{"id":4298,"date":"2025-04-25T14:29:26","date_gmt":"2025-04-25T14:29:26","guid":{"rendered":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?p=4298"},"modified":"2025-04-25T14:30:09","modified_gmt":"2025-04-25T14:30:09","slug":"verneuil-1424","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/","title":{"rendered":"Verneuil (1424)"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die R\u00fcckkehr der schweren Kavallerie.<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"560\" height=\"591\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/bogenschutzen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4300\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/bogenschutzen.jpg 560w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/bogenschutzen-300x317.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach der vernichtenden Niederlage von Agincourt (1415) war es selbst f\u00fcr das m\u00e4chtige Frankreich schwierig geworden, gr\u00f6\u00dfere Armeen zu mobilisieren. Der Konflikt zwischen den Adelsfraktionen Burgund und Armagnac verschlechterte diese Situation weiter. Gro\u00dfe Teile des franz\u00f6sischen Adels waren dadurch in einem blutigen B\u00fcrgerkrieg gebunden. Um den englischen Angriffen zu begegnen, blieb deshalb keine andere M\u00f6glichkeit als die Werbungen im Ausland zu verst\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich hatte man auf franz\u00f6sischer Seite immer ausl\u00e4ndische S\u00f6ldner besch\u00e4ftigt, vor allen Dingen Spezialisten, die im eigenen Land nicht ausreichend zur Verf\u00fcgung standen wie die begehrten genuesischen Armbrustsch\u00fctzen oder Schiffe aus Kastilien. Doch nun ben\u00f6tigte man neben diesen Spezialisten auch viele der ritterlich ger\u00fcsteten &#8222;gens d&#8217;armes&#8220; und Infanteristen, die den Kern eines neuen Heeres bilden sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Geworben wurde haupts\u00e4chlich in Norditalien, Kastilien und Schottland. Nach und nach trafen einzelne Kompanien ein, aber das waren bei weitem nicht die Zahlen, die man erhofft hatte. Am erfolgreichsten liefen die Verhandlungen in Schottland, wo man an das historische B\u00fcndnis, die sogenannte &#8222;Auld Alliance&#8220; appellierte. Der schottische K\u00f6nig befand sich zwar in englischer Gefangenschaft und hatte einen Waffenstillstand geschlossen. M\u00f6glicherweise ermutigte dies jedoch gerade die unruhigeren Geister, in Frankreich nach Abenteuern zu suchen. Es scheint jedenfalls nicht untypisch, dass John Stewart Earl of Buchan der j\u00fcngere, nicht erbberechtigte Sohn des Regenten das schottische Korps f\u00fchren sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch all dies war sehr zeitaufwendig. Gesandte mussten hin- und herreisen, Geld beschafft und nach Schottland geschickt werden. Und schlie\u00dflich musste noch mit Kastilien verhandelt werden, das die Flotte f\u00fcr den Transport nach Frankreich stellen sollte. Als schlagkr\u00e4ftiges Korps mit gut 6.000 Mann waren die Schotten deshalb erst Ende 1420 einsatzbereit. Bereits einige Monate sp\u00e4ter konnten sie den Engl\u00e4ndern bei Baug\u00e9 eine empfindliche Niederlage bereiten. Die Schotten galten nun fast als eine Art Heilmittel gegen die fast unbesiegbaren Engl\u00e4nder; der Papst soll sie sogar als &#8222;Gegengift&#8220; gepriesen haben. Der Earl of Buchan wurde anschlie\u00dfend mit Ehren \u00fcberh\u00e4uft und zum &#8222;Conn\u00e9table de France&#8220;, zum Oberbefehlshaber aller franz\u00f6sischen Truppen ernannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als es jedoch 1423 bei Cravant zu einer gro\u00dfen Schlacht mit einem englisch-burgundischen Heer kam, hielten die Schotten zwar tapfer stand, als sich Franzosen und Italiener bereits zur\u00fcckzogen, konnten die Niederlage aber nicht verhindern. Sie bezahlten ihr stures Durchhalten mit furchtbaren Verlusten und waren als selbst\u00e4ndige Truppe anschlie\u00dfend nicht mehr zu verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch galten ihre Dienste als unverzichtbar, und es wurde sofort damit begonnen in Schottland neue S\u00f6ldner anzuwerben. Der Earl of Buchan kehrte zu diesem Zweck nach Schottland zur\u00fcck und konnte die Unterst\u00fctzung eines der m\u00e4chtigsten Adligen, des Earl of Douglas gewinnen. Gemeinsam kehrten sie mit der neuen Armee Anfang 1424 nach Frankreich zur\u00fcck. Im April wurden 2.650 Schwerbewaffnete und 4.000 Bogensch\u00fctzen gemustert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schotten sollten endlich die Wende des Krieges bringen. Sie k\u00e4mpften wie die Engl\u00e4nder vorwiegend zu Fu\u00df und hatten ein hohen Anteil an Bogensch\u00fctzen. Auch die Franzosen k\u00e4mpften inzwischen meistens zu Fu\u00df, hatten aber auch damit keinen Erfolg gehabt. Man hatte deshalb die Idee nicht ganz aufgegeben, mit gut gepanzerter Kavallerie die gef\u00fcrchteten Bogensch\u00fctzen zumindest teilweise auszuschalten. Bei Agincourt (1415) war ein solcher Angriff zwar noch verh\u00e4ngnisvoll gescheitert, die verwundeten Pferde hatten lediglich das Chaos in den eigenen Reihen verst\u00e4rkt. Aber im Herbst 1423 hatte der Graf von Aumale eine gr\u00f6\u00dfere englische Truppe bei La Brossini\u00e8re in der Normandie durch einen Kavallerieangriff vernichtend geschlagen. Kurz gab es im S\u00fcden einen weiteren Erfolg \u00fcber ein starkes burgundisches Aufgebot bei La Bussi\u00e8re. Hier hatte sich der Einsatz schwer gepanzerter Reiter aus Italien als entscheidend erwiesen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"646\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gotische-rustung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4304\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gotische-rustung.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gotische-rustung-300x388.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>In Norditalien arbeiteten zu dieser Zeit die besten Waffenschmiede Europas. Sie machten R\u00fcstungen aus leichterem und h\u00e4rterem Stahl, die von Pfeilen kaum noch durchschlagen werden konnten. Vor allen Dingen wurde es dadurch m\u00f6glich, auch die Pferde weitgehend zu panzern. Unter den Condottieri, die mit ihren Berufsheeren seit langem das Gesch\u00e4ft in Italien dominierten, waren solche schwer gepanzerten Reiter l\u00e4ngst zur entscheidenden Waffe geworden. Als man in Frankreich verst\u00e4rkt mit Werbungen im Ausland begonnen hatte, standen solche Reiter von Anfang an ganz oben auf der Liste. Als Vermittler diente Francesco Visconti, der Herzog von Mailand, zu dem enge verwandtschaftliche Beziehungen bestanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine erste starke Kompanie so genannter &#8222;Lombarden&#8220; f\u00fchrte der Condottiere Le Borgne Caqueran (auch Borno dei Cacherani) 1421 nach Frankreich. Sie k\u00e4mpften dort gegen die Burgunder im Raum von Lyon. Im folgenden Jahr kamen unter dem Piemontesen Teodoro di Valperga weitere 250 Mann \u00fcber die Alpen. Nach dem Erfolg bei La Bussi\u00e8re wurde Caqueran einer der wichtigsten Hauptleute im S\u00fcdosten nach Mailand geschickt, um eine wesentlich gr\u00f6\u00dfere Anzahl seiner Landsleute zu werben. Mit Viscontis tatkr\u00e4ftiger Hilfe gelang es mehrere Condottieri mit ihren Truppen unter Vertrag zu nehmen. Man kann annehmen, dass Mailand dabei nicht nur als Sammelplatz diente, sondern Visconti auch bei der Vorfinanzierung behilflich war. Auf Dauer konnten solche Gesch\u00e4fte sicher hohe Gewinne abwerfen; f\u00fcr &#8222;Kleinunternehmer&#8220; aber, die auf sichere Eink\u00fcnfte angewiesen waren, um ihre Ausgaben zu decken, waren sie kaum finanzierbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem die Lombarden in Frankreich angekommen waren, wurden alle unter Caquerans Kommando zusammengefasst und wahrscheinlich mit denen, die bei Cravant gek\u00e4mpft hatten, verst\u00e4rkt. Bei Cravant hatten sich die Lombarden nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Allerdings hatten sie dort wie alle anderen zu Fu\u00df gek\u00e4mpft. Jetzt sollten sie erstmals als schwere Kavallerie gegen die englischen Bogensch\u00fctzen eingesetzt werden. Insgesamt waren sie gut 2000 Mann stark. Davon d\u00fcrfte aber bestenfalls die H\u00e4lfte \u00fcber die neue Panzerung f\u00fcr die Pferde verf\u00fcgt haben. Bei den anderen handelte es sich um leichter ger\u00fcstete &#8222;Sergeanten&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Die verschiedenen Kontingente sammelten sich im Mai 1424 im Loiretal bei Tours, wo seit kurzem der Dauphin residierte. Am st\u00e4rksten waren die Schotten mit circa 6.500 Mann gefolgt von den etwa 2.000 Lombarden. Dazu kamen einige hundert Spanier &#8211; Aragonesen und Kastilier. Die Franzosen selbst stellten mit 3-4.000 nur ungef\u00e4hr ein Viertel der gesamten Streitmacht. Darunter befanden sich die Feudalaufgebote des Adels und der St\u00e4dte von teilweise recht fragw\u00fcrdiger Qualit\u00e4t, aber auch die sehr erfahrenen S\u00f6ldnerkompanien von La Hire und Poton de Xaintrailles.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war eine beeindruckende Armee und am Hof des Dauphin war man \u00fcberzeugt, damit endlich das Kriegsgl\u00fcck wenden zu k\u00f6nnen. Allerdings war es ein gro\u00dfes Problem, die gro\u00dfe Anzahl mit Lebensmitteln zu versorgen und zu besolden. Die durch Sondersteuern aufgebrachten Mittel gingen schnell zur Neige, und vor allem die Schotten wurden bereits zur Landplage. So schnell es ging wurde das Heer also Richtung Normandie in Marsch gesetzt, um dort eine Entscheidung zu erzwingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts dieser Bedrohung mobilisierte der Duke of Bedford, der englische Regent in Frankreich, alles, was an anderen Stellen nur irgendwie entbehrt werden konnte. Zu seinem starken pers\u00f6nlichen Gefolge kamen Verst\u00e4rkungen aus England, dazu das Feudalaufgebot des normannischen Adels, und schlie\u00dflich mussten alle englischen Garnisonen ihr m\u00f6glichstes beitragen. Man sch\u00e4tzt, dass er schlie\u00dflich etwa 8.000 Mann ins Feld f\u00fchren konnte. W\u00e4hrend die Gegenseite \u00fcber mindestens 14.000 verf\u00fcgt haben soll. Im August 1424 stei\u00dfen beide Armeen bei der kleinen Stadt Verneuil an der Grenze zur Normandie aufeinander.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber keine bedeutende Schlacht des Hundertj\u00e4hrigen Krieges ist so viel Widerspr\u00fcchliches geschrieben worden wie \u00fcber die von Verneuil. Liest man drei Texte, hat man drei zum Teil \u00e4u\u00dferst unterschiedliche Variationen. So besteht absolut keine \u00dcbereinstimmung, ob sich die Schotten oder Lombarden nun rechts oder links befanden, oder ob die englischen Bogensch\u00fctzen an den Fl\u00fcgeln oder vor der Front standen. Ich halte mich hier vorwiegend an die Darstellung von Jones, der auf diese Problematik eingeht und deshalb mehr von Wahrscheinlichkeiten ausgeht ohne eine detaillierte (hei\u00dft oft &#8222;erfundene&#8220;) Schlachtbeschreibung zu liefern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"516\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/panzerreiter.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4306\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/panzerreiter.jpg 800w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/panzerreiter-300x194.jpg 300w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/panzerreiter-768x495.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Masse der Franzosen bildete mit den Spaniern einem gewaltigen Block von an die 6.000 Mann zu Fu\u00df. Rechts davon standen etwa genau so stark die Schotten. Die 2.000 Lombarden zu Pferd unter dem Kommando von Caqueran, von denen man sich die Entscheidung erhoffte, standen vor dem franz\u00f6sischen Fl\u00fcgel. Eine zweite Gruppe schwerer Kavallerie, die aus den S\u00f6ldnern von La Hire, Poton de Xaintrailles und einigen Kastiliern gebildet war, stand wahrscheinlich rechts von den Schotten. Da sie deutlich schw\u00e4cher als die Lombarden waren, erwartete man von ihnen weniger die feindliche Linie zu durchbrechen, sondern diese zu \u00fcberfl\u00fcgeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Engl\u00e4nder k\u00e4mpften wie \u00fcblich zu Fu\u00df. Die Bogensch\u00fctzen standen h\u00f6chstwahrscheinlich auf der gesamten Breite der Formation vor den Schwerbewaffneten. M\u00f6glicherweise waren sie aber an den Fl\u00fcgeln etwas st\u00e4rker. Vor sich hatten die Bogensch\u00fctzen angespitzte Pf\u00e4hle in den Boden gerammt als Hindernis f\u00fcr die feindliche Kavallerie. Um zu verhindern, dass seine Aufstellung \u00fcberfl\u00fcgelt und dann von hinten angegriffen werden konnte, lie\u00df der Duke of Bedford an den Flanken dahinter die Pferde des Heeres anleinen, zwischen denen er eine starke Reserve aus Bogensch\u00fctzen positionierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Plan bew\u00e4hrte sich zumindest teilweise. Denn als die Franzosen die Schlacht mit dem Angriff der schweren Kavallerie er\u00f6ffneten, ritt ihr rechter Fl\u00fcgel an der englischen Aufstellung vorbei und schwenkte dann dahinter ein. Dort wurden er aber von den tausenden angeleinter Pferde aufgehalten und schlie\u00dflich von den Bogensch\u00fctzen der Reserve vertrieben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"560\" height=\"537\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/reiter-bogenschutzen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4308\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/reiter-bogenschutzen.jpg 560w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/reiter-bogenschutzen-300x288.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ganz anders verlief die Sache allerdings auf dem linken Fl\u00fcgel. Dort pfl\u00fcgte der Keil der gepanzerten Lombarden auf ihren schweren Pferden durch die englische Schlachtlinie. Weder die Salven der Bogensch\u00fctzen, die angespitzten Pf\u00e4hle oder die englischen Schwerbewaffneten konnten sie aufhalten. Viele wurden niedergeritten, andere warfen sich auf den Boden, um die Reiter durchzulassen. Panik brach aus, zuerst begannen einzelne zu fliehen, schlie\u00dflich sogar eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe von mehreren hundert Mann. Die Lombarden jagten hinter den Fl\u00fcchtenden her und stie\u00dfen dann auf das englische Lager ein gutes St\u00fcck hinter der Front. Dort vertrieben sie die zum Schutz eingeteilten Truppen und begannen zu pl\u00fcndern. F\u00fcr sie war die Schlacht offensichtlich gewonnen und nun es galt bei der Verteilung der Beute an erster Stelle zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Schlacht war noch l\u00e4ngst nicht entschieden. Das grundlegende Problem auf franz\u00f6sischer Seite war die heterogene Zusammensetzung des Heeres. Da waren Kastilier und Aragonesen, Lombarden, aber sicher auch Genuesen; die Schotten bestanden aus den \u00dcberlebenden von Cravant unter Buchan und der neuen Armee unter Douglas. Selbst die Franzosen bildeten kein einheitliches Kontingent, sondern setzten sich aus teilweise rivalisierenden Fraktionen zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich h\u00e4tte Buchan als &#8222;Conn\u00e9table de France&#8220; der Oberbefehlshaber sein m\u00fcssen. Doch seine Befehlsgewalt noch nicht einmal von den meisten Schotten anerkannt, da Douglas inzwischen das weitaus gr\u00f6\u00dfere Kontingent f\u00fchrte. Au\u00dferdem war es f\u00fcr den franz\u00f6sischen Adel v\u00f6llig undenkbar, sich einem Ausl\u00e4nder unterzuordnen. Als Angeh\u00f6riger der k\u00f6niglichen Familie forderte der Herzog von Alen\u00e7on das Kommando. Er war allerdings erst 15 Jahre alt und bar jeder Erfahrung. Also hatte man sich schlie\u00dflich auf den Grafen von Aumale geeinigt, aber auch dessen Autorit\u00e4t war alles andere als unumstritten.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend also auf franz\u00f6sischer Seite noch dar\u00fcber gestritten wurde, wie der Erfolg der Lombarden zu nutzen sei, gelang es dem Duke of Bedford und seinen erfahrenen Unterf\u00fchrern, die eigenen Truppen neu zu ordnen und die Reihen zu schlie\u00dfen. Schlie\u00dflich st\u00fcrmten die siegessicheren Franzosen als erste vor. Zuerst mussten sie aber  in voller R\u00fcstung laufend mehrere hundert Meter \u00fcberwinden. Das hei\u00dft, dass wahrscheinlich ziemlich au\u00dfer Atem waren, als sie v\u00f6llig ungeordnet auf die fest formierten Engl\u00e4nder prallten. Kurz darauf griffen auch die anderen Truppenteile in den Kampf ein, und es kam zu einem grausamen Gemetzel auf der gesamten Front. Der blutige Kampf wogte lange in und her und es kam auf beiden Seiten zu heroischen Taten. Letzten Endes entschied aber die bessere Disziplin, das bessere Teamwork, und hier waren die Engl\u00e4nder im Vorteil.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"551\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ritter-15-jarhundert.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4310\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ritter-15-jarhundert.jpg 400w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ritter-15-jarhundert-300x413.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>M\u00f6glicherweise griff auch eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe von Bogensch\u00fctzen, die vorher von den Lombarden zerstreut worden war, \u00fcberraschend in den Kampf ein. Jedenfalls begann nach einiger Zeit der franz\u00f6sische Fl\u00fcgel zu wanken, und die ersten suchten ihr Heil in der Flucht. Sicherheit versprach das kurz hinter der Front liegenden Verneuil und bald fl\u00fcchtenden immer mehr Richtung des Stadttores. Dicht verfolgt von den Engl\u00e4ndern ertranken allerdings viele im Wassergraben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schotten hatten stur standgehalten. Doch nach dem Zusammenbruch des anderen Fl\u00fcgels hatten sie keine Chance mehr. Sie wurden in die Zange genommen und gnadenlos niedergemacht. Daran \u00e4nderte auch nichts, dass nun Teile der lombardischen Kavallerie noch versuchten in das Geschehen einzugreifen. Als kleinere Gruppen konnten sie von den Engl\u00e4ndern leicht abgewehrt und vertrieben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verluste auf franz\u00f6sischer Seite waren mit \u00fcber 7.000 Mann enorm. Den weitaus gr\u00f6\u00dften Blutzoll hatten die Schotten entrichtet. Ihre Armee war fast vollst\u00e4ndig vernichtet und die beiden Anf\u00fchrer Buchan und Douglas gefallen. Aber auch die Engl\u00e4ndern hatten mit 1.600 Toten ungew\u00f6hnlich hohe Verluste, was die H\u00e4rte der Schlacht unterstreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter hat man haupts\u00e4chlich den Lombarden die Schuld an der Niederlage gegeben. Dabei hatten sie ihre Aufgabe hervorragend gemeistert. Dass sie nach dem Durchbrechen der feindlichen Linie nicht in Formation schwenkten und erneut angriffen, konnte man ihnen kaum vorwerfen. Solche Man\u00f6ver waren mit mittelalterlicher Kavallerie praktisch nicht m\u00f6glich. Mir ist kein positives Beispiel daf\u00fcr bekannt; daf\u00fcr gibt es eine ganze Liste von Schlachten, die durch unbeherrscht vorpreschende Kavallerie verloren wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Langfristig lie\u00df man sich jedoch auf franz\u00f6sischer Seite vom Erfolg der schweren Kavallerie \u00fcberzeugen und begann wieder verst\u00e4rkt darauf zu setzen. Die Schlachten bei Patay (1429) und Gerberoy (1435) wurden dann durch Angriffe schwerer Kavallerie unter der F\u00fchrung von La Hire und Jean Poton de Xaintrailles, die beide bei Verneuil gek\u00e4mpft hatten, entschieden. Die legend\u00e4ren Bogensch\u00fctzen, die so lange die Schlachtfelder dominiert hatten, verloren schnell an Bedeutung. Dagegen wurden die schwer gepanzerten Reiter, die franz\u00f6sischen Gendarmes, die dann den Kern der neuen Ordonanzkompanien bildeten, immer wichtiger. Ihr Ende kam erst mit dem verst\u00e4rkten Einsatz der Feuerwaffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ditcham, Brian C.H.<br>The employment of foreign mercenary troops in the French royal armies, 1415-1470<br>Diss. Edinburgh 1979<\/p>\n\n\n\n<p>Jones, Michael K.<br>The Battle of Verneuil (17 August 1424): Towards a History of Courage<br>in: War in History. 9 (4): 375\u2013411<\/p>\n\n\n\n<p>Sumption, Jonathan<br>Triumph and Illusion: The Hundred Years War. Vol.&nbsp;V<br>2023<\/p>\n\n\n\n<p>Wadge, Richard<br>Verneuil 1424: The Second Agincourt<br>2015<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-small-font-size\">\u00a9 Frank Westenfelder<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die R\u00fcckkehr der schweren Kavallerie.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4301,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,114],"tags":[117,193],"class_list":["post-4298","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-renaissance","tag-hundertjahriger-krieg","tag-italiener"],"blocksy_meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Verneuil (1424) - Kriegsreisende<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Verneuil (1424) - Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die R\u00fcckkehr der schweren Kavallerie.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-04-25T14:29:26+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-04-25T14:30:09+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/rustung-ft.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"admin\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\"},\"headline\":\"Verneuil (1424)\",\"datePublished\":\"2025-04-25T14:29:26+00:00\",\"dateModified\":\"2025-04-25T14:30:09+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/\"},\"wordCount\":2426,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/04\\\/rustung-ft.jpg\",\"keywords\":[\"Hundertj\u00e4hriger Krieg\",\"Italiener\"],\"articleSection\":[\"Artikel\",\"Renaissance\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/\",\"name\":\"Verneuil (1424) - Kriegsreisende\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/04\\\/rustung-ft.jpg\",\"datePublished\":\"2025-04-25T14:29:26+00:00\",\"dateModified\":\"2025-04-25T14:30:09+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/04\\\/rustung-ft.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/04\\\/rustung-ft.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"gotische R\u00fcstung\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/verneuil-1424\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Verneuil (1424)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"description\":\"Die Geschichte der S\u00f6ldner\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"width\":114,\"height\":115,\"caption\":\"Kriegsreisende\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/profile.php\\\/?id=100078852462894\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/Xeno78576728\",\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.blogspot.com\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\",\"name\":\"admin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"admin\"},\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/author\\\/admin\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Verneuil (1424) - Kriegsreisende","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Verneuil (1424) - Kriegsreisende","og_description":"Die R\u00fcckkehr der schweren Kavallerie.","og_url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/","og_site_name":"Kriegsreisende","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","article_published_time":"2025-04-25T14:29:26+00:00","article_modified_time":"2025-04-25T14:30:09+00:00","og_image":[{"width":200,"height":200,"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/rustung-ft.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@Xeno78576728","twitter_site":"@Xeno78576728","twitter_misc":{"Geschrieben von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"12\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/"},"author":{"name":"admin","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8"},"headline":"Verneuil (1424)","datePublished":"2025-04-25T14:29:26+00:00","dateModified":"2025-04-25T14:30:09+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/"},"wordCount":2426,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/rustung-ft.jpg","keywords":["Hundertj\u00e4hriger Krieg","Italiener"],"articleSection":["Artikel","Renaissance"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/","name":"Verneuil (1424) - Kriegsreisende","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/rustung-ft.jpg","datePublished":"2025-04-25T14:29:26+00:00","dateModified":"2025-04-25T14:30:09+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/#primaryimage","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/rustung-ft.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/rustung-ft.jpg","width":200,"height":200,"caption":"gotische R\u00fcstung"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/verneuil-1424\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Verneuil (1424)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","name":"Kriegsreisende","description":"Die Geschichte der S\u00f6ldner","publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization","name":"Kriegsreisende","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","width":114,"height":115,"caption":"Kriegsreisende"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","https:\/\/x.com\/Xeno78576728","https:\/\/kriegsreisende.blogspot.com\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin"},"sameAs":["http:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte"],"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/author\/admin\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4298"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4298\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4359,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4298\/revisions\/4359"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4301"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}