{"id":1034,"date":"2024-10-29T12:13:18","date_gmt":"2024-10-29T12:13:18","guid":{"rendered":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?p=1034"},"modified":"2025-01-16T12:03:19","modified_gmt":"2025-01-16T12:03:19","slug":"die-schweizer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/","title":{"rendered":"Die Schweizer"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Reisl\u00e4ufer aus den Alpen.<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"595\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/schweizer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1035\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/schweizer.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/schweizer-252x300.jpg 252w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schweizer im 15. Jahrhundert<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man von einem S\u00f6ldnervolk par excellence sprechen kann, so sind das zumindest in Europa die Schweizer. Wahrscheinlich gibt es aber weltweit kein Volk, das mit einer solchen Ausdauer und Anzahl in fremden Kriegen gek\u00e4mpft hat. Vom sp\u00e4ten 15. bis ins fr\u00fche 19. Jahrhundert wurde in Europa kaum eine gro\u00dfe Schlacht geschlagen, ohne dass ein Kontingent Schweizer beteiligt war &#8211; manchmal sogar auf beiden Seiten. Der Erfolg der Schweizer beruhte vor allem darauf, dass durch sie das Fu\u00dfvolk wieder zur entscheidenden Waffe wurde. \u00dcber Jahrhunderte hatten die schweren Panzerreiter, die &#8222;Ritter&#8220; die Schlachtfelder des Abendlandes beherrscht. Zwar hatten auch sie einige schwere Niederlagen hinnehmen m\u00fcssen, doch diese hatten sie meistens durch ihre eigene \u00dcberheblichkeit verursacht. Das Fu\u00dfvolk &#8211; die englischen Bogensch\u00fctzen, die fl\u00e4mischen B\u00fcrgerwehren oder die Hussiten &#8211; hatte seine Siege vorwiegend aus stark defensiven Positionen heraus erk\u00e4mpft. Die Engl\u00e4nder wurden aus Frankreich vertrieben, nachdem ihre Gegner gelernt hatten, durch die Kombination verschiedener Waffen selbstm\u00f6rderische Angriffe zu vermeiden. Flamen und Hussiten wurden auf \u00e4hnliche Weise geschlagen. Die Erfolge des Fu\u00dfvolks hatten zwar dazu gef\u00fchrt, dass man ihm in den neuen Heeren eine st\u00e4rkere Bedeutung einr\u00e4umte. So verwendete man gerne eine Kombination aus Sch\u00fctzen, Spie\u00dfern und Reitern und st\u00fctzte sich zudem auf eine Wagenburg. Die alles entscheidende Waffe blieb dennoch die schwere Reiterei. Von diesem Thron sollte sie erst &#8211; und zwar \u00e4u\u00dferst nachhaltig &#8211; von den Schweizern gesto\u00dfen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die st\u00e4rkste Streitmacht am Ende des Mittelalters unterhielt wahrscheinlich Herzog Karl der K\u00fchne von Burgund. Je nach Gelegenheit f\u00fchrte er Krieg gegen Frankreich oder das Reich; dem K\u00f6nig von England &#8211; einem armen Verwandten &#8211; lieh er dagegen manchmal ein paar S\u00f6ldner. In den burgundischen Ordonanzkompanien entfaltete das sp\u00e4tmittelalterliche Rittertum noch eine seine ganze Pracht. Die schwer bewaffneten Gens d\u2019armes k\u00e4mpften aber schon lange nicht mehr alleine. Sie wurden von einem erprobten Fu\u00dfvolk &#8211; darunter viele in England geworbene Bogensch\u00fctzen &#8211; und einer starken Artillerie unterst\u00fctzt. Diese bislang unbesiegte Milit\u00e4rmaschine schlugen die Schweizer Aufgebote 1476\/77 vernichtend in den Schlachten von Grandson, Murten und Nancy. Der fundamentale Unterschied zu den fr\u00fcheren Erfolgen des Fu\u00dfvolks war, dass hier kein vereinzelter Sieg unter geschickter Ausnutzung von Gel\u00e4ndevorteilen erfochten worden war. Das Schweizer Fu\u00dfvolk hatte auf sich selbst gestellt in einer ganzen Kette offener Feldschlachten seine Gegner einfach \u00fcberrannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Resultat dieser spektakul\u00e4ren Siege war, dass pl\u00f6tzlich alle M\u00e4chte an Schweizer S\u00f6ldnern, den Reisl\u00e4ufern interessiert waren &#8211; bereits die Schlacht bei Nancy hatten die Schweizer ja im Sold des Herzogs von Lothringen geschlagen. Die Abgesandten von F\u00fcrsten, Kaisern und K\u00f6nigen, von P\u00e4psten und Kardin\u00e4len warben um ihre Unterst\u00fctzung. Es blieb aber nicht allein bei der Werbung; an vielen Orten begann man damit eigenes Fu\u00dfvolk nach Schweizer Muster auszubilden. Dazu wurde oft eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe Schweizer angeworben, die dann im Verbund mit den Einheimischen als Instrukteure und Korsettstangen dienen sollten. Innerhalb weniger Jahre st\u00fctzten sich alle Gro\u00dfm\u00e4chte entweder auf Schweizer S\u00f6ldner oder auf Infanterieformationen, die diesen in Ausr\u00fcstung und Taktik sehr \u00e4hnlich waren. Die schwere Kavallerie stieg dabei zu einer unterst\u00fctzenden Waffengattung ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am st\u00e4rksten war der Einfluss der Schweizer sicher in S\u00fcddeutschland und in Tirol, wo unter ihrem direkten Einfluss die Landsknechte entstanden. Doch gerade im Vergleich mit anderen Reichsteilen sollte man sich die Frage stellen, wie denn der durchschlagende Erfolg der Schweizer eigentlich m\u00f6glich gewesen war. Das Aufgebot der m\u00e4chtigen s\u00fcddeutschen St\u00e4dte war 1388 bei D\u00f6ffingen vom Adel geschlagen worden, und der gro\u00dfe Bauernkrieg von 1525 war milit\u00e4risch ein einziges Desaster. St\u00e4dte und Bauern spielten nach diesen Niederlagen zumindest aktiv keine gro\u00dfe Rolle mehr; sogar die Hanse im Norden musste auf ihre einstige Gro\u00dfmachtpolitik verzichten. Da die Dominanz der Schweizer Reisl\u00e4ufer auf dem europ\u00e4ischen S\u00f6ldnermarkt wohl kaum in einer genetischen Disposition zu suchen ist &#8211; man denke nur an den geradezu pazifistischen Ruf der modernen Schweiz &#8211; , ist die Antwort in ihrer Geschichte zu suchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Ursprung des Schweizer Sonderweges liegt sicher darin, dass in den Alpent\u00e4lern der Urschweiz einige Privilegien seit der Karolingerzeit erhalten worden waren. Sicherung und Pflege des St. Gotthard-Passes der wichtigsten Handelsverbindung zwischen S\u00fcddeutschland und Norditalien lagen weitgehend in den H\u00e4nden kleiner Landgemeinden, die in Krisenzeiten den fr\u00e4nkischen Heerbann aller Waffenf\u00e4higen aufboten und ihre politischen und milit\u00e4rischen F\u00fchrer selbst w\u00e4hlte. Nat\u00fcrlich gab es auch Adlige, aber deren Macht erstreckte sich oft nur auf kleinere Bereiche. Unter den staufischen Kaisern, als der Feudalismus fast \u00fcberall im Reich an Boden gewann, wurde der Weg \u00fcber den St. Gotthard zu einer \u00dcberlebensfrage und die Bewohner von Uri erhielten von Kaiser Friedrich II 1231 die Reichsunmittelbarkeit und wurden 1240 von fremder Gerichtsbarkeit befreit. Damit hatten sie ungef\u00e4hr den Status einer freien Reichsstadt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"560\" height=\"361\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/schweizerschlacht.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1038\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/schweizerschlacht.jpg 560w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/schweizerschlacht-300x193.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerichtshoheit bedeutete aber nicht nur Befreiung von Steuern und Abgaben, sondern auch die Aus\u00fcbung der Polizeigewalt. Die Aufgebote mussten gegen Friedensst\u00f6rer vorgehen, Burgen brechen und Strafexpeditionen durchf\u00fchren. Es waren keine ruhigen Zeiten, aber die Bewohner der Urschweiz waren auch alles andere als ein friedliebendes Volk. Wie in anderen kargen Bergregionen Europas &#8211; z.B. dem schottischen Hochland oder den Pyren\u00e4en &#8211; geh\u00f6rten kleine \u00dcberf\u00e4lle, Fehden und vor allem Viehraub fast zur Tagesordnung. Die Urschweizer galten deshalb als \u00e4u\u00dferst rauflustige und kriegerische Gesellen. Da zudem die Almwirtschaft nur unzureichend f\u00fcr Besch\u00e4ftigung sorgte wurde der Reislauf bereits sehr fr\u00fch zu einer Art Nebenerwerb. Wenn die Heere der deutschen Kaiser \u00fcber die Alpen zogen, schlossen sich ihnen meistens auch abenteuerlustige Gesellen aus der Schweiz an. 1241 k\u00e4mpfte sogar eine gro\u00dfe Gruppe Schwyzer vor Faenza; 1278 standen sie im Heer Rudolfs von Habsburg gegen Ottokar von B\u00f6hmen und erhielten zum Dank f\u00fcr ihre Leistungen das rote Banner als Zeichen der kaiserlichen Freiheiten. Trotzdem waren es zu dieser Zeit noch keine spektakul\u00e4ren Werbungen. Viele Schweizer verdingten sich bei den Viehh\u00e4ndlern und Maultierkarawanen als Treiber oder Begleitschutz und kamen auf diese Weise nach Italien, wo auch nach dem Ende der Staufer konstanter Bedarf an kr\u00e4ftigen Kriegsknechten herrschte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht w\u00e4re es dabei geblieben und die Schweizer h\u00e4tten wie Gascogner oder Waliser ihre offiziellen Herrscher \u00fcber Jahrhunderte mit tapferem Fu\u00dfvolk versorgt. Der gro\u00dfe Bruch begann als die Habsburger, deren Stammlande ja in der Schweiz lagen, als deutsche Kaiser damit begannen ihre Macht auszudehnen. Der Konflikt mit den an ihre Freiheit gewohnten und kampferprobten Bergbewohnern wurde dadurch unvermeidlich. Gegen den Machtanspruch der Habsburger schlossen die drei Unterkantone Uri, Schwyz und Unterwalden 1291 den &#8222;Ewigen Bund&#8220;. Zum Gl\u00fcck f\u00fcr die Schweizer hatten die Habsburger aber durch den Erwerb \u00d6sterreichs ihr Machtzentrum stark nach Osten verlagert und waren haupts\u00e4chlich mit ihrem Machtkampf mit den Luxemburgern besch\u00e4ftigt, an die auch die Kaiserkrone gefallen war. So gelang es den Schweizern das Habsburger Ritterheer 1315 bei Morgarten zu schlagen. Morgarten war sicher ein beeindruckender Sieg, war aber unter geschickter Ausnutzung des Gel\u00e4ndes erfochten worden. So hatte das Schweizer Aufgebot die Habsburger in einem Engpass \u00fcberrascht, der dann durch herabgest\u00fcrzte Felsbrocken und Baumst\u00e4mme blockiert worden war. \u00c4hnliche Siege waren auch von den Dithmarschen oder Friesen erk\u00e4mpft worden; bezeichnenderweise Gemeinschaften, die sich ihre organisatorischen und milit\u00e4rischen Freiheiten zum Teil durch die Landgewinnung an der Nordsee erhalten hatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Unterschied zu den norddeutschen Bauerngemeinden entwickelten die Urkantone jedoch eine gro\u00dfe Anziehungs- und Integrationskraft, durch die sich immer mehr Talschaften und St\u00e4dte dem B\u00fcndnis anschlossen. Als erste traten Luzern, Z\u00fcrich, Zug und Glarus traten bei; Bern folgte etwas sp\u00e4ter. Auch wenn die n\u00e4chste gro\u00dfe Schlacht mit den Habsburgern bis 1386 auf sich warten lie\u00df, sollte man nicht denken, dass es sich dabei um eine Friedensperiode gehandelt habe. Die Ausdehnung der Schweiz wurde konstant von kriegerischen Aktionen begleitet, von \u00dcberf\u00e4llen und Gefechten bis zu drei vergeblichen Belagerungen Z\u00fcrichs. Dazwischen fielen mehrmals \u00fcbersch\u00fcssige S\u00f6ldnertruppen aus Frankreich in die Schweiz ein und mussten abgeschlagen werden (1365 und 1375).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"476\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kriegsrat.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1041\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kriegsrat.jpg 350w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kriegsrat-221x300.jpg 221w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schweizer Kriegsrat<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der S\u00f6ldnerdienst ging neben dieser Ausdehnungspolitik ungehindert weiter; man kann sogar sagen, dass sich beide Momente wahrscheinlich verst\u00e4rkten. Die unruhigen und kriegserfahrenen Reisl\u00e4ufer, die &#8222;Kriegsgurgeln&#8220; bildeten das R\u00fcckgrat der Volksaufgebote, und je mehr die Schweiz expandierte und an Selbstvertrauen gewann, desto mehr Bauerns\u00f6hne betrachteten den Kriegsdienst als Broterwerb. Obwohl in der Not auch gut situierte B\u00fcrger und Bauern mit den Aufgeboten auszogen, dominierten die Kriegsgurgeln. Ihr wichtigstes Rekrutierungsreservoir waren die Jungm\u00e4nnerb\u00fcnde, in denen alle unverheirateten M\u00e4nner, die &#8222;Mats&#8220; organisiert waren. Die Mats \u00fcbten sich st\u00e4ndig im Umgang mit Waffen und waren f\u00fcr ihre Streit- und Raublust ber\u00fcchtigt. In der Heimat hatten sie oft wegen ihrer Vorliebe f\u00fcr Spiel und Alkohol und konstanten Gewaltbereitschaft einen schlechten Ruf und viele sahen es nicht ungern, wenn sie in Italien oder Frankreich f\u00fcr immer verschwanden. Dennoch ruhte die Schweizer Wehrkraft vor allem auf ihnen. Der Historiker Walter Schaufelberger kommt deshalb zu dem Urteil, dass das Hauptgewicht des Krieges &#8222;auf allen ruhelosen, unzufriedenen, ja asozialen Elementen aus minderem Volke&#8220; lastete. Ganz enorm verst\u00e4rkt wurde diese Bedeutung noch durch die M\u00f6glichkeit, dass sich wohlhabende Schweizer von ihren Dienstpflichten loskaufen konnten, indem sie einen Ersatzmann stellten. Das hei\u00dft: der Fremdendienst wurde oft durch eine Art internen S\u00f6ldnerdienst vorbereitet. Viele B\u00fcrger lie\u00dfen sich durch arme Hirten oder nachgeborene Bauerns\u00f6hne beim Wachdienst und vor allem bei Kriegsz\u00fcgen vertreten. In den St\u00e4dten handelte es sich dabei nicht um Einzelf\u00e4lle, sondern die Regel. So sollen zur Zeit der Burgunderkriege von 157 Luzernern nur 33 aus Luzern selbst gewesen sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war ein wildes, archaisches Kriegertum, das seine passende Ausdrucksform im &#8222;Gewalthaufen&#8220; fand. In diesen gewaltigen Menschenbl\u00f6cken waren die ersten Glieder mit dem bis f\u00fcnf Meter langen Langspie\u00df bewaffnet. Ihre Aufgabe bestand haupts\u00e4chlich darin, den Ansturm der gepanzerten Reiter abzuwehren, weshalb zunehmend darauf geachtet wurde, dass eine Mindestzahl mit dieser eigentlich unpopul\u00e4ren Waffe ausger\u00fcstet war. Denn die gro\u00dfe Masse bevorzugte die Halmbarte (Halm mit Bart), aus der sp\u00e4ter die Hellebarte wurde. In Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass Spie\u00df und Armbrust aber auch Harnische bei den Schweizern \u00e4u\u00dferst unbeliebt waren. Sie waren schlecht im Nahkampf zu verwenden und behinderten bei der Verfolgung und beim Beutemachen. Es gab immer wieder Klagen der Tagsatzung (des Parlaments), dass viele Krieger ihre Harnische und Spie\u00dfe zu Hause gelassen hatten. Manchmal musste den Aufgeboten dann die die notwendige Ausr\u00fcstung hinterher geschickt werden, um zumindest die ersten Glieder entsprechend zu bewaffnen. Die eigentliche St\u00e4rke war aber der Massendruck des manchmal bis zu 50 Mann tiefen Gewalthaufens. und hier lag auch der grundlegende Unterschied zu anderen mittelalterlichen Fu\u00dfaufgeboten. Anders als diese beschr\u00e4nkten sich die Schweizer nicht darauf, die Reiter abzuwehren, sondern gingen selbst in einem alles vernichtenden Sturmlauf vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1339 schlugen sie bei Laupen erstmals in einer offenen Feldschlacht ein Ritterheer. Zu einem ganz gro\u00dfen Erfolg wurde dann 1386 die Schlacht bei Sempach, in der sie sogar die abgesessen k\u00e4mpfenden Ritter der Habsburger \u00fcberrannten. Kurz darauf folgte der Sieg bei N\u00e4fels. 1444 wurde zwar ein kleines Schweizer Aufgebot von den Armagnacs &#8211; ebenfalls ein S\u00f6ldnertrupp aus Frankreich &#8211; bei St. Jakob an der Birs vernichtet, bereitete seinen Gegnern aber so schwere Verluste, dass diese m\u00f6glichst schnell abzogen. Die ph\u00e4nomenalen Siege der Burgunderkriege waren so gesehen nur eine weitere Etappe auf einem l\u00e4ngst beschrittenen Weg. Man sollte deshalb auch hier nicht geblendet vom Glanz der gro\u00dfen Schlachten die relativ konstante Entwicklung nicht aus den Augen verlieren. Nach Sempach weiteten die Schweizer ihr Gebiet konsequent auf Kosten der Habsburger aus bis diese v\u00f6llig aus der Schweiz vertrieben waren. Danach folgten Vorst\u00f6\u00dfe \u00fcber den St. Gotthard nach Italien und das Tessin wurde erobert. Der Zusammensto\u00df mit Burgund im Elsass und im Waadt waren letztlich nur eine Konsequenz dieser Expansionspolitik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber auch der Fremdendienst hatte sich konstant weiter entwickelt. Bereits vor den Burgunderkriegen dienten gro\u00dfe Gruppen Schweizer S\u00f6ldner bei verschiedenen Fehden im Reich, in Savoyen, Frankreich und Italien. 1465 standen sie sogar im Sold Karls des K\u00fchnen gegen Frankreich. Danach kam das Gesch\u00e4ft allerdings richtig in Schwung. Die immense Beute, die in den Burgunderkriegen gemacht worden war, war der beste Werber. Viele Heimkehrer warfen mit Geld nur so um sich und prahlten mit ihren Heldentaten. So gab es mehr als genug Freiwillige, die bereit waren auf \u00e4hnliche Weise ihr Gl\u00fcck zu machen. Alle Versuche der Beh\u00f6rden das Reislaufen zu verbieten &#8211; inzwischen machte man sich Sorgen, zu viele Krieger zu verlieren &#8211; erwiesen sich als nutzlos. Bald fand man Schweizer in kleinen Gruppen oder als ganze Abteilungen in fast allen Kriegen Westeuropas. Zum Gro\u00dfabnehmer entwickelte sich aber Frankreich, das bald so regelm\u00e4\u00dfig Truppen in der Schweiz mietete, dass es den Aufbau einer eigenen Infanterie sehr lange vernachl\u00e4ssigte. Im Dienst Frankreichs kamen die Schweizer nach Italien, das sich am Beginn der Neuzeit zum Zankapfel der Gro\u00dfm\u00e4chte entwickelte und dadurch f\u00fcr Jahrzehnte zum Experimentierfeld neuer Techniken und Taktiken wurde. Als S\u00f6ldner erlebten die Schweizer dort einige ihre gr\u00f6\u00dften Triumphe aber auch einige ihrer bittersten Niederlagen. Vor allem aber wurden die Kriege um Italien zu einem wichtigen Wendepunkt der Schweizer S\u00f6ldnergeschichte, da dort sowohl das wilde Reisl\u00e4ufertum wie auch die bislang dilettantische aber ungehemmte Au\u00dfenpolitik der Kantone in ihre Grenzen verwiesen wurden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"824\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/italien_1494.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1042\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/italien_1494.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/italien_1494-182x300.jpg 182w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schweizer in franz\u00f6sischem Sold 1494<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende des Mittelalters war Italien weiterhin in eine ganze Anzahl autonomer Herrschaften zerteilt &#8211; u.a. Mailand, Venedig, Florenz, der Kirchenstaat, Neapel. Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass dieses fragile Gebilde ausw\u00e4rtige die neuen gro\u00dfen Territorialstaaten geradezu zur Intervention einlud, sobald diese ihre Macht konsolidiert hatten. Als erster erschien Karl VIII. von Frankreich auf der B\u00fchne und machte Erbanspr\u00fcche auf Neapel geltend. Die St\u00e4rke des franz\u00f6sischen Heeres waren wie in Burgund die gepanzerten Gens d\u2019armes der Ordonanzkompanien und die m\u00e4chtige Artillerie. Um das Fu\u00dfvolk war es dagegen viel schlechter gestellt. Man warb zwar Sch\u00fctzen und Spie\u00dfen in der Gascogne und der Picardie, doch die waren bestenfalls f\u00fcr Hilfsaufgaben zu gebrauchen. Da die Bedeutung des Fu\u00dfvolks inzwischen jedoch nicht mehr ignoriert werden konnte, lie\u00df Karl VIII. 1494 insgesamt 10.000 Schweizer anwerben, die dadurch etwa ein F\u00fcnftel seiner Truppen stellten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diesem m\u00e4chtigen Heer waren die Condottieri der italienischen Stadtstaaten in keiner Weise gewachsen, und falls doch einmal eine Festung Widerstand zu leisten wagte, wurden ihre mittelalterlichen Mauern in k\u00fcrzester Zeit zusammengeschossen. Das ganze Unternehmen war milit\u00e4risch eine Art Spaziergang, bei dem die Franzosen und ihre Schweizer S\u00f6ldner unerwartet reiche Beute machten. Der schnelle franz\u00f6sische Erfolg hatte jedoch nur das Resultat, dass sich alle anderen Parteien &#8211; der Papst, Venedig, Mailand, Spanien und Habsburg &#8211; zusammenschlossen und die Franzosen zu einem \u00fcberst\u00fcrzten R\u00fcckzug zwangen. Damit war die lange Reihe der &#8222;Italienischen Kriege&#8220; er\u00f6ffnet, die erst 1559 mit dem Frieden von Cateau-Cambr\u00e9sis zum Abschluss kommen sollten. Die au\u00dfergew\u00f6hnlich lange Dauer ergab sich deshalb, da sich st\u00e4ndig neue Allianzen der Schw\u00e4cheren gegen den jeweils st\u00e4rksten bildeten. Die Schweizer wurden dabei sehr schnell zur von allen Seiten umworbenen Eliteinfanterie, da es lange keine Mittel gab den Ansturm ihrer Gewalthaufen zu stoppen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um den Schweizern eine vergleichbare Infanterie entgegenstellen zu k\u00f6nnen hatte Kaiser Maximilian mit der Aufstellung der Landsknechte begonnen, bei denen es sich in Taktik und Ausr\u00fcstung um eine Art Kopie der Schweizer handelte. Obwohl die Landsknechte ihren Vorbildern lange nicht gewachsen waren, so waren sie doch die einzigen, die man diesen entgegen stellen konnte. Deshalb warben sogar die Franzosen Landsknechte in gro\u00dfer Zahl als sie selbst mit den Schweizern aneinander gerieten. Diese so genannten Schweizerschlachten, der erbarmungslose Zusammenprall zwischen den Spie\u00dfe starrenden Gewalthaufen von Landsknechten und Schweizern, geh\u00f6ren dann auch zu den grausamsten Gemetzeln der S\u00f6ldnergeschichte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als sich aber Schweizer und Landsknechte in fremdem Dienst in Italien abschlachteten, geh\u00f6rten beide bereits zu einer ausklingenden Epoche, standen beide noch mit ihrer Wildheit und ihrem Brauchtum mit zumindest einem Fu\u00df im Mittelalter. Die neue Zeit, deren milit\u00e4rische Grundlagen haupts\u00e4chlich in Italien erprobt wurden, geh\u00f6rte dem Zusammenspiel verschiedener Waffengattungen. 1513 hatten die Schweizer die Landsknechte in franz\u00f6sischem Sold noch einfach \u00fcberrannt. Bereits zwei Jahre sp\u00e4ter mussten sie jedoch bei Marignano eine schwere Niederlage hinnehmen. Die franz\u00f6sischen Gens d\u2019armes hatten durch verlustreiche Flankenangriffe der Schweizer immer wieder gestoppt, so dass es den Landsknechten gelang die gut verschanzte Hauptlinie mit den Gesch\u00fctzen zu halten. Nach zwei Tagen blutigen Ringens zogen die Schweizer ab. Franz I. lie\u00df sie ziehen, denn er wusste, er w\u00fcrde sie noch brauchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neue Einsichten setzen sich unter sieggewohnten Truppen nur schwer durch, und so lernten auch die Schweizer nicht viel. Ein englischer Milit\u00e4rhistoriker bezeichnet den Konservatismus der Schweizer sogar als &#8222;ein unverzeihliches Verbrechen&#8220; im Krieg. Aber was war schon eine Niederlage nach all den zahllosen Siegen; das n\u00e4chste mal w\u00fcrden sie einfach noch energischer angreifen, sagten sie sich. 1522 war es dann so weit. Die Schweizer standen jetzt wieder in franz\u00f6sischem Sold den kaiserlichen Landsknechten und Spaniern bei Bicocca gegen\u00fcber. Da die Kaiserlichen eine gut verschanzte Stellung hielten, wollte der franz\u00f6sische Marschall Lautrec mit dem Angriff warten. Doch die Schweizer wollten endlich die Entscheidungsschlacht, um dann mit Sold und Beute nach Hause zu ziehen. Nachdem Lautrec ihren Drohungen nachgegeben hatte, begannen sie mit ihrem \u00fcblichen Angriff, dabei wurden sie aber von den spanischen Arkebusieren furchtbar dezimiert und anschlie\u00dfend von den Landsknechten in den vor der Stellung liegenden Hohlweg zur\u00fcckgetrieben. Drei Jahre sp\u00e4ter bei Pavia ergriffen sie sogar vor den Landsknechten auf freiem Feld die Flucht. Aber auch Pavia war nicht durch Landsknechte, sondern die gelungene Zusammenarbeit zwischen Artillerie, Sch\u00fctzen, Reiterei und Infanterie entschieden worden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor allem in deutschen Geschichtsb\u00fcchern kann man immer wieder lesen die Landsknechte seien bei Bicocca und Pavia mit ihren Lehrmeistern gleichgezogen oder h\u00e4tten sie gar als \u00fcberlegen erwiesen. Das ist eindeutig falsch. W\u00e4hrend der Hugenottenkriege (1547-89) trafen Schweizer und Landsknechten noch oft genug aufeinander, ohne dass sich die Letzteren als ernst zu nehmende Gegner erwiesen h\u00e4tten. Doch zu dieser Zeit hatten die Schweizer bereits viel von ihrer anarchischen Wildheit verloren und konnten keine Schlachten mehr allein entscheiden; sie dienten als Eliteinfanterie im Verbund des franz\u00f6sischen Heeres.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Italienischen Kriege f\u00fchrten aber neben den zahlreichen milit\u00e4rischen Neuerungen noch zu einem politischen Umbruch in der Schweiz, der f\u00fcr den Fremdendienst entscheidend sein sollte. Der lose Staatenbund hatte wie gesagt auch eine relativ erfolgreiche Expansionspolitik betrieben und sein Territorium auf Kosten der Habsburger und Burgunds erweitert. Bereits im fr\u00fchen 15. Jahrhundert hatten die Schweizer dann auch damit begonnen \u00fcber die Alpen ins Tessin vorzusto\u00dfen, waren dort aber von Mailand zur\u00fcckgeschlagen worden. Nachdem der Kampf um Italien dann im gro\u00dfen Stil begonnen hatte, war es deshalb nicht erstaunlich, dass die Schweizer auch wieder eigene, &#8222;nationale&#8220; Interessen verfolgten. Nach gr\u00f6\u00dferen Eroberungen im Tessin, besetzten sie 1511 sogar Mailand und wurden so zum Gegner Frankreichs. Unter gewissen Umst\u00e4nden w\u00e4re es zu dieser Zeit vielleicht m\u00f6glich gewesen, dass sich die Schweiz als europ\u00e4ische Gro\u00dfmacht mit H\u00e4fen am Mittelmeer etabliert h\u00e4tte. Doch dazu war die Schweiz letzten Endes viel zu anarchisch, zu f\u00f6deralistisch. W\u00e4hrend der ganzen Zeit warben die Abgesandten Frankreichs, Habsburgs und des Papstes in der Schweiz mit viel Geld f\u00fcr ihre jeweilige Sache. Konnte sich die Tagsatzung also tats\u00e4chlich einmal zu einem Kriegszug durchringen, so hie\u00df das noch lange nicht, dass alle Schweizer mitzogen oder im Feld blieben. Vor Marignano lie\u00dfen sich viele Schweizer Hauptleute von den Franzosen bestechen und zogen mit ihren Kontingenten nach Hause.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"512\" src=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/sold1495.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1044\" srcset=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/sold1495.jpg 500w, https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/sold1495-293x300.jpg 293w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Verteilung des Solds<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ihre Heimat bedroht war, eilten die Schweizer immer mit Begeisterung zu den Fahnen. Zog sich ein Feldzug jedoch in die L\u00e4nge, h\u00e4uften sich sehr schnell die Schwierigkeiten. Unterschleif und Geldgier der schweizerischen Heeresversorger waren ber\u00fcchtigt und wurde wahrscheinlich von kaum einem anderen Staat \u00fcbertroffen. Ein Gro\u00dfteil der politischen Entscheidungstr\u00e4ger, die R\u00e4te, V\u00f6gte und Ortsvorsteher verdienten seit langem hervorragend an den Pensionen und Geldgeschenken ausl\u00e4ndischer M\u00e4chte, um im Gegenzug Werbungen zu erlauben. Es gab zwar immer wieder Versuche, das &#8222;wilde&#8220; Reislaufen zu unterbinden und in feste Bahnen zu lenken. Doch die einfachen Knechte und auch viele Hauptleute scherten sich wenig darum. Schlie\u00dflich hatten sie auch gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr anzunehmen, dass die Gro\u00dfen ihnen das Reislaufen nur verbieten wollten, weil sie das Geld von der anderen Seite eingestrichen hatten. In der Schweiz hatten ganze Generationen mit dem Krieg gl\u00e4nzende Gesch\u00e4fte gemacht und Korruption durchzog die F\u00fchrungsschichten wie ein Krebsgeschw\u00fcr. Auch als schlie\u00dflich der Reformator Zwingli gegen den Fremdendienst wetterte, hatte dies nur den Erfolg, dass er sich zahlreiche Feinde in den Urkantonen machte, die ja um ihre Pfr\u00fcnden f\u00fcrchten mussten, so dass diese streng katholisch blieben.<br><br>Da die Reisl\u00e4ufer in dieser Hierarchie ganz weit unten rangierten und fast kontinuierlich betrogen wurden, hatten sie nicht allzu viele Gr\u00fcnde mehr als unbedingt notwendig im Feld zu bleiben. Nach siegreichen Schlachten, vor allem wenn gute Beute gemacht worden war verlief sich manchmal das ganze Heer. Die Reisl\u00e4ufer waren dann einfach nicht mehr zu f\u00fchren und gingen nach Hause. Wenn sie dennoch Versprechungen oder Drohungen nachgaben, wurden sie meistens durch ausbleibende Versorgung und unterschlagenen Sold eines besseren belehrt. Zentrale Institutionen um solche Missbr\u00e4uche abzustellen oder zumindest einzuschr\u00e4nken gab es praktisch keine.<br><br>Eines besonders peinliches Beispiel war der so genannte &#8222;Verrat von Novara&#8220;. Kurz vor 1500 hatten vor allem die antifranz\u00f6sischen Kr\u00e4fte in der Schweiz geworben. Der vertriebene Herzog von Mailand Ludovico Sforza genannt &#8222;il Moro&#8220; warb sogar 11.000 Schweizer und verjagte mit ihrer Hilfe die Franzosen aus Mailand. Nachdem aber der franz\u00f6sische K\u00f6nig Ludwig XII. viel Gold in der Schweiz verteilt hatte, gestattete man ihm 24.000 Mann anzuwerben. Mit diesen belagerte er dann Ludovico Sforza in Novara. Dessen Schweizer wollten sich nun mit ihren zahlenm\u00e4\u00dfig \u00fcberlegenen Landsleuten nicht schlagen und \u00fcbergaben die Stadt gegen freien Abzug. Ludovico Sforza hatten sie zwar versprochen, ihn verkleidet aus der Stadt zu bringen, lieferten ihn dann aber doch an Ludwig aus, der ihn in einem franz\u00f6sischen Kerker sterben lie\u00df. So ein offenkundiger Verrat war nat\u00fcrlich gesch\u00e4ftssch\u00e4digend und so kam es in der Schweiz zu einer gro\u00dfen Untersuchung. Obwohl es sicher viele Schuldige gab, beschr\u00e4nkte man sich schlie\u00dflich aber darauf einen zu enthaupten.<br><br>Am Beginn der Neuzeit, die sie ja mit eingel\u00e4utet hatten, fehlte es den Schweizern nicht an milit\u00e4rischer Schlagkraft aber an den politischen Institutionen, um sich auf eine einheitliche Au\u00dfenpolitik festzulegen und diese dann auch durchzusetzen. Sie blieben deshalb ein loser Staatenbund, der eigentlich erst durch seine gegebene Armut und das Unverm\u00f6gen, sich auf eine gemeinsame Au\u00dfenpolitik zu einigen, in die Lage kam, seine S\u00f6hne zu seinem Hauptexportartikel zu machen. Diese Situation l\u00e4sst sich sehr gut mit dem klassischen Griechenland vergleichen. Auch dort hatten sich tapfere Volksaufgebote in spektakul\u00e4ren Freiheitskriegen &#8211; gegen Persien &#8211; einen ausgezeichneten Ruf als K\u00e4mpfer erworben. Da es jedoch nicht gelang, gemeinsame staatliche Institutionen zu schaffen, wurden die Griechen f\u00fcr Generationen zu den wichtigsten S\u00f6ldnerlieferanten der Antike. Es ist wahrscheinlich auch kein Zufall, dass Griechen und Schweizer ausgerechnet in der Phalanx die ihnen angemessene Form des Kampfes fanden.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">\u00a9 Frank Westenfelder &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reisl\u00e4ufer aus den Alpen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1036,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,104],"tags":[83],"class_list":["post-1034","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-volker","tag-schweizer"],"blocksy_meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Schweizer - Kriegsreisende<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Schweizer - Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Reisl\u00e4ufer aus den Alpen.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Kriegsreisende\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-10-29T12:13:18+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-01-16T12:03:19+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/schweizer-ft.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@Xeno78576728\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"20\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"admin\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\"},\"headline\":\"Die Schweizer\",\"datePublished\":\"2024-10-29T12:13:18+00:00\",\"dateModified\":\"2025-01-16T12:03:19+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/\"},\"wordCount\":3969,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/schweizer-ft.jpg\",\"keywords\":[\"Schweizer\"],\"articleSection\":[\"Artikel\",\"V\u00f6lker\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/\",\"name\":\"Die Schweizer - Kriegsreisende\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/schweizer-ft.jpg\",\"datePublished\":\"2024-10-29T12:13:18+00:00\",\"dateModified\":\"2025-01-16T12:03:19+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/schweizer-ft.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/schweizer-ft.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Schweizer 15. Jahrhundert\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/artikel\\\/die-schweizer\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die Schweizer\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"description\":\"Die Geschichte der S\u00f6ldner\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#organization\",\"name\":\"Kriegsreisende\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/10\\\/kr-logo.jpg\",\"width\":114,\"height\":115,\"caption\":\"Kriegsreisende\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/profile.php\\\/?id=100078852462894\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/Xeno78576728\",\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.blogspot.com\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8\",\"name\":\"admin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"admin\"},\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/kriegsreisende.de\\\/geschichte\\\/author\\\/admin\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Schweizer - Kriegsreisende","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die Schweizer - Kriegsreisende","og_description":"Reisl\u00e4ufer aus den Alpen.","og_url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/","og_site_name":"Kriegsreisende","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","article_published_time":"2024-10-29T12:13:18+00:00","article_modified_time":"2025-01-16T12:03:19+00:00","og_image":[{"width":200,"height":200,"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/schweizer-ft.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@Xeno78576728","twitter_site":"@Xeno78576728","twitter_misc":{"Geschrieben von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"20\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/"},"author":{"name":"admin","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8"},"headline":"Die Schweizer","datePublished":"2024-10-29T12:13:18+00:00","dateModified":"2025-01-16T12:03:19+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/"},"wordCount":3969,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/schweizer-ft.jpg","keywords":["Schweizer"],"articleSection":["Artikel","V\u00f6lker"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/","name":"Die Schweizer - Kriegsreisende","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/schweizer-ft.jpg","datePublished":"2024-10-29T12:13:18+00:00","dateModified":"2025-01-16T12:03:19+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/#primaryimage","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/schweizer-ft.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/schweizer-ft.jpg","width":200,"height":200,"caption":"Schweizer 15. Jahrhundert"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/artikel\/die-schweizer\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die Schweizer"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#website","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","name":"Kriegsreisende","description":"Die Geschichte der S\u00f6ldner","publisher":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#organization","name":"Kriegsreisende","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","contentUrl":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kr-logo.jpg","width":114,"height":115,"caption":"Kriegsreisende"},"image":{"@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/profile.php\/?id=100078852462894","https:\/\/x.com\/Xeno78576728","https:\/\/kriegsreisende.blogspot.com\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/#\/schema\/person\/388b4cee2eb722fc8a240bd0191d3ed8","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4cb2008c2f8581edc32f94e576198e85aa28fab26d76622200388f78f12d0082?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin"},"sameAs":["http:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte"],"url":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/author\/admin\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1034","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1034"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1034\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2884,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1034\/revisions\/2884"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1036"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1034"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1034"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kriegsreisende.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1034"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}