{"id":4445,"date":"2025-06-08T11:55:41","date_gmt":"2025-06-08T11:55:41","guid":{"rendered":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?p=4445"},"modified":"2025-06-09T16:12:53","modified_gmt":"2025-06-09T16:12:53","slug":"skalpjager-in-nordmexiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/skalpjager-in-nordmexiko\/","title":{"rendered":"Skalpj\u00e4ger in Nordmexiko"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>die Anf\u00e4nge<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Nach der Eroberung von Mexiko waren die Spanier auch langsam nach Norden vorgedrungen. Da jedoch weder Gold noch Silber gefunden wurde, das Land wild und karg war, ging die Eroberung nur sehr schleppend voran. Man stie\u00df entlang des Rio Grande vor, gr\u00fcndete Haciendas zur Viehzucht und Missionen, um aus den &#8222;Wilden&#8220; gute Untertanen zu machen. Besch\u00fctzt wurde das praktisch grenzenlose aber \u00e4u\u00dferst d\u00fcnn besiedelte Reich von einigen wenigen Presidios, wie die kleinen Forts aus Adobeziegeln genannt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das langsame Vordringen der Spanier wurde gestoppt, als es Ende des 17. Jahrhunderts zum Zusammensto\u00df mit den Apachen kam, die ihrerseits von den st\u00e4rkeren Comanchen aus den Great Plains verdr\u00e4ngt worden waren. Von der Bisonjagd weitgehend abgeschnitten, daf\u00fcr aber durch Pferde wesentlich mobiler, verlegten sich die Apachen zunehmend darauf die sesshaften St\u00e4mme und nat\u00fcrlich auch spanische Niederlasungen in Neu Mexiko zu berauben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"400\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/apachen-beute.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4448\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/apachen-beute.jpg 600w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/apachen-beute-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Apachen mit Beute<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Es wurde einer dieser kleinen, dreckigen Grenzkriege, die sich \u00fcber viele Jahrzehnte, manchmal Jahrhunderte ausdehnen. Die Apachen \u00fcberfielen kleine Siedlungen und abgelegene Haciendas, erschlugen die M\u00e4nner und raubten Frauen und Kinder als Sklaven, nat\u00fcrlich auch Lebensmittel und Werkzeuge. Besonders begehrt waren Pferde und Maultiere. Manchmal gelang es den Spaniern eine Gruppe Apachen abzufangen oder eine erfolgreiche Strafexpedition durchzuf\u00fchren. Gefangene Apachen landeten dann als Sklaven auf den Haciendas oder in den Minen weiter im S\u00fcden.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6glicherweise h\u00e4tten die Apachen die Spanier leicht aus Neu Mexiko vertreiben k\u00f6nnen. Doch das lag gar nicht in ihrem Interesse. Ihre j\u00e4hrlichen Raubz\u00fcge waren ja nur m\u00f6glich, so lange die Sesshaften Waren und Nutztiere produzierten. Dennoch dehnten sie mit der Zeit ihre Raubz\u00fcge immer weiter nach S\u00fcden aus, so dass schlie\u00dflich auch gro\u00dfe Teile von Sonora und Chihuahua darunter zu leiden hatten. Dadurch kamen aber die ertragreichen Silberminen dort zum Stillstand, was die Regierungen in Mexiko-Stadt und im fernen Madrid langsam zur Erkenntnis brachte, dass etwas unternommen werden m\u00fcsste.<\/p>\n\n\n\n<p>In den 1770er Jahren wurde die Grenze durch eine Kette neuer Presidios verst\u00e4rkt und energische Gouverneure unternahmen regelm\u00e4\u00dfig Strafexpeditionen. Gleichzeitig versuchte man einige St\u00e4mme durch Geschenke zur Zusammenarbeit zu bewegen. Entscheidend wurde ein B\u00fcndnis mit den Comanchen, die durch Zugang zu den M\u00e4rkten in Neu Mexiko und Waffenlieferungen dazu bewegt wurden, gegen ihre alten Feinde vorzugehen. Gegen 1790 hatten die meisten St\u00e4mme der Apachen Frieden geschlossen und viele hatten sich bei den Presidios niedergelassen, wo sie durch Geschenke dazu ermutigt wurden, sich der Landwirtschaft zu widmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab nat\u00fcrlich immer noch Spannungen und Zwischenf\u00e4lle. Einige Apachen blieben in den Bergen und ver\u00fcbten weiterhin \u00dcberf\u00e4lle, und die Spanier versorgten ihre Bergwerke mit Gefangenen oder Unbequemen. Dennoch war es relativ ruhig, bis es im Gefolge der napoleonischen Kriege zur Unabh\u00e4ngigkeit Mexikos kam.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"534\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/soldat-presidio.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4449\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/soldat-presidio.jpg 400w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/soldat-presidio-300x401.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Soldat eines Presidio<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der jahrelangen K\u00e4mpfe (1810-1823) war die milit\u00e4rische Sicherung der entlegenen Nordgrenze f\u00fcr keine Fraktion von besonderer Bedeutung, was zu einer starken Reduzierung der Truppen f\u00fchrte. Dadurch stieg die Zahl der \u00dcberf\u00e4lle sicher etwas, die gro\u00dfe Wende kam aber erst, als die neue Regierung 1831 die Lebensmittellieferungen an die halbwegs sesshaft gemachten Apachen einstellte. Um nicht zu verhungern blieb diesen nun gar nichts anderes \u00fcbrig, als ihr halbnomadisches R\u00e4uberleben wieder aufzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bald stand ganz Neu Mexiko in Flammen. Die kleinen Garnisonen in den Presidios waren absolut nicht in der Lage die \u00dcberf\u00e4lle zu verhindern. Die Soldaten, die oft in Gef\u00e4ngnissen zwangsrekrutiert worden waren, hatten kaum gute Pferde und waren vorwiegend mit Lanzen und einigen uralten Musketen bewaffnet; ihren Sold erhielten sie nur sporadisch, daf\u00fcr waren sie den Launen tyrannischer Vorgesetzter ausgeliefert. Dem Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung war der Besitz von Schusswaffen verboten, da die Regierung Unruhen bef\u00fcrchtete. Auf richtigen Widerstand stie\u00dfen die Apachen nur bei den gro\u00dfen Haciendas.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Apachen dehnten ihre Raubz\u00fcge immer weiter aus und drangen tief in die Provinzen Sonora und Chihuahua ein, wo sie ungeniert durch die Stra\u00dfen in den Randbezirken der Hauptstadt streiften. Zahlreiche kleine Niederlassungen wurden zerst\u00f6rt, die Bev\u00f6lkerung get\u00f6tet oder als Sklaven verschleppt. Zudem begannen viele Leute aus Furcht das Land zu verlassen; sie flohen in den sicheren S\u00fcden. Die Provinzregierungen versuchten verzweifelt Geld aufzutreiben, um neue Soldaten zu werben. Zus\u00e4tzlich wurden die gr\u00f6\u00dferen Siedlungen befestigt. Doch das half alles nur wenig. Im freien Land konnten sich die Apachen fast ungest\u00f6rt bewegen. Verschlimmert wurde die Situation als von Texas aus auch die Comanchen wieder verst\u00e4rkt ins Land einfielen. Allerdings hatte hier der Bundesstaat Coahuila die Hauptlast zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser verzweifelten Situation sorgte es deshalb f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliches Aufsehen, als 1837 eine Gruppe Nordamerikaner ein gr\u00f6\u00dferes Massaker unter den Apachen anrichtete. Sie wurden von der geschundenen Bev\u00f6lkerung gefeiert, und der Gouverneur von Chihuahua sah m\u00f6glicherweise eine Methode mit der er gegen das Apachenproblem vorgehen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten Nordamerikaner waren seit den 1820er Jahren vom Missouri aus \u00fcber den so genannten Santa Fe Trail nach Neu Mexiko gekommen. Dort erzielte man gute Preise f\u00fcr Textilien und Werkzeuge. Im Gegenzug kauften sie Maultiere, Felle oder gleich Edelmetalle. Die Gesch\u00e4fte gingen gut und so lie\u00dfen sich einige als H\u00e4ndler nieder. Andere begannen Biber zu jagen, f\u00fcr deren Felle im Osten hohe Preise gezahlt wurden. Als H\u00e4ndler machten sie nat\u00fcrlich auch mit Apachen und Comanchen gute Gesch\u00e4fte, bei denen sie gerne Waffen und Alkohol gegen Maultiere und Pferde tauschten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"378\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/santa-fe-trail-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4451\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/santa-fe-trail-1.jpg 600w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/santa-fe-trail-1-300x189.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Santa Fe Trail <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Santa_Fe_Trail\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Wikipedia<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Einer von ihnen war John Johnson aus Kentucky. Er hatte sich in Sonora in dem Ort Moctezuma (Oposura) als H\u00e4ndler niedergelassen und eine einheimische Frau geheiratet. Als Anfang 1837 eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe aus Missouri nach Moctezuma kam, um dort Maultiere zu kaufen, mussten sie feststellen, dass die Apachen kurz vorher alle verf\u00fcgbaren Tiere im Umland geraubt hatten. Sie wandten sich daraufhin um Rat an Johnson, und dieser schlug ihnen vor, einfach ein Lager der Apachen zu \u00fcberfallen, da dort genug Maultiere zu finden seien.<\/p>\n\n\n\n<p>Johnson mobilisierte einige der Nordamerikaner in Moctezuma, so dass mit den Maultierk\u00e4ufern schlie\u00dflich eine Truppe von gut 20 Mann zusammen kam. Anschlie\u00dfend besorgte er sich noch eine Genehmigung der mexikanischen Beh\u00f6rden um gegen die Apachen vorzugehen. Dabei wurde ihm allerdings keine Pr\u00e4mie f\u00fcr Skalps zugesagt; er sollte lediglich die H\u00e4lfte der Beute behalten d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da Johnson mit den Apachen bereits \u00f6fter Handel getrieben hatte, gelang es ihm schlie\u00dflich das Lager einer gr\u00f6\u00dferen Gruppe zu finden. Sie n\u00e4herten sich dem Lager und begannen mit dem H\u00e4uptling zu verhandeln, um mit Waffen und Alkohol zu handeln. Bei einem neuen Treffen wurde anscheinend gro\u00dfz\u00fcgig Alkohol an die Apachen ausgeschenkt, dann schoss Johnson \u00fcberraschend mit einer kleinen Kanone in die Menge. Anschlie\u00dfend begannen seine M\u00e4nner mit dem Gemetzel. Durch die Kanone und in dem folgenden Kampf wurden angeblich 16 Krieger get\u00f6tet &#8211; darunter der H\u00e4uptling &#8211; und viele verwundet, dazu mehrere Frauen und Kinder. Die Nordamerikaner hatten keine Verluste, mussten sich aber wegen der verbleibenden \u00dcbermacht schlie\u00dflich zur\u00fcckziehen. Johnson nahm jedoch einige Skalps, um sie den Beh\u00f6rden als Beweis vorlegen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcckgekehrt wurde Johnson und seine M\u00e4nner wie Helden gefeiert. Sie erhielten vom Gouverneur eine Pr\u00e4mie von 100 Pesos; in der Region wurden Balladen (corridos) \u00fcber die Ereignisse gesungen, und in Zeitungsartikels wurden die Ereignisse immer mehr aufgebauscht, so dass schlie\u00dflich von hunderten get\u00f6teter Apachen zu lesen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl es sich bei dem ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten &#8222;Johnson-Massaker&#8220; eigentlich nur um ein kleines Gefecht gehandelt hatte, hatte es dennoch demonstriert, dass eine motivierte, gut bewaffnete und gut berittene Truppe mehr ausrichten konnte als die Garnisonen der Presidios, die oft noch nicht einmal \u00fcber genug Pferde verf\u00fcgten, um die Apachen zu verfolgen. Johnson hatte gewisserma\u00dfen die T\u00fcr ge\u00f6ffnet, durch die dann James Kirker die B\u00fchne betrat.<\/p>\n\n\n\n<p>Kirker stammte aus Nordirland und war 1810 siebzehnj\u00e4hrig nach New York gekommen, wahrscheinlich um den britischen Zwangsrekrutierungen dieser Zeit zu entgehen. 1817 zog er dann wie viele, die ihr Gl\u00fcck machen wollten, weiter nach Westen. Er kam nach St. Louis, das damals das gro\u00dfe Tor zum noch weitgehend unerschlossenen Wilden Westen bildete. Kirker versuchte sich erst als Einzelwarenh\u00e4ndler, und lernte dabei, dass die gro\u00dfen Profite viel weiter im Westen zu holen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorreiter auf diesem Gebiet waren die McKnights, die das Gech\u00e4ftsleben in St. Louis dominierten und seit kurzem damit begonnen hatten, Handelskarawanen nach Santa Fe zu schicken. Im Dienst der McKnights kam er dann nach Neu Mexiko, wo er manchmal weiter f\u00fcr sie arbeitete aber zunehmend auch selbst Handel trieb und sich der sehr ertragreichen Biberjagd widmete.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"516\" height=\"612\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/apachen-mex.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4456\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/apachen-mex.jpg 516w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/apachen-mex-300x356.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 516px) 100vw, 516px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Einfallrouten der Apachen. Erw\u00e4hnte Orte in Rot<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1832 lie\u00df sich Kirker auf einer gro\u00dfen Hacienda bei Janos im Norden von Chihuahua nieder. Von dort aus k\u00fcmmerte er sich vorwiegend um die Sicherheit der reichen Kupferminen von Santa Rita, an denen inzwischen auch die McKnights beteiligt waren. Die Apachen waren zwar nicht an den Minen interessiert daf\u00fcr aber um so mehr an den Maultieren, mit denen das Kupfererz zur Weiterverarbeitung nach Corralitos transportiert werden musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer eigenen Truppe organisierte Kirker den Schutz der Maultierkarawanen. Dabei setzte er aber nicht nur auf Feuerkraft, sondern er begann mit den Apachen der Region gute Beziehungen zu pflegen. F\u00fcr Waffen, Textilien, Alkohol und andere Dinge erhielt er von ihnen geraubte Pferde und Maultiere, die er mit hohem Gewinn nach Missouri exportierte. Der blutige Kleinkrieg zwischen Mexiko und den Apachen n\u00fctzte ihm gleich mehrfach. Einerseits hatte das mexikanische Milit\u00e4r andere Sorgen als sich um die illegale Biberjagd zu k\u00fcmmern, andererseits hatten die Apachen eine Menge Beute abzusetzen und zahlten f\u00fcr Waffen und Munition H\u00f6chstpreise. Das Gesch\u00e4ft florierte so, dass die Apachen ihn schlie\u00dflich zum Ehrenh\u00e4uptling ernannten.<\/p>\n\n\n\n<p>Kirker war nicht der einzige aber wahrscheinlich der wichtigste amerikanische Waffenh\u00e4ndler der Region. Sie versorgten die Apachen nicht nur mit verbotenen Waffen und Munition, sondern motivierten sie durch den Aufkauf der Beute dazu, ihre Raubz\u00fcge immer weiter auszudehnen. Der Transport von Erz und Versorgungsg\u00fctern mit Maultierkarawanen \u00fcber ein riesiges Gebiet war nat\u00fcrlich ideal, um dabei Waffen und geraubte Maultiere zu verschieben. Dennoch konnte es nicht ausbleiben, dass Kirker irgendwann ins Visier der mexikanischen Beh\u00f6rden geriet. Er war davon jedoch nicht besonders beeindruckt, da er seinen Gesch\u00e4ften nun bereits seit vielen Jahren nachging. Deshalb traf es ihn v\u00f6llig unvorbereitet, als Anfang 1836 eine gro\u00dfe Ladung seiner Biberfelle beschlagnahmt und auf ihn selbst ein Kopfgeld ausgesetzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Als gesuchter Gesetzloser setzte sich Kirker nach Bent&#8217;s Fort ab, das jenseits der Grenze auf dem Territorium der USA lag. Von dort aus jagte er mit anderen &#8222;Mountain Men&#8220; im n\u00f6rdlichen Neu Mexiko, wo die mexikanischen Beh\u00f6rden praktisch keinen Einfluss hatten. W\u00e4hrend dieser Zeit machte er die Bekanntschaft von Spybuck, einem Shawnee-Halbblut, den es mit einigen anderen Shawnees und Delawares hier an die \u00e4u\u00dferste Grenze verschlagen hatte, wo sie als Trapper ihr Auskommen suchten. Shawnees und Delawares stammten urspr\u00fcnglich von der Ostk\u00fcste und waren \u00fcber Generationen von einem Reservat ins andere umgesiedelt worden. Von ihren St\u00e4mmen war nicht mehr viel \u00fcbrig, und man kann sie durchaus als die letzten Mohikaner bezeichnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"424\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/apachen-kommen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4459\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/apachen-kommen.jpg 600w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/apachen-kommen-300x212.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">die Apachen kommen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Doch Kirkers Exil war von relativ kurzer Dauer. Anfang 1837 wurde der Gouverneur, der das Kopfgeld auf ihn ausgesetzt hatte, ermordet und etwas sp\u00e4ter kam es zum &#8222;Johnson-Massaker&#8220;, das alle Apachen der Region als Kriegserkl\u00e4rung auffassten. Bald brannten \u00fcberall in Neu Mexiko, Chihuahua und Sonora Siedlungen und Haciendas. Die Menschen fl\u00fcchteten in die gr\u00f6\u00dferen Orte und die Presidios. Wirtschaft und Handel kamen fast vollst\u00e4ndig zum Erliegen. Das traf Kirkers alte Gesch\u00e4ftspartner die McKnights besonders hart, da die zum Betrieb der Santa Rita Mine notwendigen Maultierkarawanen nicht mehr durchgef\u00fchrt werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Santa Rita Mine t\u00e4glich 2.000 Dollar abgeworfen hatte, ging es f\u00fcr die Minenbesitzer um viel Geld. Sie schickten hastig Boten nach Bent&#8217;s Fort, um Kirker dazu zu bewegen, sich wieder um die Sicherheit des Minenbetriebs zu k\u00fcmmern. Das Angebot scheint \u00fcberzeugend gewesen zu sein, denn Kirker rekrutierte umgehend ein kleine Truppe von kampferfahrenen Mountain Men, von denen Spybucks Delawares den gr\u00f6\u00dften Teil stellten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dieser Truppe machte er sich auf den Weg und \u00fcberfiel v\u00f6llig \u00fcberraschend ein Lager der Apachen im S\u00fcden von New Mexiko. Bei dem folgenden Gefecht wurden 55 Krieger get\u00f6tet und 9 Frauen gefangen genommen. Kirkers M\u00e4nner hatten lediglich einen Toten und einige Verletzte. Zus\u00e4tzlich erbeuteten sie zahlreiche Pferde und Maultiere.<\/p>\n\n\n\n<p>In Chihuahua wurden Kirker und seine M\u00e4nner mit Jubel empfangen. Es gab Paraden und Gl\u00fcckw\u00fcnsche vom neuen Gouverneur. Kirkers wichtigstes Ziel war jedoch gewesen, den Apachen deutlich zu machen, dass sie die Santa Rita Mine in Frieden lassen sollten, und es scheint, dass die Botschaft verstanden worden war. Denn w\u00e4hrend die Apachen weiterhin ganz Nordmexiko terrorisierten, wurden die Transporte der Santa Rita Mine, die nat\u00fcrlich von Kirkers M\u00e4nnern eskortiert wurden, nicht behelligt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Dauer f\u00fchrte das zu Protesten der anderen Minenbesitzer beim Gouverneur in Chihuahua. Sie wollten nicht akzeptieren, dass der Staat nicht den gleichen Schutz wie Kirkers Truppe bieten konnte. Als jedoch immer deutlicher wurde, dass die Armee nicht in der Lage war, gegen die Apachen vorzugehen, beschlossen einige Minenbesitzern einen Fond von 100.000 Dollar zu schaffen, mit dem Kirker bezahlt werden sollte. Kirker sollte mit dem Geld eine private Truppe aufstellen und damit die Apachen wirkungsvoll bek\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"478\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/kirker.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4454\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/kirker.jpg 400w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/kirker-300x359.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">James Kirker<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Kirker und Spybuck begannen umgehend mit der Rekrutierung weiterer M\u00e4nner, denen 1 Dollar pro Tag geboten wurde plus zus\u00e4tzlicher Pr\u00e4mien und Beuteanteile. Im September hatten sie gut 50 M\u00e4nner beisammen und kurz darauf ihr erstes gr\u00f6\u00dferes Gefecht in der N\u00e4he von Taos, das wie gewohnt siegreich verlief.<\/p>\n\n\n\n<p>In den folgenden Monaten erh\u00f6hten Kirkers M\u00e4nner den Druck auf die Apachen und dr\u00e4ngten sie in einigen Regionen langsam in die Defensive. Obwohl es dabei zu keinen schweren Zusammenst\u00f6\u00dfen kam, so gab es doch immer wieder kleinere Scharm\u00fctzel und es gelang ihnen den Apachen einiges von ihrer Beute abzujagen. Die Minenbesitzer und der Gouverneur waren begeistert und dr\u00e4ngten Kirker, mehr Leute anzuwerben.<\/p>\n\n\n\n<p>Chihuahua wurde jetzt zum Zentrum der Truppe. Hier wurde der Sold ausbezahlt und ein guter Teil der den Apachen abgenommenen Tiere verkauft. Au\u00dferdem gab es nat\u00fcrlich auch die \u00fcblichen Bars, Bodegas und Spielh\u00f6llen, wo die M\u00e4nner ihr Geld wieder loswerden konnten. Der Erfolg hatte sich schnell herumgesprochen und so trafen von Norden immer wieder kleinere Gruppen potentieller Rekruten ein. Es waren meistens abgerissene Gestalten, denen das Geld f\u00fcr die Weiterreise nach Kalifornien fehlte oder die Biberjagd zu m\u00fchselig erschien.<\/p>\n\n\n\n<p>Das f\u00fchrte zu Problemen mit den Einheimischen, denen sich die Neuank\u00f6mmlinge allein schon als Nordamerikaner weit \u00fcberlegen f\u00fchlten. Dazu kam es zum Streit um die erbeuteten Pferde und Maultiere, die oft von den urspr\u00fcnglichen Besitzern zur\u00fcckgefordert wurden. Es wurde &#8211; sicher nicht immer zu Unrecht &#8211; behauptet, dass Kirkers M\u00e4nner, die Tiere oft von Mexikanern gestohlen h\u00e4tten und nicht von den Apachen. Aber auch das mexikanische Milit\u00e4r ging zunehmend auf Distanz. Wahrscheinlich bekamen sie die rassistische Arroganz der Gringos fast t\u00e4glich zu sp\u00fcren; die von den USA unterst\u00fctzte Texanische Revolution lag ja nur wenige Jahre zur\u00fcck, und der Mexikanisch-Amerikanische Krieg stand praktisch vor der Haust\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Juli 1840 k\u00fcndigte der Gouverneur den Vertrag mit Kirker mit der Begr\u00fcndung, dass es unpatriotisch sei sich von Fremden besch\u00fctzen zu lassen. Der hatte jedoch bald ein neues Angebot, von ein paar Briten, die ganz im S\u00fcden der Provinz bei Guadalupe y Calvo ein paar Minen betrieben. Mit einem Teil seiner M\u00e4nner \u00fcbernahm Kirker nun dort Schutz und Transport. Das hielt ihn aber nicht davon ab, weiter mit einigen Gruppen Apachen gute Gesch\u00e4fte zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Provinzregierung versuchte w\u00e4hrenddessen auf die Apachen Druck auszu\u00fcben oder Frieden zu schlie\u00dfen. Doch diese unterstanden keiner zentralen Instanz. Eigentlich agierte jeder Stamm, jeder Clan, wie es ihm beliebte. Allerdings bestanden die meisten auf einer Schlie\u00dfung der Minen und der R\u00fcckgabe des Landes, wozu nat\u00fcrlich keine Regierung bereit war. Bald war wieder alles beim Alten. Die Apachen streiften fast ungest\u00f6rt im Land, \u00fcberfielen Siedlungen, brannten H\u00e4user nieder, raubten Pferde, Frauen und Kinder.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"655\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/mountain-man.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4460\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/mountain-man.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/mountain-man-300x393.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Trapper oder Mountain Man<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich sah der Gouverneur keinen anderen Ausweg, als Kirker zur\u00fcckzurufen. Um ihn richtig zu motivieren, bot man ihm nun keinen festen Sold, sondern Pr\u00e4mien f\u00fcr die Skalps get\u00f6teter Apachen: 100 Pesos f\u00fcr den Skalp eines Kriegers, 50 Pesos f\u00fcr den einer Frau und 25 Pesos f\u00fcr den eines Kindes. Dass auch f\u00fcr Kinder bezahlt wurde, zeigt dass ein Vernichtungskrieg geplant war. Das Angebot war anscheinend verlockend genug (ein Soldat der US-Kavallerie erhielt zu der Zeit ca. 10 Dollar im Monat. Ein Peso war etwas mehr wert als ein Dollar), dass Kirker nach Chihuahua zur\u00fcckkehrte und mit seinen Werbungen begann. Er rekrutierte ungefa\u00e4hr 100 der \u00fcblichen Trapper, Frachtwagenfahrer vom Santa Fe Trail, abgebrannten Abenteurer und 70 Shawnee und Delaware unter Spybuck.<\/p>\n\n\n\n<p>Kirker war noch dabei seine Truppe in der Stierkampfarena von Chihuahua zu sammeln und auszur\u00fcsten, als sich eine \u00e4u\u00dferst lukrative Gelegenheit f\u00fcr einen ersten Einsatz bot. Die Apachen hatten in der N\u00e4he die Maultierkarawane eines reichen H\u00e4ndlers \u00fcberfallen. Dieser bot nun Kirker alle Maultiere und die H\u00e4lfte der Ladung, falls er sie zur\u00fcckbekommen k\u00f6nne. Zusammen mit den Skalppr\u00e4mien handelte es sich hierbei um ein Verm\u00f6gen, und so machte sich Kirker mit seinen M\u00e4nnern umgehend an die Verfolgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Apachen f\u00fchlten sich mit ihrer Beute anscheinend ziemlich sicher, denn als Kirker sie nach ein paar Tagen einholte, waren sie bereits dabei, mit dem erbeuteten Alkohol ihren Raubzug zu feiern. Es war also nicht schwer alle im Schlaf zu t\u00f6ten. Anschlie\u00dfend erlaubte Kirker seinen M\u00e4nnern sich nun selbst ausgiebig zu betrinken. Er h\u00e4tte nun durchaus zufrieden sein k\u00f6nnen, doch sie hatten nur 43 Skalps erbeutet, und von seinen Gesch\u00e4ften mit den Apachen kannte er ein gro\u00dfes Lager an einem See, der nur wenige Tagesm\u00e4rsche entfernt war. Als seine M\u00e4nner also wieder halbwegs n\u00fcchtern waren, schlug er ihnen vor, diese Lager auch noch zu \u00fcberfallen, da dort hunderte von Skalps auf sie warteten. Sie waren leicht zu \u00fcberzeugen<\/p>\n\n\n\n<p>Ein kleiner Teil der Truppe blieb zur Bewachung der Beute zur\u00fcck, und Kirker machte sich mit etwa 150 Mann auf den Weg. Dank Spybuck und seiner erfahrenen Scouts konnten sie sich dem Lager der Apachen unentdeckt n\u00e4hern. Auch hier wurde mit erbeutetem Alkohol ein erfolgreicher Raubzug gefeiert. Es gab deshalb nicht viel Widerstand, als Kirkers Truppe im Morgengrauen \u00fcberraschend angriff. Es wurde ein furchtbares Gemetzel, in dem auch Frauen und Kinder gnadenlos abgeschlachtet wurden. Der H\u00e4uptling erkannte Kirker, mit dem er viele gute Gesch\u00e4fte gemacht und immer wie einen &#8222;Bruder&#8220; behandelt hatte. Angeblich lie\u00df ihn Kirker entkommen, da er von seinen Vorw\u00fcrfen etwas bewegt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl viele Apachen bei der Flucht im See ertranken und deshalb nicht skalpiert werden konnten, wurden 139 Skalps erbeutet. Dazu kamen \u00fcber 1.000 Pferde und Maultiere, Schafe, Ziegen, 18 gefangene Frauen &#8211; &#8222;Walking Scalps&#8220; nannte sie Spybuck &#8211; und 19 befreite mexikanische Frauen und Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei ihrem Einzug in Chihuahua wurden sie von Kapellen und jubelnden Massen empfangen. Die Feiern und Saufgelage erstreckten sich \u00fcber Tage, und die Kathedrale wurde zum Zeichen des Sieges mit den erbeuteten Skalps dekoriert. Doch die Ern\u00fcchterung folgte umgehend. Die Provinz war bankrott, und der Gouverneur konnte von den geforderten 10.000 Pesos bei allerbestem Willen nur 2.000 aufbringen. Au\u00dferdem forderten viele Mexikaner ihr geraubtes Vieh gratis zur\u00fcck. Die Lage spitzte sich schnell zu. Spybuck bedrohte den Gouverneur pers\u00f6nlich in Kriegsbemalung; der mobilisierte daraufhin das Milit\u00e4r. Schlie\u00dflich zog Spybuck mit dem Geld und einem Gro\u00dfteil der M\u00e4nner ab. Mit sich f\u00fchrten sie viele Pferde und Maultiere, die sie bis nach Bent&#8217;s Fort trieben und dort teuer verkauften.<\/p>\n\n\n\n<p>Kirker zog sich mit einigen Getreuen frustriert auf seine Hacienda zur\u00fcck. Angeblich war er fast ruiniert. Doch er lebte bereits viel zu lange in der Region, um v\u00f6llig leer auszugehen. Auf Dauer war es f\u00fcr ihn immer von Vorteil, wenn ihm die Regierung gr\u00f6\u00dfere Summen schuldete. M\u00f6glicherweise lie\u00dfen sie sich irgendwann in Handelsprivilegien, Minenkonzessionen oder \u00e4hnliches umwandeln.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"353\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/palaver.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4461\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/palaver.jpg 600w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/palaver-300x177.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach seinem R\u00fcckzug dauerte es nicht lange, bis die Apachen wieder weitgehend ungehindert im Land hausten. Da das Milit\u00e4r sich auf den Schutz der gr\u00f6\u00dferen Orte beschr\u00e4nkte, schien Kirker die einzige M\u00f6glichkeit offensiv gegen die Apachen vorzugehen. Der Gouverneur machte also neue Angebote, Kirker lehnte ab, nahm aber schlie\u00dflich doch an, als 200 Pesos pro Skalp geboten wurden. Danach wiederholte sich die alte Geschichte. Er warb M\u00e4nner, verfolgte die Apachen und t\u00f6tete eine gro\u00dfe Gruppe bei Galeana, die er nach einigen Aussagen vorher zu friedlichen Verhandlungen geladen und betrunken gemacht hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wieder wurde der Sieg gro\u00df gefeiert und die Kathedrale mit Skalps dekoriert, und wieder konnte der Gouverneur nicht bezahlen. Da inzwischen aber der Krieg mit den USA ausgebrochen war, bot er Kirker zum Ausgleich eine Stelle als Colonel der mexikanischen Armee. M\u00f6glicherweise h\u00e4tte Kirker auf diese Weise seine Tage als Gouverneur von Chihuahua beschlie\u00dfen k\u00f6nnen, doch er machte sich keine Illusionen \u00fcber den Ausgang des Krieges. Also erbat er sich Bedenkzeit und verschwand mit einigen seiner getreuen Shawnees umgehend nach Norden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei El Paso schloss er sich einem Regiment der US-Armee unter Colonel Doniphan an. In den folgenden Monaten leisteten er und seine M\u00e4nner hervorragende Dienste als Scouts. Nach dem Ende des Krieges er\u00f6ffnete er ein Hotel in Santa Fe, das nun zu den USA geh\u00f6rte. In Chihuahua, das bei Mexiko verblieben war, wurde er allerdings als Verr\u00e4ter gesucht und ein Kopfgeld von 10.000 Pesos war auf ihn ausgesetzt. Sp\u00e4ter diente er einige Zeit der US-Armee in ihrem Kampf gegen die Apachen als Scout. 1850 zog er mit seinen Shawnees nach Kalifornien, wo sie als J\u00e4ger beim gro\u00dfen Goldrausch arbeiten. Kirker starb dort 1853 vermutlich an Leberzirrhose.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl die Jagd auf Skalps sicher eine \u00e4u\u00dferst unapetittliche Sache ist, kann man Kirker durchaus als einen echten Pionier auf dem Gebiet moderner PMCs betrachten. Als privater Unternehmer organisierte er zuerst in einem Krisengebiet Sicherheit und Transport f\u00fcr Minen. Sp\u00e4ter \u00fcbernahm er dann milit\u00e4rische Aufgaben f\u00fcr einen Staat, der finanziell und organisatorisch nicht dazu in der Lage war.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Strickland, Rex W. <br>The Birth and Death of a Legend: The Johnson &#8222;Massacre&#8220; of 1837<br>Arizona and the West Vol. 18, No. 3 (Autumn, 1976), S. 257-286.<\/p>\n\n\n\n<p>Smith, Ralph Adam<br>Borderlander: the life of James Kirker, 1793-1852<br>2000<\/p>\n\n\n\n<p>Smith, Ralph Adam<br>The Scalp Hunter in the Borderlands 1835-1850<br>in: Arizona and the West, Vol. 6, No. 1 (Spring, 1964), S. 5-22<\/p>\n\n\n\n<p>McGaw, William Cochran<br>Savage Scene Life and Times of Jim Kirker<br>1972<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-small-font-size\">\u00a9 Frank Westenfelder<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>die Anf\u00e4nge<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4447,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,127],"tags":[268,247,130],"class_list":["post-4445","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-imperialismus","tag-mexiko","tag-security","tag-usa"],"blocksy_meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - 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