\u00dften Vorteil sah. Ganz deutlich wird diese ausgesprochen &#8222;internationale&#8220; Einstellung, als die Goten Belisar die Krone Italiens anboten, nachdem ihr K\u00f6nig Witichis geschlagen war. Sie dachten offensichtlich, dass es sich unter so einem gro\u00dfen Heerf\u00fchrer gut leben lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als treuer Diener seines Herrn schlug Belisar das Angebot zwar aus, aber es reichte immerhin dazu, das Misstrauen des Kaisers zu wecken. Belisar wurde abgezogen und die letzten Goten mussten sich nur noch mit seinen zerstrittenen Unterf\u00fchrern herumschlagen. Da sich Belisar nicht mehr um die Truppen k\u00fcmmerte, verschwand der Sold, soweit er \u00fcberhaupt geschickt wurde, meistens in den Taschen korrupter Offiziere und Beamter, und die Bev\u00f6lkerung lernte die H\u00e4rte der byzantinischen Steuereintreiber kennen. Als nun die Goten unter ihrem K\u00f6nig Totilas mit einer Gegenoffensive begannen, liefen viele Angeh\u00f6rige der byzantinischen Armee zu ihnen \u00fcber, darunter nat\u00fcrlich auch zahlreiche Goten, die vorher die Fronten gewechselt hatten. Auch Rom mussten sie nicht lange belagern, denn da die Garnison lange keinen Sold erhalten hatte, \u00f6ffneten ihnen einige Isaurier heimlich nach Absprache ein Tor. Die Geschlagenen stellte Totilas dann vor die Auswahl heimzukehren oder in sein Heer einzutreten. Prokop schreibt, da die meisten nicht ohne Besitz heimkommen wollten, seien sie \u00fcbergetreten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"513\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/alboin.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-466\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/alboin.jpg 400w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/alboin-234x300.jpg 234w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem die Goten schlie\u00dflich wieder fast ganz Italien in ihrer Hand hatten, raffte sich der Kaiser in Byzanz endlich auf und schickte den Eunuchen Narses mit einem neuen Heer, dessen Zusammensetzung oben beschrieben wurde. Vor allen Dingen erhielt Narses aber so viel Geld, dass er den \u00dcberl\u00e4ufern ihren alten Sold bezahlen konnte, so dass viele wieder ins kaiserliche Heer zur\u00fcckkehrten. Dennoch wird die St\u00e4rke seines Heeres 552 bei Taginae auf etwa 15.000 Mann gesch\u00e4tzt. Narses positionierte die Langobarden, Heruler und die anderen Barbaren als Infanterie in der Mitte, damit sie sich nicht so schnell aus dem Staub machen konnte, dann stellte er jeweils 4.000 Bogensch\u00fctzen an die Flanken und behielt den Rest als Kavallerie in Reserve. Damit erinnert Taginae an die ber\u00fchmte Schlacht bei Cr\u00e9cy (1346), in der die Engl\u00e4nder das franz\u00f6sische Ritterheer auf \u00e4hnliche Art schlugen. Mit der gleichen Arroganz wie sp\u00e4ter die franz\u00f6sischen Ritter, st\u00fcrzten sich auch die gotischen Lanzenreiter auf das Zentrum und wurden erbarmungslos von den Bogensch\u00fctzen dezimiert, diejenigen, die durchkamen wurden dann von der Infanterie abgewehrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Goten lieferten noch eine Zeit lang R\u00fcckzugsgefechte, und die letzten verteidigten sich dann am Vesuv so hartn\u00e4ckig, dass ihnen Narses den Abzug aus Italien mit ihrer gesamten Beute gestattete. Viele scheinen jedoch als Untertanen des Kaisers in Italien geblieben zu sein und weiterhin die Besatzungen wichtiger Kastelle gebildet zu haben. Einige dieser Garnisonen hatten ohnehin rechtzeitig die Seiten gewechselt, so dass f\u00fcr sie alles beim alten blieb. Byzanz wurde jedoch mit seiner Eroberung nicht gl\u00fccklich. Denn die Langobarden, die einen gro\u00dfen Teil von Narses Heer gestellt hatten und zu dieser Zeit noch in relativ armen Provinzen lebten, hatten genug vom Reichtum des Landes gesehen. Gerade 15 Jahre sp\u00e4ter vernichteten sie unter ihrem K\u00f6nig Alboin das Reich der benachbarten Gepiden, absorbieren deren Reste und fielen verst\u00e4rkt durch Sachsen und Th\u00fcringer in Italien ein. Alboin wurde \u00fcbrigens dadurch ber\u00fcchtigt, dass er sich aus dem Sch\u00e4del des erschlagenen Gepidenk\u00f6nigs eine Trinkschale machen lie\u00df und dessen Tochter Rosamunde, die er nach dem Sieg zur Frau genommen hatte, dazu zwang, daraus zu trinken. Ob wahr oder Legende, so unterstreicht diese Geschichte doch, welche Art von Kriegern da rekrutiert wurde, und wie gro\u00df der Unterschied zwischen den verw\u00f6hnten Vandalen und den immer noch barbarischen Langobarden innerhalb weniger Generationen geworden war.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">\u00a9 Frank Westenfelder &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das S\u00f6ldnerheer Justinians.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5511,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[68,8],"tags":[69,14,75],"class_list":["post-454","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-antike","category-artikel","tag-barbaren","tag-byzanz","tag-germanen"],"blocksy_meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Ein Kampf um Rom - Kriegsreisende<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ein Kampf um Rom - Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Das S\u00f6ldnerheer Justinians.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-10-06T13:38:05+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-05-25T08:27:30+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kampf-rom-ft-1.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"admin\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\"},\"headline\":\"Ein Kampf um Rom\",\"datePublished\":\"2024-10-06T13:38:05+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-25T08:27:30+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/\"},\"wordCount\":2434,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kampf-rom-ft-1.jpg\",\"keywords\":[\"Barbaren\",\"Byzanz\",\"Germanen\"],\"articleSection\":[\"Antike\",\"Artikel\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/\",\"name\":\"Ein Kampf um Rom - Kriegsreisende\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kampf-rom-ft-1.jpg\",\"datePublished\":\"2024-10-06T13:38:05+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-25T08:27:30+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kampf-rom-ft-1.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kampf-rom-ft-1.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Alboin\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/ein-kampf-um-rom\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Ein Kampf um Rom\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"description\":\"Die Geschichte der S\u00f6ldner\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"width\":114,\"height\":115,\"caption\":\"Kriegsreisende\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/profile.php\\\/?id=100078852462894\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/Xeno78576728\",\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.blogspot.com\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\",\"name\":\"admin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"admin\"},\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/author\\\/admin\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Ein Kampf um Rom - Kriegsreisende","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Ein Kampf um Rom - Kriegsreisende","og_description":"Das S\u00f6ldnerheer Justinians.","og_url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/","og_site_name":"Kriegsreisende","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","article_published_time":"2024-10-06T13:38:05+00:00","article_modified_time":"2026-05-25T08:27:30+00:00","og_image":[{"width":200,"height":200,"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kampf-rom-ft-1.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@Xeno78576728","twitter_site":"@Xeno78576728","twitter_misc":{"Geschrieben von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/"},"author":{"name":"admin","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8"},"headline":"Ein Kampf um Rom","datePublished":"2024-10-06T13:38:05+00:00","dateModified":"2026-05-25T08:27:30+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/"},"wordCount":2434,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kampf-rom-ft-1.jpg","keywords":["Barbaren","Byzanz","Germanen"],"articleSection":["Antike","Artikel"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/","name":"Ein Kampf um Rom - Kriegsreisende","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kampf-rom-ft-1.jpg","datePublished":"2024-10-06T13:38:05+00:00","dateModified":"2026-05-25T08:27:30+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/#primaryimage","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kampf-rom-ft-1.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kampf-rom-ft-1.jpg","width":200,"height":200,"caption":"Alboin"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/ein-kampf-um-rom\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ein Kampf um Rom"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","name":"Kriegsreisende","description":"Die Geschichte der S\u00f6ldner","publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization","name":"Kriegsreisende","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","width":114,"height":115,"caption":"Kriegsreisende"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","https:\/\/x.com\/Xeno78576728","https:\/\/kriegsreisende.blogspot.com\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin"},"sameAs":["http:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte"],"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/author\/admin\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/454","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=454"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/454\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2144,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/454\/revisions\/2144"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5511"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=454"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=454"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=454"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}