{"id":1232,"date":"2024-11-04T13:30:15","date_gmt":"2024-11-04T13:30:15","guid":{"rendered":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?p=1232"},"modified":"2025-01-31T15:33:14","modified_gmt":"2025-01-31T15:33:14","slug":"die-san-patricios","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/","title":{"rendered":"Die San Patricios"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Legion der Deserteure.<\/h5>\n\n\n\n<p>Im Fr\u00fchling 1846 schickte US-Pr\u00e4sident Polk General Zachary Taylor mit ungef\u00e4hr 3.000 Soldaten an den Rio Grande. Taylor sollte durch die Besetzung des umstrittenen Grenzgebiets einen Krieg mit Mexiko provozieren durch den sich die USA ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte des mexikanischen Staatsgebietes einverleiben wollten. Wie es in der popul\u00e4ren Ideologie &#8222;Manifest Destiny&#8220; deutlich zum Ausdruck kam, betrachteten es viele Amerikaner als ihr gottverbrieftes Recht &#8222;minderwertigen Rassen&#8220; ihr Land wegzunehmen [vgl. Horsman]. Taylors geplanter Raubzug entfesselte denn auch eine Woge patriotischer Gef\u00fchle. Vor allem in den an Mexiko grenzenden S\u00fcdstaaten, wo ein gro\u00dfes Interesse an neuem Land f\u00fcr Plantagen bestand, wurde m\u00e4chtig f\u00fcr den Krieg getrommelt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"303\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/irische_immigranten.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1237\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/irische_immigranten.jpg 400w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/irische_immigranten-300x227.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">irische Immigranten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ganz anders verhielt es sich bei denen, die eigentliche Arbeit verrichten sollten: den einfachen Soldaten. Das lag haupts\u00e4chlich daran, dass die USA eine kleine, miserabel bezahlte Berufsarmee unterhielt. Nat\u00fcrlich h\u00e4tte niemand das Wort &#8222;S\u00f6ldner&#8220; in den Mund genommen, doch genauer betrachtet handelte es sich genau um das. In den abgelegenen Forts im Landesinneren verdienten Soldaten mit 7$ Dollar im Monat nur einen Bruchteil dessen, was selbst ein ungelernter Hilfsarbeiter erhielt. Dazu kam der Verzicht auf pers\u00f6nliche Freiheiten, die von den Amerikanern neben dem Geld zu den h\u00f6chsten G\u00fctern z\u00e4hlten. Normale B\u00fcrger gingen deshalb nur in ganz seltenen Ausnahmen zur Armee und verachteten Soldaten meistens als absolute Versager, die im zivilen Leben gescheitert waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die notwendigen Rekruten mussten deshalb zu einem guten Teil unter Einwanderern \u2013 zu dieser Zeit vorwiegend Iren und Deutsche \u2013 angeworben werden. Oft wurden sie direkt in den Hafenst\u00e4dten rekrutiert. Hunger und Orientierungslosigkeit waren dabei die besten Werber. Die Desertionsraten waren entsprechend hoch (14,8% j\u00e4hrlich). Viele der so Rekrutierten desertierten, wenn sie sich etwas eingelebt hatten und im Westen bessere Arbeitsm\u00f6glichkeiten vorfanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Armee, mit der General Zachary Taylor am Rio Grande Stellung bezog, bestand fast zur H\u00e4lfte aus neu angekommenen Einwanderern. Die Iren stellten den gr\u00f6\u00dften Teil, danach folgten Deutsche, Briten und andere Europ\u00e4er. Die Soldaten litten sehr unter der starken Hitze, schlechtem Wasser, Gelbfieber, Ruhr, Insekten und der unzureichenden Versorgung. Manchmal gab es tagelang kein Essen, und der Sold war Monate r\u00fcckst\u00e4ndig. Die Offiziere versuchten mit barbarischen Strafen die Disziplin aufrecht zu halten, und oft gab es bereits bei geringeren Vergehen die Peitsche.<\/p>\n\n\n\n<p>Es \u00fcberrascht deshalb nicht, dass Soldaten desertierten. Da es f\u00fcr Infanteristen aber praktisch unm\u00f6glich war, nach Norden durch die W\u00fcste die n\u00e4chsten amerikanischen Siedlungen zu erreichen, durchquerten die Deserteure einfach den Rio Grande, wo sich gegen\u00fcber von den amerikanischen Stellungen die mexikanische Stadt Matamoros befand. Dort erhielten die Deserteure Essen, Alkohol und wurden als Freunde des mexikanischen Volkes gefeiert. Bald gab es so viele Deserteure, dass den amerikanischen Posten am Rio Grande ausdr\u00fccklich befohlen wurde, auf alle zu schie\u00dfen, die den Fluss (Richtung Mexiko) zu \u00fcberqueren versuchten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Deserteure berichteten in Matamoros von den schlimmen Zust\u00e4nden in der US-Armee. Viele ihrer Kameraden h\u00e4tten sich allein aus Hunger und Not verpflichtet und w\u00fcrden nun von sadistischen Offizieren drangsaliert. Ein ganz spezielles Problem war dabei der aggressive Antikatholizismus in den USA, der sich gegen die Masse neuer Einwanderer aus Irland und Deutschland richtete. In mehreren St\u00e4dten war es zu antikatholischen Ausschreitungen gekommen, bei denen Katholiken ermordet und Kirchen zerst\u00f6rt worden waren. Nicht wenige Offiziere teilten diese Ansichten, untersagten die Teilnahme an katholischen Gottesdiensten und schikanierten katholische Soldaten besonders.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"503\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/usa-mexiko-krieg.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1238\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/usa-mexiko-krieg.jpg 400w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/usa-mexiko-krieg-239x300.jpg 239w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vormasch der US-Truppen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die mexikanische Armeef\u00fchrung versuchte diese Stimmung auszunutzen und lie\u00df Flugbl\u00e4tter im amerikanischen Lager verteilen, wo allen Deserteuren gute Behandlung, Farmland, Pr\u00e4mien, freier Transport nach Mexiko City und die m\u00f6gliche Staatsb\u00fcrgerschaft versprochen wurde. Einige der Flugbl\u00e4tter wandten sich ganz gezielt an die irischen Katholiken und hatten relativ gro\u00dfen Erfolg. Es liegen zwar keine konkreten Zahlen vor, man kann jedoch davon ausgehen, dass mehrere hundert Soldaten allein in dieser ersten Phase des Krieges desertierten.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer der ersten war Sergeant John Riley. Er war Ire und in einem britischen Regiment nach Kanada gekommen, wo er dann wahrscheinlich in die USA desertierte. Dort lie\u00df er sich wieder anwerben, wurde als erfahrener Soldat Sergeant und kam mit Taylors Truppen an den Rio Grande. Er floh kurz darauf nach Matamoros und bot den Mexikanern seine Dienste an.<\/p>\n\n\n\n<p>Man wei\u00df nichts \u00fcber seine pers\u00f6nlichen Motive. Dass er aus purem Idealismus einfach f\u00fcr die gerechte Sache k\u00e4mpfen wollte, wie sp\u00e4ter oft geschrieben wurde, halte ich f\u00fcr nicht besonders \u00fcberzeugend. M\u00f6glicherweise trieb ihn der Ehrgeiz. Au\u00dferdem gab es f\u00fcr Iren mehr als genug Gr\u00fcnde angels\u00e4chsische Offiziere zu hassen. Vielleicht war es einfach eine Mischung aus mehreren Motiven. Auf jeden Fall konnte Riley den spanischen General davon \u00fcberzeugen, dass er der richtige Mann war um eine Einheit aus irischen Deserteuren aufzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Riley wurde zum Leutnant bef\u00f6rdert und begann mit der Aufstellung einer Truppe, die von den Mexikanern als &#8222;Fremdenlegion&#8220; bezeichnet wurde oder einfach als &#8222;die rote Kompanie&#8220;, wegen der ungew\u00f6hnlichen Haarfarbe vieler Soldaten. Bei den ersten K\u00e4mpfen am Rio Grande Anfang Mai und dann bei der Verteidigung von Monterrey im September kamen sie vor allem als Artilleristen zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Der US-Kongress hatte den Ausbruch der Feindseligkeiten dazu genutzt, Mexiko den Krieg zu erkl\u00e4ren und in gro\u00dfem Umfang neue Truppen zu werben. Neben den konventionellen Truppen wurden nun viele Milizeinheiten aus Freiwilligen aufgestellt. Diese mussten sich jedoch nur f\u00fcr ein Jahr oder die Dauer des Krieges verpflichten und achteten nur wenig auf Drill und Disziplin.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf mexikanischer Seite war General Santa Anna aus dem Exil zur\u00fcckgekehrt und begann in San Luis Potosi alle verf\u00fcgbaren Truppen zusammenzuziehen, um die Amerikaner in einer entscheidenden Schlacht zu schlagen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"179\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/san_patricios_fahne.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1239\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Fahne der San Patricios<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In dieser Armee wurden die Deserteure als Artillerieeinheit unter dem Namen &#8222;San Patricios Bataillon&#8220; zusammengefasst. Die Truppe war \u00fcber hundert Mann stark und stand unter dem Befehl des mexikanischen Oberst&#8216; Francisco Moreno. Riley scheint sein Stellvertreter gewesen zu sein. Wahrscheinlich stammt auch von ihm der Entwurf f\u00fcr die gr\u00fcne mit irischer Harfe und Kleebl\u00e4ttern dekorierte Fahne, die f\u00fcr das Batallion von Nonnen in San Luis Potosi gen\u00e4ht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Santa Anna f\u00fchrte sein Heer Ende Januar 1847 bei eisiger K\u00e4lte nach Norden. Es gab kaum Proviant und die Soldaten trugen nur leichte Kleidung, so dass tausende am Wegrand zur\u00fcckblieben und erfroren. Andere desertierten, und als Santa Anna endlich bei dem Ort Buena Vista in Nordostmexiko auf die Amerikaner stie\u00df, hatte er bereits \u00fcber 5.000 Mann verloren. Die Mexikaner waren zwar an Zahl immer noch weit \u00fcberlegen, doch die Amerikaner hatten bessere Waffen und Munition und vor allem viel mehr davon.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"283\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/buena_vista.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1244\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/buena_vista.jpg 450w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/buena_vista-300x189.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schlacht bei Buena Vista<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Schlacht war grausam und blutig und stand nach zwei Tagen immer noch unentschieden. Doch da zog Santa Anna seine ersch\u00f6pften und halb verhungerten Truppen ab. Die San Patricios hatten die wenigen schweren Gesch\u00fctze erhalten und damit den Amerikanern empfindliche Verluste zugef\u00fcgt. Sie behaupteten nicht nur ihre Stellung, sondern konnten bei einem Gegensto\u00df auch zwei feindliche Gesch\u00fctze erobern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die San Patricios hatten sich als Einheit in einer gro\u00dfen Schlacht bew\u00e4hrt und einige von ihnen erhielten Tapferkeitsmedaillen. Doch damit konnten sicher nur die wenigsten etwas anfangen. Bis jetzt war jede Schlacht verloren gegangen, sie litten an Hunger und K\u00e4lte und der gro\u00dfartig versprochene Sold war seit Monaten ausgeblieben. Ein guter Teil von ihnen hatte nun endg\u00fcltig genug von Armeen und Schlachten. Man hatte ihnen zwar bei der Rekrutierung eine Dienstzeit von drei Monaten zugesichert, doch davon wollten die mexikanischen Offiziere nun nichts mehr wissen. Bei der kritischen Lage brauchte man jeden Soldaten.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrer Verzweiflung wandten sich 60 von ihnen an den britischen Konsul in San Luis Potos\u00ed, damit er sich um sie als britische Untertanen k\u00fcmmere. Dieser erkl\u00e4rte ihnen zwar, dass sie bereits durch ihren Dienst in der merikanischen Armee die britische Staatsangeh\u00f6rigkeit verloren h\u00e4tten, verwandte sich aber letzten Endes doch f\u00fcr sie, woraufhin sie schlie\u00dflich entlassen wurden. Von den anderen desertierten einige erneut. Doch es war nicht einfach f\u00fcr Ausl\u00e4nder sich im Zivilleben durchzuschlagen. Einige versuchten sich als Handwerker, manche wurden Stra\u00dfenr\u00e4uber.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die San Patricios im Juni 1847 in Richtung der bedrohten Hauptstadt in Marsch gesetzt wurden, bestand das einstige Bataillon nur noch aus gut 50 Mann. Die Lage war ernst. Die Amerikaner waren bereits im M\u00e4rz bei Vera Cruz gelandet und waren dann von dort aus langsam ins Landesinnere vorgesto\u00dfen. Nach einem weiteren Sieg hatten sie mit Puebla die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt des Landes eingenommen und bereiteten sich f\u00fcr den Angriff auf Mexico City vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Verteidigung der Hauptstadt wurde nun an alle patriotischen Kr\u00e4fte appelliert, Freiwillige zu den Fahnen gerufen und Bauern gepresst. Auch die San Patricios sollten als bew\u00e4hrte Einheit wieder aufgef\u00fcllt werden. Zu diesem Zweck wurden nun auch europ\u00e4ische Freiwillige, die erst vor kurzem nach Mexiko ausgewandert waren, an sie abgestellt. Das Hauptreservoir bildeten aber nach wie vor die Deserteure der amerikanischen Armee. Von ihnen befanden sich inzwischen hunderte in Mexico City. Vor allem in gro\u00dfen St\u00e4dten wie Vera Cruz oder Puebla verteilten mexikanische Agenten Flugbl\u00e4tter an die Besatzer oder versuchten sie mit Alkohol und guten Worten zu \u00fcberreden. So gelang es dem deutschst\u00e4mmigen Mexikaner Martin Tritschler in Puebla eine ganze Reihe seiner Landsleute zum \u00dcberlaufen zu bewegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings hatte die Mehrheit der Deserteure genug vom Krieg und zeigte wenig Begeisterung f\u00fcr eine verlorene Sache zu k\u00e4mpfen. Riley und Moreno versuchten deshalb mit guten Worten und Zwang die Deserteure in Mexico City zum Eintritt in das Bataillon zu bewegen. Sicher konnten sie einige \u00fcberzeugen. Wie so oft in der S\u00f6ldnergeschichte wurde aber schlie\u00dflich der Hunger zum wichtigsten Werber. Trotz aller gro\u00dfen Versprechungen stellten die mexikanischen Beh\u00f6rden die Versorgung der Deserteure mit Lebensmitteln ein. Diese konnten sich auch kaum noch aus ihren Unterk\u00fcnften wagen, da das aufgebrachte Volk auf Ausl\u00e4nder Jagd machte. Zudem war den meisten klar, dass sie bei einem amerikanischen Sieg mit der Todesstrafe zu rechnen hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dieser Mischung aus Propaganda, Druck und freiem Alkohol konnte die Einheit schlie\u00dflich wieder halbwegs auf Kampfst\u00e4rke gebracht werden. Die Zeit dr\u00e4ngte, denn die Amerikaner hatten nach einer l\u00e4ngeren Ruhepause in Puebla mit dem Angriff auf die Hauptstadt begonnen. Nachdem die mexikanische Armee bei Contreras eine weitere schwere Niederlage erlitten hatte, ging es Santa Anna in erster Linie darum, Zeit zu gewinnen, um seine geschlagenen Truppen wieder zu sammeln.<\/p>\n\n\n\n<p>In aller Eile wurde deshalb das das nur knap 10 Kilometer vor dem Stadtzentrum liegende Kloster Churubusco befestigt. Hier sollten mehrere neue aufgestellte Bataillone Nationalgarde und die San Patricios die siegreichen Amerikaner aufhalten. Das Kloster hatte dicke Adobemauern, zus\u00e4tzlich waren Plattformen f\u00fcr Sch\u00fctzen errichtet worden und man hatte sogar ein paar Gesch\u00fctze in Stellung gebracht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"554\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/churubusco.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1242\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/churubusco.jpg 900w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/churubusco-300x185.jpg 300w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/churubusco-768x473.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sturm des Klosters Churubusco<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Doch die Amerikaner waren weit \u00fcberlegen, an Truppen und vor allem an Feuerkraft. Trotzdem konnten die Mexikaner mehrere Angriffe zur\u00fcckschlagen. Als die Munition ausging versuchten sie die Breschen mit Gewehrkolben und Bajonetten zu verteidigen. Lediglich die San Patricios, die mit anderen Gewehren ausger\u00fcstet waren, konnten noch schie\u00dfen. Wie die meisten Renegaten, wussten sie, dass sie keine Gnade zu erwarten hatten und k\u00e4mpften mit dem Mut der Verzweiflung. Nach einigen Aussagen scheinen sie vor allem auf Offiziere geschossen zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ersch\u00f6pft und von der Sinnlosigkeit weiteren Widerstandes \u00fcberzeugt versuchten die Mexikaner mehrmals durch das Hissen einer wei\u00dfen Fahne zu kapitulieren. Die San Patricios rissen sie wieder immer wieder runter, da sie bis zum Tod k\u00e4mpfen wollten. Trotzdem war das Ende nicht aufzuhalten. Die Amerikaner drangen schlie\u00dflich durch die Breschen und \u00fcberw\u00e4ltigten die letzten K\u00e4mpfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anzahl der beteiligten San Patricios ist zwar umstritten, man kann jedoch davon ausgehen, dass etwas \u00fcber 200 bei Churubusco k\u00e4mpften. 85 wurden gefangen genommen; unter ihnen John Riley. Von den anderen waren zwar viele gefallen, den meisten scheint jedoch mit Teilen der Mexikaner die Flucht gelungen zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne das Eingreifen der Offiziere w\u00e4ren die Gefangenen wahrscheinlich gleich an Ort und Stelle gelyncht worden. Doch an ihnen sollte ein Exempel statuiert werden. Bereits nach wenigen Tagen wurden 72 von ihnen vor ein Kriegsgericht gestellt. Bei den anderen handelte es sich um nicht um Deserteure, sondern mexikanische B\u00fcrger europ\u00e4ischer Herkunft. Von den Deserteuren wurden lediglich 4 begnadigt, da sie das Gericht davon \u00fcberzeugen konnten, als Gefangene zum Dienst gepresst worden zu sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"550\" height=\"377\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/san_patricios_hang.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1241\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/san_patricios_hang.jpg 550w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/san_patricios_hang-300x206.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hinrichtung der San Patricios<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Diejenigen, die bereits vor der offiziellen Kriegserkl\u00e4rung desertiert waren &#8211; darunter auch zur allgemeinen Emp\u00f6rung John Riley -, erhielten 40 Peitschenhiebe, wurden im Gesicht mit einem &#8222;D&#8220; f\u00fcr &#8222;Deserteur&#8220; gebrandmarkt und mussten mit schweren Ketten Str\u00e4flingsarbeit verrichten. Die restlichen 50 wurden in der gr\u00f6\u00dften Massenhinrichtung der US-Geschichte geh\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus den \u00fcberlebenden San Patricios und neuen Deserteuren wurde erst nach Kriegsende ein neues Bataillon gebildet. Bei den Friedensverhandlungen dr\u00e4ngte die mexikanische Delegation deshalb auf die Freilassung der inhaftierten Deserteure. Riley wurde zum Oberstleutnant bef\u00f6rdert und erhielt das Kommando \u00fcber die Einheit, die jedoch bald darauf aus politischen Gr\u00fcnden aufgel\u00f6st wurde. Einige, unter ihnen Riley, blieben in der mexikanischen Armee, andere versuchten ihr Gl\u00fcck im Zivilleben oder lie\u00dfen lie\u00dfen sich von der mexikanischen Regierung die \u00dcberfahrt nach Irland bezahlen. Manche endeten jedoch in gro\u00dfer Armut und bettelten in den St\u00e4dten, wie sp\u00e4ter gerne von Amerikanischen Reisenden berichtet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Milit\u00e4risch betrachtet waren die San Patricios eine unbedeutende Randerscheinung im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg. Interessant sind sie vor allem durch die Reaktionen, die sie in diesem von nationalen Gef\u00fchlen gepr\u00e4gten Konflikt ausgel\u00f6st haben. Die Amerikaner betrachteten sie als Verr\u00e4ter, die aus niedrigsten Motiven gegen das eigene Vaterland gek\u00e4mpft hatten. In Mexiko setzte man ihnen (sp\u00e4ter) ein Denkmal und verehrte sie als idealistische Helden, die sich f\u00fcr ihren katholischen Glauben und eine gerechte Sache geopfert hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Einsch\u00e4tzungen gehen weit an der eigentlichen Sache vorbei. Bis zum Ausbruch des Krieges bestand die amerikanische Armee zum guten Teil aus typischen S\u00f6ldnern, die unter neu angekommenen Immigranten angeworben wurden. Man sollte hier eher an die Fremdenbataillone in Brasilien denken, die ebenfalls vorwiegend aus Deutschen und Iren rekrutiert worden waren, als an moderne Wehrpflichtige. Zwei der deutschen San Patricios ben\u00f6tigten sogar Dolmetscher bei ihrem Prozess, da sie nur rudiment\u00e4r Englisch sprachen. Patriotismus war hier sicher nicht zu erwarten und die Desertionsraten waren bereits vor dem Krieg entsprechend hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich sind sicher einige desertiert, da sie sich als Katholiken unterdr\u00fcckt und schlecht behandelt f\u00fchlten, man kann jedoch Annehmen, dass allgemeine Schikanen, ausstehender Sold, schlechtes Essen und nicht zuletzt Trunkenheit viel st\u00e4rkere Motive waren. Es ist hier bezeichnend, dass von den 16 San Patricios, die bei San Jacinto geh\u00e4ngt wurden, nur sieben mit einem der wartenden katholischen Priester sprechen wollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei dem Gro\u00dfteil der San Patricios handelte es sich weder um finstere Vaterlandsverr\u00e4ter noch um katholische M\u00e4rtyrer, sondern um einfache Geister, die sich in guter alter S\u00f6ldnermanier hatten anwerben lassen und dann entsprechend auf Missst\u00e4nde reagiert hatten. Das Problem dabei war nur, dass Kriege inzwischen offiziell aus quasi-heiligen patriotischen Motiven gef\u00fchrt wurden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"344\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/arkansas_rackensackers.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1245\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/arkansas_rackensackers.jpg 640w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/arkansas_rackensackers-300x161.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Massaker der Arkansas Rackensackers aus einem zeitgen\u00f6ssischen Reisebericht<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Man sollte an dieser Stelle vielleicht noch erw\u00e4hnen dass es sich bei vielen amerikanischen Patrioten, die sich freiwillig f\u00fcr die Milizeinheiten meldeten, um brutale Rassisten der \u00fcbelsten Art handelte. Gerade &#8222;Eliteeinheiten&#8220; wie die Texas Rangers oder die Arkansas Rackensackers behandelten die als &#8222;Greaser&#8220; verachteten Mexikaner wie die &#8222;Nigger&#8220; und &#8222;Injuns&#8220; zu Hause. Sie pl\u00fcnderten hemmungslos, vergewaltigten Frauen vor ihren Familien und ermordeten Zivilisten, die sie dann auch noch gerne als echte Westerner skalpierten. Von ihnen wurde keiner vor Gericht gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Guardino, Peter<br>Gender, Soldiering, and Citizenship in the Mexican-American War of 1846\u20131848<br>AMERICAN HISTORICAL REVIEW, Feb 2014, S.23-46<\/p>\n\n\n\n<p>Hogan, Michael<br>The Irish Soldiers of Mexico<br>Guadalajara, Mexico 1998<\/p>\n\n\n\n<p>Horsman, Reginald<br>Race and Manifest Destiny: The Origins of American Racial Anglo-Saxonism<br>1981<\/p>\n\n\n\n<p>Mahoney, Tom<br>50 HANGED AND 11 BRANDED: The Story of the San Patricio Battalion<br>in: Southwest Review , AUTUMN, 1947, Vol. 32, No. 4 (AUTUMN, 1947), S. 373-377<\/p>\n\n\n\n<p>McCornack, Richard Blaine<br>The San Patricio Deserters in the Mexican War<br>in: The Americas , Oct., 1951, Vol. 8, No. 2 (Oct., 1951), S. 131-142<\/p>\n\n\n\n<p>Miller, Robert Ryal und Lucrecia Orensanz<br>Los san patricios en la guerra de 1847<br>in: Historia Mexicana , Oct. &#8211; Dec., 1997, Vol. 47, No. 2, La guerra de 1847 (Oct. &#8211; Dec., 1997), S. 345-385<\/p>\n\n\n\n<p>Wallace, Edward S.<br>Deserters in the Mexican War<br>The Hispanic American Historical Review, Aug., 1935, Vol. 15, No. 3 (Aug., 1935), S. 374-383<\/p>\n\n\n\n<p>Wynn, Dennis<br>The San Patricios and the United States-Mexican War of 1846-1848<br>Diss 1982<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">\u00a9 Frank Westenfelder &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Legion der Deserteure.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1235,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,127],"tags":[129,128,130],"class_list":["post-1232","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-imperialismus","tag-iren","tag-lateinamerika","tag-usa"],"blocksy_meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die San Patricios - Kriegsreisende<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die San Patricios - Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Legion der Deserteure.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-11-04T13:30:15+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-01-31T15:33:14+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/san_patricios-ft.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"admin\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\"},\"headline\":\"Die San Patricios\",\"datePublished\":\"2024-11-04T13:30:15+00:00\",\"dateModified\":\"2025-01-31T15:33:14+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/\"},\"wordCount\":2782,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/11\\\/san_patricios-ft.jpg\",\"keywords\":[\"Iren\",\"Lateinamerika\",\"USA\"],\"articleSection\":[\"Artikel\",\"Imperialismus\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/\",\"name\":\"Die San Patricios - Kriegsreisende\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/11\\\/san_patricios-ft.jpg\",\"datePublished\":\"2024-11-04T13:30:15+00:00\",\"dateModified\":\"2025-01-31T15:33:14+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/11\\\/san_patricios-ft.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/11\\\/san_patricios-ft.jpg\",\"width\":200,\"height\":200},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-san-patricios\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die San Patricios\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"description\":\"Die Geschichte der S\u00f6ldner\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"width\":114,\"height\":115,\"caption\":\"Kriegsreisende\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/profile.php\\\/?id=100078852462894\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/Xeno78576728\",\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.blogspot.com\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\",\"name\":\"admin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"admin\"},\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/author\\\/admin\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die San Patricios - Kriegsreisende","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die San Patricios - Kriegsreisende","og_description":"Die Legion der Deserteure.","og_url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/","og_site_name":"Kriegsreisende","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","article_published_time":"2024-11-04T13:30:15+00:00","article_modified_time":"2025-01-31T15:33:14+00:00","og_image":[{"width":200,"height":200,"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/san_patricios-ft.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@Xeno78576728","twitter_site":"@Xeno78576728","twitter_misc":{"Geschrieben von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/"},"author":{"name":"admin","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8"},"headline":"Die San Patricios","datePublished":"2024-11-04T13:30:15+00:00","dateModified":"2025-01-31T15:33:14+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/"},"wordCount":2782,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/san_patricios-ft.jpg","keywords":["Iren","Lateinamerika","USA"],"articleSection":["Artikel","Imperialismus"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/","name":"Die San Patricios - Kriegsreisende","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/san_patricios-ft.jpg","datePublished":"2024-11-04T13:30:15+00:00","dateModified":"2025-01-31T15:33:14+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/#primaryimage","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/san_patricios-ft.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/san_patricios-ft.jpg","width":200,"height":200},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-san-patricios\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die San Patricios"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","name":"Kriegsreisende","description":"Die Geschichte der S\u00f6ldner","publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization","name":"Kriegsreisende","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","width":114,"height":115,"caption":"Kriegsreisende"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","https:\/\/x.com\/Xeno78576728","https:\/\/kriegsreisende.blogspot.com\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin"},"sameAs":["http:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte"],"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/author\/admin\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1232","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1232"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1232\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3034,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1232\/revisions\/3034"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1235"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1232"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1232"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1232"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}