{"id":3922,"date":"2025-03-10T16:14:58","date_gmt":"2025-03-10T16:14:58","guid":{"rendered":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?p=3922"},"modified":"2025-11-01T15:09:02","modified_gmt":"2025-11-01T15:09:02","slug":"burger-und-soldner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/burger-und-soldner\/","title":{"rendered":"B\u00fcrger und S\u00f6ldner"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das Ende der Milizen<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"642\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/legnano.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3925\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/legnano.jpg 450w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/legnano-300x428.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schlacht von Legnano<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die modernen Vorurteile gegen\u00fcber S\u00f6ldnern gehen haupts\u00e4chlich auf Machiavelli zur\u00fcck, obwohl bereits Aristoteles und sp\u00e4ter dann amerikanische und franz\u00f6sische Denker \u00e4hnliche Behauptungen publizierten. Alle hielten S\u00f6ldner f\u00fcr treulos, feige, undiszipliniert und gierig, kurz f\u00fcr &#8222;nutzlos und gef\u00e4hrlich&#8220;. F\u00fcr Machiavelli begann das Problem, das schlie\u00dflich ganz Italien ruinierte, mit dem Auftreten der Condottieri im fr\u00fchen 14. Jahrhundert. Nun hatten aber gerade die B\u00fcrger der norditalienischen Stadtrepubliken ihre Freiheiten gegen die deutschen Kaiser tapfer und letzten Endes erfolgreich verteidigt, 1176 sogar bei Legnano in offener Feldschlacht Barbarossas Ritterheer geschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kommt also recht schnell zu der Frage, was diese freiheitsbewussten B\u00fcrger nur bewogen haben konnte ihr Milit\u00e4rwesen feigen, verr\u00e4terischen und auch noch teuren S\u00f6ldnern zu \u00fcberlassen. Da sie ungef\u00e4hr zur gleichen Zeit das moderne Bankwesen erfanden und die erste Universit\u00e4t gr\u00fcndeten, kann man ihnen wohl kaum Naivit\u00e4t oder die Unf\u00e4higkeit zu rechnen unterstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00dcbergang zum S\u00f6ldnerwesen erfolgte nat\u00fcrlich nicht schlagartig; es handelte sich dabei um eine langsame Entwicklung. So hatten die Stadtstaaten bereits recht fr\u00fch damit begonnen, in Krisenzeiten ihre Milizaufgebote mit kurzfristig geworbenen S\u00f6ldnern zu verst\u00e4rken. Dazu schickte man Werber in andere &#8211; meist \u00e4rmere &#8211; Gegenden, wo sie dann versuchten, kleinere Gruppen zu rekrutieren. Mit der Zeit erwies es sich jedoch als praktischer, Vertr\u00e4ge mit Landadligen zu schlie\u00dfen, die dann bei Bedarf eine selbst geworbene Truppe zur Verf\u00fcgung stellten, die anst\u00e4ndig ausger\u00fcstet und an Zusammenarbeit gewohnt war. Aus der Bezeichnung dieser Soldvertr\u00e4ge (condotta) ergab sich dann die Bezeichnung &#8222;Condottiere&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bedeutung der Condottiere und ihrer Truppen stieg in der zweiten H\u00e4lfte des 13. Jahrhunderts aus mehreren Gr\u00fcnden. Mit dem Ende der Staufer war f\u00fcr die norditalienischen St\u00e4dte der Bedrohung von au\u00dfen entfallen und sie begannen praktisch umgehend mit Kriegen untereinander. Fast jeder Stadtstaat lag im Streit mit seinen Nachbarn, da jeder versuchte sein Territorium und seinen Machtbereich auszudehnen. F\u00fcr diese zahlreichen Auseinandersetzungen, die \u00dcberf\u00e4lle und Garnisonsdienste hatten viele B\u00fcrger weder Zeit noch Lust; vor allem aber hatten sie besseres zu tun. Sie bezahlten also lieber die daf\u00fcr vorgesehenen Abgaben und lie\u00dfen den beschwerlichen Dienst von anderen erledigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig war das Kriegshandwerk generell professioneller geworden, wodurch die Anforderungen stiegen. Bei der Infanterie ben\u00f6tigte man zunehmend gut ausgebildete und ausger\u00fcstete Armbrustsch\u00fctzen. Vor allen Dingen aber wurden die schweren Reiter immer wichtiger, bei deren Einsatz sich taktische Man\u00f6ver in geschlossener Formation als entscheidend erwiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schlagkraft dieser Ritters\u00f6ldner zeigte sich bereits in der Schlacht bei Montaperti (1260). Das m\u00e4chtige Florenz hatte ca. 1.400 Ritter unter seinen eigenen B\u00fcrgern mobilisiert und mit 200 S\u00f6ldnern verst\u00e4rkt. Das zahlreiche Fu\u00dfvolk stammte fast vollst\u00e4ndig aus Florenz. Auf der Gegenseite stand Siena, das nur 600 Ritter hatte mobilisieren k\u00f6nnen von K\u00f6nig Manfred aus Sizilien aber 800 deutsche Rittters\u00f6ldner erhalten hatte. Die Sto\u00dfkraft dieser Ritter war es dann letzten Endes auch, die dem an Anzahl weit unterlegenen Heer von Siena zum Sieg verhalf. Sie waren angeblich hoch motiviert, da man ihnen bei einem Sieg den doppelten Sold versprochen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese \u00e4u\u00dferst verlustreiche Niederlage verst\u00e4rkte in Florenz die Bereitschaft zu Anwerbung von S\u00f6ldnern. Nachdem Karl von Anjou dann 1266 das K\u00f6nigreich Sizilien erobert hatte, traten einige seiner nun arbeitslosen S\u00f6ldner in den Dienst von Florenz und anderer ghibellinischer St\u00e4dte. Als es dann 1289 bei Campaldino wieder zu einer gro\u00dfen Schlacht zwischen norditalienischen Guelfen und Ghibellinen kam, stellte der Stadtadel von Florenz nur noch 600 Ritter. Dazu kamen aber 400 erfahrene franz\u00f6sische Ritters\u00f6ldner aus Neapel unter Amauri von Narbonne, die als Elite des Heeres galten. Auch Dank dieser schlagkr\u00e4ftigen Hilfe gelang den Ghibellinen ein gro\u00dfer Sieg.<\/p>\n\n\n\n<p>Der lange Krieg zwischen Neapel und Aragon um Sizilien brachte neue Gruppen franz\u00f6sischer und katalanischer S\u00f6ldner nach Italien. Nach dem Frieden von Caltabellotta (1302) f\u00fchrte Roger die Flor zwar viele der Katalanen nach Byzanz, andere suchten aber nach neuen Auftraggebern in Italien. So findet man ab 1305 den Katalanen Diego della Ratta mit 300 Rittern und zahlreichen Almogavaren im Dienst von Florenz. Manche Historiker halten ihn und den Katalanen Wilhelm della Torre f\u00fcr die ersten echten Condottiere Italiens.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl S\u00f6ldner gegen Ende des 13. Jahrhunderts zum einem festen Bestandteil des Milit\u00e4rs der norditalienischen Stadtstaaten geworden waren, stellten die B\u00fcrger immer noch den L\u00f6wenanteil der Aufgebote. S\u00f6ldner erg\u00e4nzen und verst\u00e4rken Aufgebote als Spezialisten und in Krisenzeiten, ersetzen sie aber keineswegs. Der gro\u00dfe Umschwung kam erst, als mit dem Romzug des deutschen K\u00f6nigs Heinrich VII. eine gro\u00dfe Zahl professioneller Truppen nach Italien kam.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"351\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/heinrich-alpen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3928\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/heinrich-alpen.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/heinrich-alpen-300x211.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Heinrich VII. zieht \u00fcber die Alpen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Anders als die Staufer war Heinrich kein m\u00e4chtiger Territorialf\u00fcrst; er stammte aus einer eher bescheidenen Grafenfamilie. In dem Heer, das er 1310 in Lausanne sammelte fanden sich also nicht die gro\u00dfen Familien des Reiches mit ihrem Gefolge, sondern Abenteurer, die ihren Besitz ver\u00e4u\u00dfert hatten, um in Italien ihr Gl\u00fcck zu machen. Viele dienten von Anfang an gegen Sold. Der Historiker Gregorovius nennt sie &#8222;meist S\u00f6ldner und geringes Volk&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn auch oft von geringerer Herkunft so schlugen sie sich in Italien dennoch hervorragend. Nach langen K\u00e4mpfen konnte das Heer Heinrichs Kaiserkr\u00f6nung in Rom durchsetzen, und als sie gegen Florenz zogen, brachte sich das mehr als doppelt so starke Aufgebot der Stadt und ihrer Verb\u00fcndeten nach einigen Scharm\u00fctzeln hinter den Mauern in Sicherheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Als aber Heinrich kurz darauf im August 1313 starb, standen die meisten dieser Veteranen vor dem Nichts. Gleichzeitig f\u00fcrchtete man im ghibellinischen Pisa nach dem Tod des Kaisers die Rache der alten Konkurrentin Florenz. Unter diesen Umst\u00e4nden ergab es sich fast von selbst, dass Pisa eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl (man sch\u00e4tzt 600 bis 1.000) deutscher Reiter anwerben konnte. Sie wurden dem italienischen Condottiere Uguccione della Faggiola unterstellt, der bereits Heinrich VII. gedient hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesen Truppen wandte sich Uguccione zuerst gegen das mit Florenz verb\u00fcndete Lucca, dessen Aufgebot gegen seine S\u00f6ldner keine Chance hatte. Ein Zeitzeuge notierte bewundernd, dass sie f\u00e4hig waren in geschlossener Formation zu bleiben, und auf Signale zu schwenken &#8222;wie ein Mann&#8220;. Angeblich drohten drakonische Strafen beim Verlassen der Formation. Luca musste schlie\u00dflich kapitulieren und wurde dauerhaft von Pisa besetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrenddessen bildete sich unter der F\u00fchrung von Florenz eine m\u00e4chtige Guelfen-Allianz, der sich der Papst, Neapel Bologna, Siena und einige andere St\u00e4dte anschlossen. Pisa erhielt dagegen von den Ghibellinen Norditaliens Unterst\u00fctzung. Als die gegnerischen Heere dann 1315 bei dem St\u00e4dtchen Montecatini aufeinandertrafen, verf\u00fcgte Pisa \u00fcber circa 4.000 Reiter &#8211; darunter etwa 1.000 deutsche S\u00f6ldner &#8211; und 20.000 Mann Infanterie. Florenz war bei den Reitern nur leicht \u00fcberlegen, war bei der Infanterie aber ungef\u00e4hr doppelt so stark. Interessant ist, dass der florentinische Adel nur noch 300 Reiter stellte. Die anderen kamen von den Verb\u00fcndeten oder waren ebenfalls S\u00f6ldner. Der K\u00f6nig von Neapel hatte viele geschickt, deren Sold aber von Florenz bezahlt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schlacht wurde durch die Erfahrung Uguccione entschieden, der eisern auf die Disziplin seiner Truppen achtete. Das Heer der Florentiner f\u00fchrten dagegen zwei neapolitanische Prinzen, denen Ugucciones Erfahrung fehlte, und die wahrscheinlich auch keine Chance hatten in dem riesigen Aufgebot eine \u00fcberlegte Marschordnung durchzusetzen. Die Ritters\u00f6ldner beider Seiten schlugen sich gut. Uguccione konnte das Blatt nur wenden, da seine deutschen S\u00f6ldner in Formation blieben und den erfolgreichen Angriff der Neapolitaner stoppten, so dass er diese von den Flanken her mit Armbrustsch\u00fctzen angreifen konnte. Nachdem sie dann geschlagen waren, gab es f\u00fcr die Masse des Florentiner Aufgebots kein Halten mehr.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"424\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/ritterschlacht-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3932\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/ritterschlacht-1.jpg 600w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/ritterschlacht-1-300x212.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ritterschlacht 14. Jahrundert<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Niederlage war vollkommen. \u00dcber 10.000 Florentiner sollen den Tod gefunden haben, darunter 26 Angeh\u00f6rige der herrschenden Familien. Die Beute an Waffen, Schmuck, Pferden und schlie\u00dflich L\u00f6segeldern war enorm. Die deutschen S\u00f6ldner konnten es sich deshalb erlauben, f\u00fcr ihre gefallenen Kameraden eine Kirche in Pisa zu stiften. Sie tr\u00e4gt den Namen San Giorgio ai Tedeschi nach dem deutschen Schutzpatron der Ritter und Kriegsleute.<\/p>\n\n\n\n<p>Allgemein gilt Schlacht bei Montecatini 1315 als ein Wendepunkt der italienischen Milit\u00e4rgeschichte, da sie endg\u00fcltig die Unzul\u00e4nglichkeit schlecht disziplinierter B\u00fcrgermilizen demonstriert hatte. Als entscheidende Waffe hatten sich gut ausgebildete Reiterformationen erwiesen, die von professionellen Armbrustsch\u00fctzen unterst\u00fctzt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich brauchte dieser \u00dcbergang Zeit. S\u00f6ldner kosteten viel Geld und so konnte es sich niemand erlauben \u00fcber l\u00e4ngere ein stehendes Heer zu unterhalten. Nach der vernichtenden Niederlage von Montecatini schlossen Guelfen und Ghibellinen erst einmal Frieden, und Pisa schickte viele seiner deutschen S\u00f6ldner nach Sardinien, wo viele in einen katastrophalen Krieg gegen Aragon ihr Ende fanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Als es nach 1320 jedoch wieder zum offenen Krieg in der Toskana kam, stellten S\u00f6ldner auf beiden Seiten das gr\u00f6\u00dfte Kontingent. Die ghibellinische Seite f\u00fchrte Castruccio Castracani, ein erfahrener Condottiere, der als Proteg\u00e9 von Uguccione Karriere gemacht und erfolgreich bei Montecatini gek\u00e4mpft hatte. Nachdem er zum Herrn von Lucca geworden war, stie\u00df er bei seiner Expansionspolitik wieder mit Florenz zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Castruccio Castracani st\u00fctzte sich dabei vorwiegend auf die deutschen S\u00f6ldner von Lucca und Pisa, von denen einige sicher schon bei Montecatini gek\u00e4mpft hatten. Au\u00dferdem erhielt er Verst\u00e4rkungen von den Wittelsbachern, da er enge Beziehungen mit Ludwig dem Bayern unterhielt. Das Heer, das seine Gegner 1325 in Florenz musterten, war wesentlich gemischter. Die Florentiner Patrizier stellten zwar immer noch gur 500 Ritter, den Oberbefehl hatte aber der katalanische Condottiere Ramon de Cardona, der etwa 250 Landsleute mitgebracht hatte. Dazu kamen 100 Burgunder, 450 Gascogner, Provenzalen und Flamen, 600 Franzosen und 200 Deutsche. Lediglich die 15.000 Infanteristen waren in Florenz oder dem direkten Umland rekrutiert worden.<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00f6ldner waren zwar effektiv aber daf\u00fcr auch sehr teuer. Der Chronist Giovanni Villani gibt die t\u00e4glichen Kosten des Florentiner Heeres mit 3.000 Fl an. Damit konnte Castruccio Castracani nat\u00fcrlich nicht mithalten. Er verf\u00fcgte nur \u00fcber etwa die H\u00e4lfte der Reiter und zog sich erst einmal zur\u00fcck. W\u00e4hrend die Florentiner im August die Festung Altopascio belagerten und schlie\u00dflich eroberten aber gleichzeitig viele Leute durch das ungesunde Sommerklima verloren, verhandelte er mit anderen Condottieri und Bankern.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich konnte er den Mail\u00e4nder Condottiere Azzo Visconti \u00fcberreden ihm mit 800 deutschen Reitern zuzuziehen; angeblich hatte er ihm daf\u00fcr neben viel Geld auch die sch\u00f6nsten Frauen von Lucca versprochen. Als es dann Ende September bei Altopascio zur Schlacht kam waren beide Heere bei den Reitern etwa gleich stark, und allein diese waren entscheidend. Nachdem die Ritter der ersten beiden Florentiner Treffen durchbrochen waren, versuchte Ramon de Cardona zwar noch den R\u00fcckzug zu decken und geriet dabei in Gefangenschaft. Castruccio Castracani hatte au\u00dferdem den Fluchtweg blockieren lassen, so dass die Verluste wieder verheerend waren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"382\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/miliz-genua.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3930\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/miliz-genua.jpg 600w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/miliz-genua-300x191.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Adlige der Miliz von Genua um 1280<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In Florenz war die Lage so verzweifelt, dass Karl von Kalabrien, dem Sohn des K\u00f6nigs von Neapel, die Herrschaft \u00fcber die Stadt angeboten wurde mit einem Jahressold von 200.000 Fl, f\u00fcr das Versprechen eine S\u00f6ldnerarmee von 1.000 Rittern in der Toskana zu unterhalten. Sp\u00e4ter wurden immer mehr deutsche Reiter geworben, sie waren in der Anfang des 14. Jahrhunderts am einfachsten auf dem Markt zu haben. Ihnen folgten Ungarn, Engl\u00e4nder, Gascogner, Bretonen und immer mehr Italiener selbst, die dann am Ende des Jahrhunderts die \u00fcberwiegende Mehrheit der S\u00f6ldner stellten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schlacht von Altopascio war das letzte Mal, dass Florentiner in gr\u00f6\u00dferer Anzahl eingesetzt wurden. Bei dem (ebenfalls ungl\u00fccklichen) Krieg gegen Pisa 1341 findet man unter den 2.000 Reitern nur noch 40 Florentiner. Das Zeitalter der Freien Kompanien (compagnie di ventura) und der Condottiere hatte begonnen. Als professionelle Krieger brachten sie zwar jede Menge Probleme mit sich; die alten B\u00fcrgeraufgebote hatten aber dennoch nicht die geringste Chance gegen sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gro\u00dfe Propagandist Machiavelli, der nie an einem ernsthaften Gefecht teilgenommen hat, konnte 1506 die Regierung von Florenz wieder zur Aufstellung einer Miliz bewegen. Als sich diese dann aber ein paar Jahre sp\u00e4ter in dem St\u00e4dtchen Prato spanischen S\u00f6ldnern stellten musste, wurden sie ohne viel Gegenwehr in die Flucht geschlagen. Die Rechnung bezahlten dann die Einwohner des Ortes.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Literatur:<\/strong><br><br>Caferro, William<br>The Florentine Army in the Age of the Companies of Adventure<br>Millars. Espai I Hist\u00f2ria, 25(43), 129-150.<br>https:\/\/www.e-revistes.uji.es\/index.php\/millars\/article\/view\/3265<br><\/p>\n\n\n\n<p>Green, Louis<br>Changes in the Nature of War in Early Fourteenth Century Tuscany<br>\nin: Medieval Warfare 1300\u20131450, hrg. v. Kelly DeVries, 2010, S.69-92<\/p>\n\n\n\n<p><br>Selzer, Stephan<br>Deutsche S\u00f6ldner im Italien des Trecento<br>T\u00fcbingen 2001<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">\u00a9 Frank Westenfelder<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>das Ende der Milizen<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3933,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,114],"tags":[174,150,13,243],"class_list":["post-3922","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-renaissance","tag-condottiere","tag-freie-kompanien","tag-italien","tag-soldritter"],"blocksy_meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>B\u00fcrger und S\u00f6ldner - Kriegsreisende<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/burger-und-soldner\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"B\u00fcrger und S\u00f6ldner - 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