{"id":4530,"date":"2025-07-11T13:48:29","date_gmt":"2025-07-11T13:48:29","guid":{"rendered":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?p=4530"},"modified":"2025-07-11T13:48:29","modified_gmt":"2025-07-11T13:48:29","slug":"die-neue-kunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-neue-kunst\/","title":{"rendered":"Die neue Kunst"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Krieg in der Lombardei<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Nachdem die Einf\u00e4lle der Araber, Ungarn und Wikinger abgewehrt worden waren, begann der europ\u00e4ische Adel damit seine Macht &#8211; i.e. seine Herrschaftsbereiche &#8211; zu konsolidieren und auszuweiten. Die Kriegsf\u00fchrung wandelte sich dabei von gro\u00df angelegten Raubz\u00fcgen zur organisierten Eroberung oder Verteidigung von Territorien, wodurch der Besitz von Burgen und befestigten St\u00e4dten entscheidend wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die abendl\u00e4ndischen Feudalaufgebote waren f\u00fcr den Kampf um feste Pl\u00e4tze relativ schlecht vorbereitet. Durch die zeitliche Begrenzung der Heeresfolge waren langwierige Belagerungen schwierig durchzuf\u00fchren. Vor allem aber fehlte es am notwendigen Fachwissen. Wenn ein erster Sturmangriff gescheitert war, versuchte man es mit Bestechung und Verrat oder verw\u00fcstete das ungesch\u00fctzte Umland, um so den Gegner zur Kapitulation zu zwingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz offensichtlich wurden diese M\u00e4ngel mit den Kreuzz\u00fcgen als sich die Kreuzfahrer mit starken gut befestigten St\u00e4dten konfrontiert sahen, die sie um jeden Preis einnehmen mussten. Vor Nic\u00e4a erreichten die Kreuzfahrer mit ihren primitiven Maschinen sehr wenig, bevor die Stadt heimlich von den Byzantinern besetzt wurde. Vor Antiochia lag das Heer \u00fcber sieben Monate, wobei viele der Kreuzfahrer verhungerten, bis die Stadt endlich durch Verrat erobert werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"366\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/jerusalem.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4532\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/jerusalem.jpg 600w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/jerusalem-300x183.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eroberung von Jerusalem<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Aber die Kreuzfahrer scheinen aus ihren Fehlern gelernt zu haben, denn als das Heer nach \u00fcber zwei Jahren &#8211; seit der Belagerung von Nic\u00e4a &#8211; vor Jerusalem eintraf, wurde umgehend mit der Konstruktion diverser Kriegsmaschinen begonnen. Dabei taten sich besonders genuesische Seeleute hervor, von denen einige sicher gut mit Holz umgehen konnten, und die zudem mehrere ihrer in Jaffa blockierten Schiffe ausschlachteten. Vor allem dank zweier dabei konstruierter Belagerungst\u00fcrme gelang bereits nach einem Monat der Sturm auf die Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit war die Entwicklung nat\u00fcrlich nicht abgeschlossen, sondern bestenfalls angesto\u00dfen. In den folgenden Jahrzehnten wurde Pal\u00e4stina zu einem Experimentierfeld, wo neue Techniken und Methoden in der Belagerung aber auch im Festungsbau ausprobiert und verfeinert wurden. Aus Byzanz kam sicher einiges Fachwissen, aber auch der Orient trug viel bei. Fachleute aus Armenien waren auf beiden Seiten hoch begehrt und nat\u00fcrlich auch entsprechend bezahlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Heimkehrende Kreuzfahrer brachten einiges von dem Wissen mit nach Hause, und der Einfluss der Kreuzz\u00fcge auf den abendl\u00e4ndischen Burgenbau l\u00e4sst sich heute noch bewundern. Am schnellsten verbreitete sich das Wissen \u00fcber die Spezialisten der Seest\u00e4dte Genua, Pisa und Venedig. Sie hatten durch den Schiffsbau eine solide Grundlage und waren au\u00dferdem \u00e4u\u00dferst mobil. Als S\u00f6ldner trugen sie entscheidend zum Technologietransfer bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Man wei\u00df nur sehr wenig \u00fcber diese M\u00e4nner. Die Chroniken sind in der Regel mit den gro\u00dfen F\u00fcrsten besch\u00e4ftigt. Nur ab und zu gibt es Namen; oft ist nur von einen &#8222;Lombarden&#8220; die Rede oder einem Meister aus &#8222;Outremer&#8220;, wie man die Kreuzfahrerstaaten nannte. \u00dcber ihre genaue Herkunft oder ihr weiteres Schicksal ist fast nie etwas zu erfahren. Dennoch waren sie von gro\u00dfer Bedeutung, manchmal sogar kriegsentscheidend, wie man am Beispiel der Kriege der Staufer in Norditalien zeigen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den ersten Stauferkaiser Friedrich &#8222;Barbarossa&#8220; wurde der Kampf gegen die norditalienischen Stadtstaaten zum dominierenden Problem seiner Regierung. In fast drei\u00dfig Jahren zog er f\u00fcnf mal mit gro\u00dfen Heeren \u00fcber die Alpen und versuchte die rebellischen St\u00e4dte zu unterwerfen. Diese hatten sich unter der F\u00fchrung Mailands im so genannten Lombardenbund zusammengeschlossen und leisteten erbitterten Widerstand. Einige St\u00e4dte wie Pavia standen auf kaiserlicher Seite, da sie sich davon mehr Vorteile versprachen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"400\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/barbarossa.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4537\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/barbarossa.jpg 600w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/barbarossa-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">eine Stadt unterwirft sich Barbarossa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Da es also im Wesentlichen darum ging rebellische St\u00e4dte zu unterwerfen, sollte man meinen, dass Belagerungen eine entscheidende Rolle spielten. Doch es wird schnell deutlich, dass die kaiserlichen Feudalaufgebote auf diese Art des Krieges nicht vorbereitet waren. Beim Kampf gegen die St\u00e4dte beschr\u00e4nkte sich das Heer normalerweise auf die Blockade der Versorgung und die gezielte Verw\u00fcstung des Umlandes. Au\u00dferdem versuchte man mit demonstrativem Terror die Rebellen zur Unterwerfung zu bringen. So gab es vor den St\u00e4dten immer wieder Schauhinrichtungen, das Trinkwasser wurde mit Leichen vergiftet oder armen Leuten, die man im Winter beim Holz sammeln erwischt hatte, wurde die Hand abgehackt, bevor man sie als warnendes Beispiel zur\u00fcckschickte.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesen Methoden gelang bereits 1155 die Unterwerfung von Tortona, das allerdings entgegen aller Zusagen kurz darauf von Pavia zerst\u00f6rt wurde, und 1158 die von Mailand. Nachdem die Forderungen jedoch immer mehr in die H\u00f6he geschraubt worden waren, rebellierte Mailand erneut. Nun schien es unumg\u00e4nglich ein Exempel zu statuieren. Da Mailand selbst daf\u00fcr aber etwas gro\u00df erschien, versuchte man sich an der mit ihm verb\u00fcndeten Stadt Crema. Eine treibende Kraft bei der Auswahl der Stadt war das mit den Kaiserlichen verb\u00fcndete Cremona, das mit Crema seit langem in einem erbitterten Konkurrenzstreit lag.<\/p>\n\n\n\n<p>Crema war keine m\u00e4chtige Stadt, verf\u00fcgte aber \u00fcber starke Mauern, die durch einen breiten Wassergraben zus\u00e4tzlich gesch\u00fctzt wurden. Die Einwohner galten als kriegerisch und hatten au\u00dferdem Verst\u00e4rkungen aus Mailand und Brescia erhalten. Au\u00dferdem hatten die Cremasken mit Magister Marchesius (auch Marchese) angeblich einen der besten Ingenieure der Zeit engagiert. Er baute f\u00fcr sie zahlreiche Katapulte und andere Maschinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf kaiserlicher Seite dagegen verstand man mehr vom Terror der schutzlosen Landbev\u00f6lkerung als von der Belagerung einer festen Stadt. Man wird also sehr erleichtert gewesen sein, als sich bereits zu Beginn der Belagerung &#8211; also wahrscheinlich im Juli 1159 &#8211; ein Mann pr\u00e4sentierte. Er kam angeblich aus Jerusalem und hatte dort mit seinen K\u00fcnsten viele St\u00e4dte der Sarazenen erobert. Dabei hat er sicher \u00fcbertrieben, da sich die Zahl der eroberten St\u00e4dte dort sehr in Grenzen hielt. Trotzdem scheint er einiges von seinem Fach verstanden zu haben, und er erbot sich, einen f\u00fcr den Sturm auf die Stadt geeigneten Belagerungsturm zu bauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man wei\u00df nun leider nicht, ob Barbarossa und den deutschen F\u00fcrsten der Bau einer so enormen Kriegsmaschine zu teuer war, oder ob sie einfach bekannte Methoden bevorzugten. Jedenfalls \u00fcbernahm Cremona den Sold des Ingenieurs und die ebenfalls kostspielige Beschaffung der notwendigen Materialien f\u00fcr den Bau des Belagerungsturms. Die Deutschen bauten dagegen kleinere Wurfmaschinen, Schilde, Schutzd\u00e4cher und einen gro\u00dfen Rammbock unter einem mobilen Schutzdach, eine so genannten &#8222;Katze&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"318\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/katze.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4536\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/katze.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/katze-300x191.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zuerst musste jedoch der Wassergraben mit einem Damm \u00fcberwunden werden. Barbarossa lie\u00df dazu 200 mit Erde gef\u00fcllte F\u00e4sser heranschaffen und zudem zweitausend Wagenladungen mit Holz und Erde. W\u00e4hrend dieser Arbeiten wurden die Angreifer konstant von der Stadtmauer aus unter Beschuss genommen. Au\u00dferdem unternahmen die Cremasken n\u00e4chtliche Ausf\u00e4lle bei denen sie versuchten, die im Bau befindlichen Maschinen zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Als der Damm endlich fertig war, wurden auf ihm die Katze und dahinter der Belagerungsturm langsam gegen die Stadtmauer vorgeschoben. Der Chronist Vinzenz von Prag berichtet, dass der immense Turm mit Hebeln auf Balken bewegt wurde, die mit Seife gleitf\u00e4hig gemacht worden waren. Er verf\u00fcgte \u00fcber eine Sturmbr\u00fccke, die auf die Mauer herabgelassen werden konnte, und von seiner obersten Plattform konnten Armbrust- und Bogensch\u00fctzen die Verteidiger auf der Mauer wirkungsvoll unter Beschuss nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun zeigte sich jedoch, dass die Deutschen mit einem Belagerungsturm nur begrenzt etwas anfangen konnten. Auf dem Damm wurde n\u00e4mlich zuerst die Katze an die Mauer geschoben, w\u00e4hrend der Belagerungsturm hinter ihr blieb und lediglich als Sch\u00fctzenplattform genutzt wurde. Die eigentlich Arbeit sollte von dem Rammbock der Katze erledigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verteidiger versuchten mehrmals ohne Erfolg die Katze durch Ausf\u00e4lle und Feuer zu zerst\u00f6ren. Den Beschuss ihre Katapulte konzentrierten sie aber auf den Belagerungsturm, da sie durch ihn starke Verluste hatten. Schlie\u00dflich wurde er so stark besch\u00e4digt, dass er zur\u00fcckgezogen werden musste.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"848\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/belagerung-crema.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4535\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/belagerung-crema.jpg 600w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/belagerung-crema-300x424.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei den Kaiserlichen hatte man nun eine besonders kreative Idee, wie man den Turm sch\u00fctzen k\u00f6nnte. Man hatte bereits mehrfach Gefangene vor den Stadtmauern geh\u00e4ngt, um den Rebellen ihr k\u00fcnftiges Schicksal vor Augen zu f\u00fchren. Jetzt wurden gefangene Cremasken an die Frontseite des Belagerungsturms gebunden. Dort sollten sie ihre Mitb\u00fcrger vom Beschuss abhalten. Damit sie auch nachts gut erkennbar waren, gab man ihnen Kerzen in die Hand.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dieser Aktion hat sich Barbarossa zwar einen dauerhaften Platz in italienischen Geschichtsb\u00fcchern gesichert, sonst wurde aber nichts damit erreicht. Von den menschlichen Schutzschilden wurden einige get\u00f6tet, andere verst\u00fcmmelt. Dem Beschuss tat des wenig Abbruch; man provozierte lediglich die Cremasken dazu, nun ihrerseits einige kaiserliche Gefangene auf der Stadtmauer demonstrativ abzuschlachten. Schlie\u00dflich wurde der Turm wieder zur\u00fcckgezogen und mit Faschinen, Wolls\u00e4cken und Tierh\u00e4uten gesch\u00fctzt. Der zus\u00e4tzliche Schutz erwies sich als ausreichend, und so konnte er wieder hinter der Katze in Position gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich Ende Dezember gelang es dann endlich mit dem Rammbock eine Bresche in die Mauer zu brechen. Die Cremasken hatten die Zeit jedoch genutzt und hinter der Bresche bereits ein provisorisches Bollwerk errichtet. Trotzdem war die Stelle nat\u00fcrlich gef\u00e4hrdet, und es kam deshalb zu schweren K\u00e4mpfen um die Bresche und die Katze. Letzten Endes hatte jedoch keine Seite Erfolg, so dass die Belagerung im Januar zu einem Stillstand kam.<br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kaiserlichen begannen nun, den Graben an anderer Stelle aufzuf\u00fcllen. Doch dies war eine \u00e4u\u00dferst zeitaufwendige Angelegenheit. Da kam es zu einem entscheidenden Gl\u00fccksfall, von dem der Chronist Otto Morena berichtet: &#8222;Meister Marchesius, der viel geschickter war als alle anderen Baumeister in Crema, und der fast alle Manganen, Pretherien, Schirmd\u00e4cher, Maschinen und \u00fcbrigen Verteidigungsger\u00e4te mit seinem wunderbaren K\u00f6nnen entworfen hatte, sch\u00e4tzte den Kaiser und seine Seite mehr als die Mail\u00e4nder und wollte lieber auf Seiten des Kaisers sein und bleiben, als denen, welchen er diente, weiterhin dienen; teils aus Liebe zum Kaiser und den Cremonesen, teils aus Hass gegen die Mail\u00e4nder und die Cremasken, die ihn gegen seinen Willen zur\u00fcckhielten, teilweise auch wegen des ihm versprochenen Geldes, traf er eine \u00dcbereinkunft mit dem Kaiser und den Cremonesen; eines Nachts verlie\u00df er die Festung Crema \u00fcber die Burgmauer, durchquerte das Wasser, das hoch im Burggraben stand, und floh zum Kaiser.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Die &#8222;Liebe zum Kaiser&#8220; darf man getrost bezweifeln. Es wird viel mehr deutlich, dass es anscheinend bereits vorher heimliche Verhandlungen gegeben hatte, wobei man Meister Marchesius gutes Geld versprochen hatte. Dazu kam sicher, dass die Lage in der Stadt zunehmend schwieriger wurde, und er es sicher vorzog auf der Seite der Sieger zu stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Marchesius wurde vom Kaiser dann auch reich reich belohnt und begann umgehend mit der Konstruktion einer neuen Kriegsmaschine. Es scheint sich dabei auch um eine Art Belagerungsturm gehandelt zu haben, von dem aus man \u00fcber eine Br\u00fccke auf die Stadtmauer gelangen konnte. Allerdings muss die Konstruktion einfacher gewesen sein, da der Bau bereits nach gut zwei Wochen abgeschlossen war. Vor allem aber \u00fcberzeugte Marchesius den Kaiser, auf die Katze zu verzichten und statt dessen die Stadtmauer direkt mit beiden T\u00fcrmen anzugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Katze wurde also verbrannt und am 21. Januar begann der Gro\u00dfangriff auf die Stadtmauer. Von beiden T\u00fcrmen aus gelangten Angreifer auf die Stadtmauer, wo sie allerdings wegen des verzweifelten Widerstandes der Cremasken nicht weiter kamen. Als dann die Sturmbr\u00fccke des ersten Turms von einem Katapult schwer besch\u00e4digt wurde, zogen sich die Angreifer schlie\u00dflich zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"750\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/barbarossa-milan.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4538\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/barbarossa-milan.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/barbarossa-milan-300x450.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Cremasken hatten den Angriff zwar abgeschlagen, aber besonders durch die Sch\u00fctzen des ersten Turms schwere Verluste erlitten. Deshalb boten sie einige Tage sp\u00e4ter ihre Kapitulation an. Dadurch retteten sie zwar ihr Leben; die Stadt wurde jedoch mehrere Tage gepl\u00fcndert und dann zerst\u00f6rt, wobei sich ihre alten Feinde aus Cremona hervortaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das kleine Crema hatte dem m\u00e4chtigen kaiserlichen Heer \u00fcber sechs Monate standgehalten, und hatte dabei die Bedeutung der Belagerungstechnik und der daf\u00fcr notwendigen Spezialisten deutlich gemacht. Diese gewannen weiter an Bedeutung und bald findet man sie im festen Dienst bedeutender St\u00e4dte oder im Gefolge m\u00e4chtiger F\u00fcrsten. Da die wirklich guten unter ihnen jedoch ihr Handwerk in der Praxis lernen mussten, gab es immer einen hohen Anteil an Fremden, die als S\u00f6ldner die neuen Techniken weiter verbreiteten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass solche M\u00e4nner bei Belagerungen von zentraler Bedeutung sein konnten, hatte bereits das Beispiel von Meister Marchesius gezeigt. Als dann ungef\u00e4hr 80 Jahre sp\u00e4ter Barbarossas Enkel Friedrich II. das nicht unweit von Crema gelegene Brescia belagerte &#8211; der Krieg gegen die Lombarden war immer noch nicht zu Ende -, sollte sich wieder der Seitenwechsel eines Ingenieurs als entscheidend erweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Unterst\u00fctzung der Belagerung von Brescia (1238) hatte Friedrich II. von seinem Verb\u00fcndeten Ezzelino da Romano den spanischen Ingenieur Calamandrino erhalten. Dieser scheint jedoch nicht ganz freiwillig gekommen zu sein, denn er wurde zur Sicherheit angekettet. Trotzdem leistete er hervorragende Arbeit und erwies sich als sehr erfinderisch beim Bau der verschiedensten Kriegsmaschinen. Vor allem scheint er sich auf den Bau von leistungsstarken und treffsicheren Katapulten verstanden zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die Verteidiger bei einem n\u00e4chtlichen Ausfall einige dieser Maschinen zu zerst\u00f6ren versuchten, fiel ihnen Calamandrino in die H\u00e4nde; er war ja schlie\u00dflich angekettet. Anstatt ihn zu t\u00f6ten, schleppten sie ihn in die Stadt und schenkten ihm ein stattliches Haus und eine sch\u00f6ne Frau. So \u00fcberzeugt stellte der Spanier seine Kunst nun in den Dienst von Brescia. Es sollen dann vor allem seine Katapulte gewesen sein, die zielsicher die kaiserlichen Belagerungsmaschinen zerst\u00f6rten. Friedrich II. verfiel schlie\u00dflich auf die Methode seines Gro\u00dfvaters und lie\u00df Gefangene als Schutzschilde an den T\u00fcrmen befestigen. Er erreichte damit lediglich, dass die Brescianer kaiserliche Gefangene an die Mauern h\u00e4ngten oder hinrichteten. Der Kampf zog sich noch mehrere Wochen hin, schlie\u00dflich musste die Belagerung jedoch aufgegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Berwinkel, Holger. <br>Verw\u00fcsten und Belagern: Friedrich Barbarossas Krieg gegen Mailand, 1158-1162<br>2007<\/p>\n\n\n\n<p>Purton, Peter<br>The Medieval Military Engineer. From the Roman Empire to the Sixteenth Century<br>2018<\/p>\n\n\n\n<p>Rogers, Randall<br>Latin Siege Warfare in the Twelfth Century<br>2023<\/p>\n\n\n\n<p>Hiller, Helmut<br>Friedrich Barbarossa und seine Zeit. Eine Chronik<br>1977<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-small-font-size\">\u00a9 Frank Westenfelder<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krieg in der Lombardei<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4533,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,37],"tags":[183,13,271],"class_list":["post-4530","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-mittelalter","tag-ingenieur","tag-italien","tag-spezialisten"],"blocksy_meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die neue Kunst - Kriegsreisende<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-neue-kunst\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die neue Kunst - 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