{"id":35,"date":"2024-09-20T09:27:39","date_gmt":"2024-09-20T09:27:39","guid":{"rendered":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?p=35"},"modified":"2025-01-14T11:52:22","modified_gmt":"2025-01-14T11:52:22","slug":"die-brabanzonen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/","title":{"rendered":"Die Brabanzonen"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Der Weg einer S\u00f6ldnerrotte im Hochmittelalter.<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"633\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/brabanzonen.jpg\" alt=\"Brabanzonen\" class=\"wp-image-39\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/brabanzonen.jpg 300w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/brabanzonen-142x300.jpg 142w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fast alle gro\u00dfen Schlachten des Hochmittelalters wurden allein von Rittern entschieden.. Je mehr der Krieg die Sache einer kleinen, hochspezialisierten Kaste geworden war, desto mehr war das Fu\u00dfvolk aus den abendl\u00e4ndischen Heeren verschwunden. Vom Adel verachtet f\u00fchrte es ein k\u00fcmmerliches Dasein beim Tross oder minderwertige Hilfstruppe. Als sich die Kriege im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts jedoch \u00fcber Jahre und immer gr\u00f6\u00dfere Gebiete ausdehnten, waren sie allein mit mit den zeitlich begrenzten Lehnsaufgeboten nicht mehr f\u00fchren. Nat\u00fcrlich versuchte man Ritter durch Sold und Geschenke zu l\u00e4ngerem Kriegsdienst zu bewegen. Aber Ritter waren teuer und es gab einen gro\u00dfen Bedarf an preiswerten S\u00f6ldnern, an Sch\u00fctzen und Fu\u00dftruppen f\u00fcr Belagerungen und als Festungsbesatzungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch mit den seit einigen hundert Jahren von ihren Feudalherren unterdr\u00fcckten Bauern war nicht viel anzufangen. Man ben\u00f6tigte kriegsgewohntes Volk, unerschrockene, abgeh\u00e4rtete Kerle, die zur Not auch bereit waren sich mit Rittern zu schlagen. Die Rekrutierungsgebiete dieses Fu\u00dfvolks belegen \u00fcberdeutlich, dass die Bauern der gro\u00dfen Feudalstaaten dazu nur wenig geeignet gewesen sein k\u00f6nnen. Sie befanden sich vorwiegend in Wales, Cornwall, der Bretagne, der Gascogne, Navarra, Aragon und dem Baskenland. Im Reich warb man Wenden von jenseits der Elbe, B\u00f6hmen und unter den Staufern sarazenische Bogensch\u00fctzen in Sizilien. Es waren die \u00e4rmsten und r\u00fcckst\u00e4ndigsten Gegenden Europas und die unruhigen Grenzregionen, in denen aber der Kriegsdienst noch nicht v\u00f6llig auf den Ritterstand \u00fcbergegangen war. Viele dieser S\u00f6ldner rekrutierte man unter Hirten und J\u00e4gern, die von Kind auf den Kampf gegen W\u00f6lfe und r\u00e4uberische Nachbarn kannten. Sie benutzten die ihnen seit Generationen vertrauten Waffen: Pfeil und Bogen, Wurfspeere und Messer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben diesem einfachen Volk aus den Randgebieten, entstand aber im Zentrum des Abendlandes ein neuer Typus. Er kam aus Norditalien und vom Niederrhein. Da, wo die St\u00e4dte begannen sich gegen die Vorherrschaft des Adels zu wehren, waren die B\u00fcrger nicht nur mit ihren Waffen vertraut, sondern erwarben sich auch in zahlreichen K\u00e4mpfen das notwendige Selbstvertrauen. Die norditalienischen St\u00e4dte, allen voran Genua, versorgten den europ\u00e4ischen Markt mit Armbrustsch\u00fctzen; einer unter St\u00e4dtern und Seefahrern sehr verbreiteten Waffengattung. Aus Flandern, Brabant und Geldern kamen Fu\u00dftruppen, die vorwiegend mit langen Spie\u00dfen und dem &#8222;Goedendag&#8220; &#8211; einer Art Hellebarde &#8211; k\u00e4mpften. Viele von ihnen haben ihre Erfahrungen als &#8222;Spie\u00dfer&#8220; in den st\u00e4dtischen Milizen gesammelt. Die dicht besiedelten Gebiete produzierten au\u00dferdem einen st\u00e4ndigen \u00fcberschuss an arbeitslosen Handwerksburschen, landlosen Bauerns\u00f6hnen, fahrendem Volk, entlaufenen M\u00f6nchen und nachgeborenen S\u00f6hnen des st\u00e4dtischen Adels. Wenn gen\u00fcgend Profit winkte, fanden sich immer Adlige, die sich an die Spitze des Fu\u00dfvolks stellten. Wilhelm von Ypern einer der bekanntesten fl\u00e4mischen S\u00f6ldnerf\u00fchrer, war ein unehelicher Sohn des Grafen von Flandern, und versuchte auf diese Weise zu Besitz zu kommen. Dass diese st\u00e4dtischen Milizen auch f\u00fcr Ritterheere ein ernstzunehmender Gegner sein konnten, zeigten die Mail\u00e4nder 1176 bei Legnano, als sie den deutschen Rittern lange genug standhielten, um die Wende herbeizuf\u00fchren. 1297 schlugen die schottischen Hochl\u00e4nder ein englisches Ritterheer am Stirling, 1302 erk\u00e4mpften die fl\u00e4mischen B\u00fcrgermilizen ihren gro\u00dfen Sieg bei Courtray, und 1315 unterlagen die Habsburger erstmals dem schweizer Fu\u00dfvolk in der blutigen Schlacht am Morgarten. Diese seltenen und weit verstreuten Erfolge des Fu\u00dfvolks f\u00fchrten zwar zu keinen besonderen Ver\u00e4nderungen, dennoch musste zumindest hier und da mit ihm gerechnet werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"431\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/fussvolk.jpg\" alt=\"k\u00e4mpfendes Fussvolk \" class=\"wp-image-43\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/fussvolk.jpg 300w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/fussvolk-209x300.jpg 209w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als erste n\u00fctzten die normannisch-englischen K\u00f6nige dieses preiswerte S\u00f6ldnerreservoir in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfe. St\u00e4ndig mit Rebellionen des eigenen Feudaladels besch\u00e4ftigt, warben sie Flamen und S\u00f6ldner aus Brabant, die &#8222;Brabanzonen&#8220;. Bald hatte man aber auch im Reich f\u00fcr die Spie\u00dfer vom Niederrhein Verwendung und nahm neben den Brabanzonen auch S\u00f6ldner aus Geldern, die &#8222;Geldoni&#8220; in Dienst. Die Namen mancher dieser Gruppen deuten zwar auf bestimmte Regionen, in denen sie von bew\u00e4hrten F\u00fchrern, meist adligen Au\u00dfenseitern, aufgestellt worden waren, hatte die Werbung aber erst einmal begonnen, str\u00f6mte das krieg- und beutelustige Volk aus weitem Umkreis zusammen. Im Gegensatz zu den exklusiven Ritterheeren, interessierte sich hier niemand f\u00fcr den Stammbaum. Wer Waffen mitbrachte und mit ihnen umgehen konnte, wurde genommen. Waren sie dann erst einmal unterwegs, fanden sie st\u00e4ndig weiteren Zulauf und wurden desto internationaler, je weiter ihr Weg sie f\u00fchrte. Fahrendes Volk, Diebe, Verbannte und Abenteurer aller Schattierungen f\u00fcllten nicht nur die entstandenen L\u00fccken, sondern konnten die Truppe in guten Zeiten gewaltig vergr\u00f6\u00dfern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese S\u00f6ldner vom Niederrhein k\u00e4mpften wie die st\u00e4dtischen Milizen als schweres Fu\u00dfvolk, ganz mit Leder und Eisen gepanzert werden sie einmal beschrieben. Das einfache Fu\u00dfvolk aus den Pyren\u00e4en, Wales oder Cornwall verf\u00fcgte nur selten \u00fcber R\u00fcstungsteile, soll manchmal sogar halb nackt in den Kampf gezogen sein. Die Flamen und Brabanzonen dagegen trugen Helme, Kettenhemden oder eisenbeschlagene Lederkoller. Als Hauptwaffe verwendeten sie lange Spie\u00dfe und Armbr\u00fcste. Ihre Anf\u00fchrer von mehr oder weniger adliger Herkunft k\u00e4mpften zu Pferd und wurden auf den Kriegsz\u00fcgen durch manchen Heckenreiter oder ritterlichen Galgenvogel verst\u00e4rkt. Dennoch waren sie gut gef\u00fchrt auch f\u00fcr Ritteraufgebote ernstzunehmende Gegner.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Weg einer solchen &#8222;Rotte&#8220; von Brabanzonen l\u00e4sst sich schon relativ fr\u00fch verfolgen. Auf ihrem w\u00fcsten Pl\u00fcnderungszug durch halb Europa haben sie sich ganz besonders den Hass des Klerus zugezogen und dadurch sozusagen eine Spur in die kirchlichen Chroniken eingebrannt. Ihre Geschichte beginnt 1166 mit Kaiser Barbarossas drittem Italienzug. Barbarossa hatte durch den Kampf gegen die lombardischen Milizen und die langen Belagerungen den Wert eines guten Fu\u00dfvolks sch\u00e4tzen gelernt. Zur Unterst\u00fctzung nahm er deshalb 1.500 Brabanzonen unter der F\u00fchrung eines ehemaligen Geistlichen namens Wilhelm von Cambray in Sold. Wie der Kaiser seine neue Hilfstruppe einsch\u00e4tzte, wird dadurch verdeutlicht, dass diese nicht mit seinem Gefolge nach Italien marschierte, sondern als &#8222;Selbstverpfleger&#8220; au\u00dferhalb des Reichsgebietes durch Burgund. Eine Nachricht aus dem Kloster Cluny zeigt, was der Kaiser seiner Heimat ersparen wollte. Der Abt klagt, dass zu allem Elend &#8222;auch noch wie eine furchtbare Pest die Deutschen kommen, die man Brabanzonen nennt. Mit Eisen und Blut durchziehen sie alle Orte und nichts vermag vor ihnen zu sch\u00fctzen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Italien angekommen, k\u00e4mpften sie im kaiserlichen Heer gegen die R\u00f6mer vor Tusculum und erhielten als Lohn die gesamte Beute an R\u00fcstungen, Pferden und Geld. Doch der Krieg war nicht von Dauer und dem Kaiser fehlte das n\u00f6tige Geld, um die Truppe weiter zu bezahlen. Also verlie\u00dfen sie Italien und zogen auf eigene Rechnung nach Frankreich. Dort verw\u00fcsteten sie einige Kl\u00f6ster in der Champagne und erpressten von anderen Schutzgelder. Sie waren aber nicht auf dem Heimweg, sondern warteten auf neue Auftr\u00e4ge. Da die Beziehungen zwischen Frankreich und dem Reich nicht zum Besten standen, boten die Grenzregionen die gr\u00f6\u00dfte Sicherheit und die Gelegenheit sich an den Fehden der lokalen Machthaber zu beteiligen. Au\u00dferdem war der &#8222;Heimweg&#8220; inzwischen eine umstrittene Sache. Viele der Veteranen erwartete zu Hause nur Armut oder Schlimmeres. Hinzu kamen all die neuen Rekruten, die der Rotte in Italien und Frankreich zugelaufen waren. Also zogen sie umher, pl\u00fcnderten das Land und harrten auf kommende Kriege. Inzwischen waren sie so stark geworden, dass sie auch die Aufgebote des lokalen Adels nicht f\u00fcrchten mussten. Sie hatten keinen Grund sich zu zerstreuen, daf\u00fcr jedoch mehrere, weitere Kr\u00e4fte an sich zu ziehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"471\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/brabanzonen-karte.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/brabanzonen-karte.jpg 400w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/brabanzonen-karte-255x300.jpg 255w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch die Beschwerden des Klerus nahmen \u00fcberhand und als es zu einer Ann\u00e4herung zwischen dem Kaiser und dem franz\u00f6sischen K\u00f6nig kam, schlossen beide 1171 einen feierlichen Vertrag nirgends mehr zwischen dem Rhein, Paris und den Alpen die &#8222;ruchlosen Menschen, die Brabanzonen oder Coterelli genannt werden&#8220; weiter zu dulden. Anschlie\u00dfend belegte sogar das Laterankonzil alle &#8222;Brabanzonen, Aragonesen, Navarresen, Basken und Triaverdiner&#8220; mit dem Bann und ewiger Verdammnis, und mit ihnen alle, die es wagten sie zu besch\u00e4ftigen oder sich weigerten die Waffen gegen sie zu ergreifen. Schon allein aus diesem Aufwand kann man schlie\u00dfen, dass sie zu einer beachtlichen Macht geworden waren. Eine einfache R\u00e4uberbande besch\u00e4ftigt weder die hohe Diplomatie, noch wird sie mit dem Bann belegt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"320\" height=\"399\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/raub-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/raub-1.jpg 320w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/raub-1-241x300.jpg 241w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Brabanzonen l\u00f6sten sich daraufhin zwar nicht auf, aber der Boden war ihnen doch etwas heiss geworden. Sie machten sich auf den Weg in den S\u00fcdwesten Frankreichs. Dort in den zwischen Frankreich und England umstrittenen Gebieten mit ihrem rebellischen Adel erhofften sie sich mehr Sicherheit und vielleicht auch neue Auftraggeber. Sie mussten nicht lange warten. Unterst\u00fctzt von Frankreich erhoben sich die S\u00f6hne des englischen K\u00f6nigs Heinrich II. gegen den Vater. Bald stand das ganze Land in hellem Aufruhr. Vom eigenen Adel weitgehend im Stich gelassen, warb Heinrich sofort ein gro\u00dfes Brabanzonenheer, dessen Kern Barbarossas arbeitslose Veteranen bildeten. Mit ihnen schlug er 1173 die Aufst\u00e4nde in der Normandie und in der Bretagne nieder, f\u00fchrte sie dann nach England und wieder zur\u00fcck in die Normandie, wo allein ihr Erscheinen gen\u00fcgte um den Gegner zu Friedensverhandlungen zu bewegen. Aber dieses Mal musste ihnen der Frieden keine gro\u00dfen Sorgen bereiten, denn Barbarossa r\u00fcstete gerade zu einem neuen Italienzug. Er nahm sie gerne wieder unter Vertrag und Heinrich war wahrscheinlich froh, sie so einfach loszuwerden. In Italien zogen sie unter der F\u00fchrung des Erzbischofs Christian von Mainz pl\u00fcndernd durch die Lombardei und Tuszien. In den reichen italienischen Provinzen lie\u00df es sich gut leben, vor allem da der Raub mal wieder von h\u00f6chster Stelle sanktioniert ward. Als ein neuer Frieden das sch\u00f6ne Leben unterbrach, wendeten sie sich beutebeladen den vertrauten Gegenden des s\u00fcdwestlichen Frankreichs zu. Dort konnten sie sich an einem Kriegszug des Herzogs von Angouleme beteiligen, der gerade dabei war die Besitzt\u00fcmer von Heinrichs Sohn Richard L\u00f6wenherz im Poitou zu verw\u00fcsten. Als sich danach kein neuer Auftraggeber fand, nutzten sie die unruhigen Zeiten und eroberten eine Burg im Limousin. Von dieser festen Basis aus unternahmen sie ausgedehnte Raubz\u00fcge, bis sich endlich der Adel aufraffte und 1177 in einer regelrechten Schlacht mehrere Tausend von ihnen erschlug. Dabei soll dann auch nach einem elfj\u00e4hrigen R\u00e4uberleben Wilhelm von Cambray sein Ende gefunden haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz dieses Aderlasses, waren die Brabanzonen noch nicht am Ende. Der anhaltende Kleinkrieg zwischen Heinrich, seinen rebellischen S\u00f6hnen und Frankreich gab ihnen immer wieder genug offizielle R\u00fcckendeckung, um sich neu zu formieren und Nachschub zu rekrutieren. Basken, Navarresen und Gascogner f\u00fcllten die L\u00fccken. Der Kleinkrieg mit seinen vielen wechselnden Fraktionen und B\u00fcndnissen war ganz nach ihrem Geschmack. Unter wechselnden Arbeitgebern fanden sie immer wieder neue Landschaften f\u00fcr ihre Raubz\u00fcge. Erst nach Jahren formierte sich in der geschundenen Bev\u00f6lkerung Widerstand. Unter der F\u00fchrung eines Zimmermanns wurde ein &#8222;Friedensbund&#8220; gegr\u00fcndet, um die Plage der fremden S\u00f6ldner zu beenden. Als ihnen ein Friedensschluss 1183 dann auch noch den politischen R\u00fcckhalt entzog, wurden sie gestellt und zu Tausenden erschlagen. In ihrem Gep\u00e4ck und bei ihren Frauen soll man zahllose geraubte Kirchensch\u00e4tze und andere wertvolle Beute gefunden haben. Doch auch der Friedensbund, der anschlie\u00dfend noch zwei andere S\u00f6ldnerbanden vernichtete, wurde seiner Siege nicht froh. Seinen Anh\u00e4ngern war der Erfolg zu Kopf gestiegen und sie sprachen pl\u00f6tzlich von Freiheit, sozialer Gerechtigkeit und der Befreiung von Abgaben. Darauf griff der Adel wieder auf die altbew\u00e4hrten Brabanzonen zur\u00fcck und vernichtete jetzt mit ihrer Hilfe den gef\u00e4hrlich gewordenen Friedensbund.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"474\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/bouvines-1214.jpg\" alt=\"Schlacht bei Bouvines 1214\" class=\"wp-image-47\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/bouvines-1214.jpg 750w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/bouvines-1214-300x190.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Brabanzonen in der Schlacht bei Boubvines 1214<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass mit den Brabanzonen auch auf dem Schlachtfeld zu rechnen war zeigt die Schlacht bei Bouvines (1214), die immer noch oft als typische Ritterschlacht zwischen zwei Feudalaufgeboten angef\u00fchrt wird. Hier traf das franz\u00f6sische Heer auf die kombinierten Streitkr\u00e4fte des englischen K\u00f6nigs Johann Ohneland und des Kaisers Otto IV. Auf beiden Seiten stand die Infanterie im Zentrum der Schlachtordnung, auf deutsch-englischer die altbew\u00e4hrten Brabanzonen, die das franz\u00f6sische Fu\u00dfvolk schnell in die Flucht schlugen. Es wird berichtet, dass die franz\u00f6sischen Ritter davor zur\u00fcckschreckten den festen Block der Brabanzonen anzugreifen, da diese \u00fcber l\u00e4ngere Spie\u00dfe als die Ritter verf\u00fcgten. Erst als die Ritter an den Fl\u00fcgeln des deutsch-englischen Heeres geschlagen worden waren, wurden die Brabanzonen von allen Seiten in die Zange genommen und aufgerieben.<br><br>Dennoch lag die eigentliche Funktion der Brabanzonen und \u00e4hnlicher Formationen weniger auf dem Schlachtfeld. Sie sollten dem Gegner m\u00f6glichst viel Schaden zuf\u00fcgen. Dabei erregten ihre im wahrsten Sinne des Wortes verheerenden Z\u00fcge Abscheu und Entsetzen. Wiederholt schrieben die Chronisten, dass &#8222;die blutdurstigen Brabanzonen&#8220; bar allen Mitleids gewesen seien, die Armen beraubt und mit regelrechter Lust Gewalttaten und Morde ver\u00fcbt, Friedh\u00f6fe gepl\u00fcndert, Kirchen niedergebrannt, Kl\u00f6ster zerst\u00f6rt und Nonnen gesch\u00e4ndet h\u00e4tten. Und doch waren die Brabanzonen ein typisches Werkzeug der mittelalterlichen Kriegf\u00fchrung, die oft die planm\u00e4\u00dfige Verw\u00fcstung des feindlichen Landes zum Ziel hatte. Entscheidende Schlachten wurden selten geschlagen, gro\u00dfe St\u00e4dte und Festungen konnten bestenfalls nach langwierigen Belagerungen eingenommen werden. Also versuchte man dem Feind durch Verbrennen von D\u00f6rfern und Feldern, umhacken von Obstb\u00e4umen und Weinst\u00f6cken, Schlachten des Viehs und Vertreibung der Bev\u00f6lkerung die wirtschaftliche Basis zu entziehen und ihn damit zum Frieden zu zwingen. Das Reichsheer das unter Barbarossa mehrmals Mailand belagerte, zerst\u00f6rte systematisch H\u00f6fe, Weinberge und Olivenhaine im Umland, und folterte vornehme Gefangene &#8211; was mit den gew\u00f6hnlichen geschah wird nicht erw\u00e4hnt -, um die Stadt endlich in die Knie zu zwingen. Die K\u00f6nige von Frankreich und England ben\u00fctzten abwechselnd Brabanzonen, Flamen, Gascogner und Navarresen, um die Besitzungen des anderen zu verw\u00fcsten. Als der Papst zum Kreuzzug gegen die Albigenser in S\u00fcdfrankreich aufrief, fanden die Brabanzonen auf beiden Seiten reichlich Verwendung.<br><br>Das Fu\u00dfvolk war eine Terrortruppe in der Hand der M\u00e4chtigen, die den gro\u00dfen Vorteil hatte, dass sie sich durch die Beute meistens selbst bezahlte. Ein Fu\u00dfknecht war mit vielem zufrieden, was ein Ritter verschm\u00e4hte. Wer mit Hunger und Armut in den niederrheinischen St\u00e4dten oder den Pyren\u00e4en aufgewachsen war, der tr\u00e4umte nicht gleich von einem eigenen Lehen oder gar von Ruhm und Ehre. Gut fressen und saufen waren schon viel und als Kr\u00f6nung ein silbernes Kruzifix oder ein Messgewand, um Geld f\u00fcrs Spiel zu haben. Hinzu kam der immense Tross von H\u00e4ndlern, Dienern, Bettlern, Frauen und Kindern. Alle wollten nicht nur ern\u00e4hrt sein, sondern auch ihr Gl\u00fcck machen. Ihnen war keine Beute zu gering, sie nahmen den Bauern das letzte St\u00fcck Brot und stritten sich noch um die Lumpen der Toten. Der Tross wuchs bei den irregul\u00e4ren Heerhaufen, da sich ihnen jeder anschlie\u00dfen konnte, am schnellsten. Wenn berichtet wird, dass mehrere tausend Brabanzonen &#8222;beiderlei Geschlechts&#8220; erschlagen wurden, so bezog sich dies nicht auf ein paar einzelne Lagerdirnen. Eine solche wandernde Horde war f\u00fcr den betroffenen Landstrich schlimmer, als ein kleines Ritterheer. Aber gerade deshalb bediente sich ja jeder dieser Truppen, weil sie den Gegner vernichtend trafen. All das war den Chronisten bekannt und h\u00e4tte nicht in solchem Ma\u00df ihre Aufmerksamkeit erregt, wenn sich diese Horden nicht immer wieder an Kirchengut vergriffen h\u00e4tten. Erst dadurch wurden ihre Taten f\u00fcr die Chronisten so abscheulich, dass sie zur Feder griffen.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">\u00a9 Frank Westenfelder<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Weg einer S\u00f6ldnerrotte im Hochmittelalter.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":37,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,37],"tags":[10,18],"class_list":["post-35","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-mittelalter","tag-fussvolk","tag-mittelalter"],"blocksy_meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Brabanzonen - Kriegsreisende<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Brabanzonen - Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Weg einer S\u00f6ldnerrotte im Hochmittelalter.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-09-20T09:27:39+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-01-14T11:52:22+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/brabanzonen-art.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"425\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"526\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"admin\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\"},\"headline\":\"Die Brabanzonen\",\"datePublished\":\"2024-09-20T09:27:39+00:00\",\"dateModified\":\"2025-01-14T11:52:22+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/\"},\"wordCount\":2575,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/09\\\/brabanzonen-art.jpg\",\"keywords\":[\"Fussvolk\",\"Mittelalter\"],\"articleSection\":[\"Artikel\",\"Mittelalter\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/\",\"name\":\"Die Brabanzonen - Kriegsreisende\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/09\\\/brabanzonen-art.jpg\",\"datePublished\":\"2024-09-20T09:27:39+00:00\",\"dateModified\":\"2025-01-14T11:52:22+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/09\\\/brabanzonen-art.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/09\\\/brabanzonen-art.jpg\",\"width\":425,\"height\":526,\"caption\":\"Created with GIMP\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-brabanzonen\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die Brabanzonen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"description\":\"Die Geschichte der S\u00f6ldner\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"width\":114,\"height\":115,\"caption\":\"Kriegsreisende\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/profile.php\\\/?id=100078852462894\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/Xeno78576728\",\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.blogspot.com\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\",\"name\":\"admin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"admin\"},\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/author\\\/admin\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Brabanzonen - Kriegsreisende","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die Brabanzonen - Kriegsreisende","og_description":"Der Weg einer S\u00f6ldnerrotte im Hochmittelalter.","og_url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/","og_site_name":"Kriegsreisende","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","article_published_time":"2024-09-20T09:27:39+00:00","article_modified_time":"2025-01-14T11:52:22+00:00","og_image":[{"width":425,"height":526,"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/brabanzonen-art.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@Xeno78576728","twitter_site":"@Xeno78576728","twitter_misc":{"Geschrieben von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/"},"author":{"name":"admin","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8"},"headline":"Die Brabanzonen","datePublished":"2024-09-20T09:27:39+00:00","dateModified":"2025-01-14T11:52:22+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/"},"wordCount":2575,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/brabanzonen-art.jpg","keywords":["Fussvolk","Mittelalter"],"articleSection":["Artikel","Mittelalter"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/","name":"Die Brabanzonen - Kriegsreisende","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/brabanzonen-art.jpg","datePublished":"2024-09-20T09:27:39+00:00","dateModified":"2025-01-14T11:52:22+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/#primaryimage","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/brabanzonen-art.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/brabanzonen-art.jpg","width":425,"height":526,"caption":"Created with GIMP"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-brabanzonen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die Brabanzonen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","name":"Kriegsreisende","description":"Die Geschichte der S\u00f6ldner","publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization","name":"Kriegsreisende","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","width":114,"height":115,"caption":"Kriegsreisende"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","https:\/\/x.com\/Xeno78576728","https:\/\/kriegsreisende.blogspot.com\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin"},"sameAs":["http:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte"],"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/author\/admin\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4829,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35\/revisions\/4829"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/37"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=35"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=35"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}